18. Mai 2012
Das Schulzentrum „Janusz Korczak“ in Höngeda stellt am Sonntag seinen neuen Schul-Bibel-Klang-Kunst-Garten vor.
Der schön angelegte, sinnliche Erlebnisgarten soll ein Ort der Begegnung werden.
Von Iris Henning
Höngeda. Obstbäume und Feldfrüchte, Wilde Kräuter und Gewürze, Waldbäume und Wüstenpflanzen: Ein Neuling will sich am kommenden Sonntag, während des Tages der offenen Gärten in Mühlhausen und Umgebung, vorstellen: Der gerade fertig gewordene Schul-Bibel-Klang-Kunst-Garten im Schulzentrum „Janusz Korczak“ in Höngeda. Auf einem phantasie- und kunstvoll angelegten Gelände führt dort ein Erlebnispfad durch die angedeutete Wüste, zum Turm zu Babel, durch die Schöpfungsgeschichte und das Paradies. Es geht vorbei an der Arche Noah und am Palast des Salomon. Instrumente wie eine Windharfe, eine Wasserspringschale, ein Klangstein und ein Hängexylophon machen den Pfad zum außergewöhnlichen Hörerlebnis.
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18. Mai 2012
Kirsten Priebsch eröffnet in der Innenstadt ihr Atelier und hat viele Pläne
Von Iris Henning
Mühlhausen. „Ich habe mir einen langgehegten Wunsch erfüllt“, sagt Kirsten Priebsch. Dieser erfüllte Wunsch ist etwa 60 Quadratmeter groß und von Galeriewänden umrahmt. Mitten im Raum sowie an der Wand sind großformatige Tische platziert. Sie sind so neu, dass sie beinah noch den Geruch der Tischlerwerkstatt verströmen. Farbtuben, Pinsel und alle möglichen Utensilien sind in Regalen sortiert. „Mein Atelier“, freut sich die Künstlerin. Bislang war ein Zimmer ihrer Wohnung der vielgenutzte Arbeitsraum.
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14. Mai 2012
Märchenzeit, Stadtrundgang und Beteiligung an Zauberei
Mühlhausen. Eine schöne böse Stiefmutter, ein verschmutztes Mädchen, das mit Tauben spricht, zwei seltsame Stiefschwestern, ein singender Baum, ein verrückt tanzender Prinzen sowie viel Musik sind die Hauptzutaten für die Inszenierung von „Aschenputtel“, eines der bekanntesten Märchen der Gebrüder Grimm. Nach erfolgreicher Premiere steht das Stück für Kinder wieder auf dem Spielplan der Theaterwerkstatt 3K. Die nächsten Aufführungen sind am 15. und 16. Mai sowie am Kindertag, dem 1. Juni, jeweils um 10 Uhr.
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14. Mai 2012
Mühlhäuser Autorenkreis bereitet sich derzeit auf eine Sommerlesung vor
Mühlhausen. Wenn sich in diesen Tagen der Mühlhäuser Autorenkreis „Louis Fürnberg“ wieder im Kulturbund trifft, werden sie eine Premiere vorbereiten. Akribisch werden die Autoren, die im Alter zwischen 20 und 80 Jahren alt sind, aus ihren Arbeiten auswählen, was sie im Juni in der neuen Veranstaltung „Literatur ein bisschen bunt” ihren Gästen darbieten wollen. Von stillen Sehnsüchten soll die Rede sein und von Träumen. Alltäglichkeiten werden in beeindruckende in Wortkleider gehüllt. Zu diesem Abend, der musikalisch vom Klub-Trio garniert wird, ist am Freitag, 8. Juni, in das Café „bisschen bunt“ in Dachrieden eingeladen.
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14. Mai 2012
Die Künstlerin Ilse Rex-Lenius sieht die Welt mit anderen Augen und verwandelt Linien in Figuren.
In diesen Tagen feiert die Friedrichsröderin ihren 70. Geburtstag und freut sich auf eine Personalausstellung in Bad Langensalza
Von Iris Henning
Friedrichsrode. Heute ist Arbeitspause im Atelier von Ilse Rex-Lenius. Die Künstlerin, die seit 2005 Mitglied im Verein „Kunstwestthüringer“ ist, feiert Geburtstag. „Die Ilse“, wie sie von ihren Freundinnen und Freunden genannt wird, ist 70 geworden. Drei Tage lang lässt sie die Türen zu ihrem urgemütlichen Zuhause in einem Fachwerkhaus im Künstlerdorf Friedrichsrode für ihre Freunde offen, um mit ihnen zu essen und zu trinken und zu plaudern über die Zeiten, die gewesen sind und die Zeiten, die kommen werden.
