Hainichlandweg

Posted by on 29. November 2013
Über Stock und Stein, durch Wald und Flusslandschaft,
durch urige Dörfer und sagenumwobene Orte

Einfach wandern: Auf dem Hainichlandweg ist das möglich. Für eine Tour über diesen Weg braucht man weder besondere Ausrüstung noch Wandererfahrung. Unerlässlich sind allerdings Zeit, etwas Kondition und Wanderlust. Immerhin ist dieser Weg knapp 130 Kilometer lang. Namensgeber für den im Jahr 2012 eingeweihten Wanderweg ist der Hainich, ein bewaldeter Höhenrücken im Nordwesten von Thüringen. Der Rundwanderweg führt in den

Landkreisen Wartburgkreis und Unstrut-Hainich-Kreis um und über den Hainich sowie ein Stück durch das malerische

Titel schrägWerratal. Er macht auf natürlich-charmante Art bekannt mit dem größten zusammenhängenden Laubwaldgebiet Deutschlands und mit einem besonderen Star in diesem Laubwald – dem Nationalpark Hainich. Der ist gerade dabei, sich zu einem Stück Urwald mitten in Deutschland zu entwickeln. Seit dem Jahr 2011 steht dieser Nationalpark auf der exklusiven Weltnaturerbe-Liste der UNESCO und damit auf der gleichen Stufe wie der Grand Canyon in Arizona, die Serengeti in Tansania oder die Galapagos-Inseln, einem Archipel im östlichen Pazifischen Ozean.

Neun Tage lang waren die im Hainichland lebende Journalistin Iris Henning und ihr Mann Peter als Rucksack-Wanderer unmittelbar vor ihrer Haustür, auf dem Hainichlandweg, unterwegs, auf der Suche nach Abstand vom gewöhnlichen Alltag und nach Entdeckungen links und rechts des Wegesrandes. Sie wanderten mitunter über Stunden durch den Wald und über Wiesen, ohne einer einzigen Menschenseele zu begegnen. Sie durchquerten kleine und ganz kleine Dörfer, in denen es genauso einsam war und in denen die Uhren gemächlicher ticken. Sie hatten ihre Freude an einer reich ausgestatteten Pflanzenwelt und sie spähten nach wilden Tieren, die sich allerdings meist versteckt hielten. Die Wanderer entdeckten auf ihrer Tour sagenumwobenen Kleinode und mittelalterliche Zeitzeugen, Kunstvolles am Wegesrand und Denkmale, die die Natur geschaffen hat. Sie machten Bekanntschaft mit einigen außergewöhnlichen Menschen, die auf ihre eigenen Art den Hainich besingen. Zudem kamen sie der Natur so nah, wie es nur eben ging: Ihr allnächtliches Dach über dem Kopf bot ein kleines Zelt.

Ihre ganz persönlichen Hainichlandweg-Erlebnisse, die durchaus zum Nachahmen geeignet sind, hielt die Autorin in Wort und Bild fest. Dieses Buch mit mehr als 400 Fotografien soll Lust wecken, das wunderbar wanderbare Hainichland selbst entdecken zu wollen.

Das 220-seitige Buch ist im Verlag Hainichland erschienen und kostet 14,99 Euro.

Bis zum 15. Dezember bestellen und noch vor dem Weihnachtsfest per Post bekommen:

im Hainichlandshop, Tel. (03603) 88 27 510

oder per E-Mail: buch@hainichland.de

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