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14. Mai 2012
In Mühlhausen und Umgebung geben Gartenfreunde wieder Einblicke in ihre Refugien
Mühlhausen. Rosengarten, Obstwiese, Sommergarten, Nutzgarten: Gartenräume und Gartenträume können am Sonntag, 20. Mai, bewundert werden. Innerhalb der „Offenen Gärten 2011“ schließen in Mühlhausen und Umgebung wieder Gartenfreunde ihre geliebten Oasen für die Besucher auf. In manchen Gärten können die Besucher nicht nur eine phantasievolle Gartenwelt bewundern, sondern auch zeitgenössische Kunst, so Skulpturen des Bildhauers Olaf Meinel und Keramiken von Adelheid Stauch.
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14. Mai 2012
Ambulante Dienste der Mühlhäuser Werkstätten unterstützen Familien, die ihre Angehörigen pflegen.
Wie hoch der Bedarf ist, ist nicht bekannt. Die Nachfrage ist im letzten Jahr enorm gestiegen
Mühlhausen. Maria M. hat es nicht einfach. Die mit 82 Jahren hochbetagte Dame kümmert sich um den 86-jährigen Oscar, ihren Ehemann. Das macht sie, so gut es eben geht und so gut es ihre selbst eingeschränkte Gesundheit zulässt. Oscar geht es bei weitem nicht mehr so gut wie ihr. Nur selten erkennt er seine Maria noch. Seine Gedankenwelt ist eine andere geworden und dicht umnebelt. Immer mehr versinkt er in das Vergessen. Oft weiß er nicht, wo er eigentlich ist, was er gerade macht, dass er etwas essen und trinken muss. Oscar M. ist an Demenz erkrankt. „Aber ich kann ihn doch nicht in einem Heim abgeben“, hält Maria an ihrem Mann fest. Seit mehr als 60 Jahren sind sie miteinander verheiratet.
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5. Mai 2012
Hurra-hurra-die-Schule-brennt-Sänger Kai Havaii begeisterte mit Buch und Liedern im TA-Café.
Rockmusiker stellte seinen Rock’n'Roll-Roman in Mühlhausen vor
Von Iris Henning
Mühlhausen. „Hart wie Marmelade“. Das klingt nach Witz und schrägen Vergleichen, nach „das gibt’s doch gar nicht“. Diesen „Rock’n'Roll-Roman aus der Provinz“ (Untertitel) stellte der sprachgewitzte Rockmusiker Kai Havaii jetzt als Gast innerhalb der Reihe TA-Café in der Stadtbibliothek Jakobikirche vor. Mit „Hart wie Marmelade“ gab Havaiis im Jahr 2007 sein schriftstellerisches Debüt.
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5. Mai 2012
Der in Bollstedt lebende Maler Siegfried Böhning bringt „Bodenstrukturen und Baumlandschaften“ in das „Haus zum bunten Löwen“ auf der Erfurter Krämerbrücke. Am kommenden Montag, 7. Mai, wird die Ausstellung von Böhning in der Galerie des Verbandes Bildender Künstler Thüringen um 18 Uhr eröffnet.
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5. Mai 2012
In einem Dokumentarfilm wird das Leben eines schwerstbehinderten Mühlhäusers vorgestellt.
Der Film beeindruckte bereits während einiger namhafter nationaler Festivals
Von Iris Henning
Mühlhausen. Mit einem Lächeln rollt er durch die Straßen Mühlhausens. „Guten Tag“, grüßt er nach allen Seiten. Der Rollstuhlfahrer Volkmar Kirschbaum, der an seinem fahrenden Untersatz das Schild „Testfahrer“ angebracht hat, scheint halb Mühlhausen zu kennen. „Ich habe 28 Jahre lang als Fensterputzer gearbeitet. Da kenne ich wirklich viele Leute“, erzählt er.
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5. Mai 2012
Jugendkunstbiennale: Künstlerischer Wettbewerb für Kinder und Jugendliche
Landkreis. Am 20. September 2012 startet im Kunsthaus Meyenburg in Nordhausen die Ausstellung zur 7. Jugendkunstbiennale des Nordthüringer Städtenetzes „Sehn“ (Südharz-Eichsfeld-Hainich-Netz).
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5. Mai 2012
Letztmalig wird an diesem Wochenende der Käsekuchen aufgenascht
Mühlhausen. Zwei Publikumslieblinge nehmen nun Abschied von der 3K-Bühne: die drolligen Pinguine, die Gitarre spielen, singen und für ihr Leben gern Käsekuchen essen. Das Stück „Pinguine können keinen Käsekuchen backen“ steht für das kommende Wochenende letztmalig auf dem Spielplan der 3K-Theaterwerkstatt. Letztmalig wird ein scheinbar herrenloser Geburtstags-Käsekuchen aufgefuttert und damit eine ganze Kette von Ereignissen ausgelöst. Schließlich war der Käsekuchen gar nicht herrenlos. Das Backwerk gehörte einem halbblinden Maulwurf, der nun hungrig vor dem Nichts auf dem Teller steht. Unsere lustigen Pinguine lassen sich allerhand einfallen, um den Maulwurf von dem leeren Teller und seinem Appetit auf Käsekuchen abzulenken. Am liebsten würden sie ja einen neuen Käsekuchen backen. Nur: Pinguine können keinen Käsekuchen backen.
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5. Mai 2012
Galerie Zimmer war am Maifeiertag Begegnungsstätte für Künstler und Kunstliebhaber
Von Iris Henning
Mühlhausen. Feine kleine Bildwerke und sehenswerte Farbgrafiken, Spielzeug aus Holz, detailverspielte Zeichnungen und Ritzungen in Holz, auffällige Hüte für Damen, die das Besondere lieben, schmucke Filz- und Textilarbeiten und noch viel mehr: Am 1. Mai war der Garten des Galeristenehepaares Peter und Bärbel Zimmer in einen kribbelbunten Handelsplatz für Kunst und schöne Dinge verwandelt. Die Künstler und Kunsthandwerker wurden zu gesprächsfreudigen Händlern und die Besucher zu flanierenden Kunstgenießer und auch Käufer. Ein kleiner heimlicher Liebling wurde das limitierte Lakritzbuch der Mühlhäuser Künstlerin Katrin Prinich-Heutzenröder, in der sie eine humorvolle Geschichte für Lakritze-Freunde aufschrieb und kunstvoll-liebenswürdig illustrierte, bevor sie es auf handgeschöpftem Papier druckte und es in Buchform brachte.
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3. Mai 2012
Dorfschönheiten entlang des Hainichs: Im Juni vergangenen Jahres erhielt der Nationalpark Hainich von der Unesco den Status des Weltnaturerbes.
Der könnte den Dörfern entlang des Hainichs touristische Aufwertung bringen. In dieser Serie stellen wir die Orte vor. Heute: Diedorf
Ein Kunstdenkmal und andere Schätze
Von Iris Henning
Diedorf. Als Diedorf vor mehr als 1100 Jahren, im Jahr 897, erstmals als „Ditdorf“ oder „Dietdorfen“ urkundlich erwähnt wird, ist der Ort vermutlich dicht umringt von undurchdringlichem Wald. Ein Adliger namens Wicer und seine Gemahlin Heilica übereigneten dem Kloster Fulda Güterbesitz, wobei auch jener Ort Dietdorfen erwähnt wurde.
Noch heute kann sich Diedorf rühmen, in einer der reizvollsten Landschaften eingebettet zu sein. Vom Gipfel des fast 480 Meter hohen Dörnerberges – südöstlich der Gemeinde – ist das hübsch im Tal liegende Diedorf zu überblicken. Nur wenigen Minuten entfernt ist der Stadtwald von Mühlhausen zu erreichen. Unmittelbar vor der Nase, im Südosten, liegt der bewaldete Hainich.
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30. April 2012
Ein rasantes Spiel von drei Menschen, Puppen, einem singenden Bäumchen und sprechenden Täubchen.
Viel Beifall vom Publikum für die Premiere der 80. 3K-Inszenierung
Von Iris Henning
Mühlhausen. Mal Mensch, mal Handpuppe: So kommt das Aschenputtel in der 3K-Inszenierung des Märchens der Gebrüder Grimm auf die Bühne. Alle Akteure des Märchens sind mal Mensch, mal Puppe, mit Ausnahme des reichen Vaters, dem die Frau starb und der wieder heiratete und damit seiner einzigen Tochter eine missgünstige Stiefmutter und zwei Stiefschwestern ins Haus brachte. Alle Schikanen und Gemeinheiten helfen allerdings nichts, denn das Aschenputtel bekommt ja zum Schluss doch noch ihren Prinzen.
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