Vom Hainich in die Taiga

Posted by on 13. Juli 2012
Ein Lichtbildvortrag zeigte, wohin man kommt, wenn man nur will

 

Von Georg Weise

Bad Langensalza. Auf eine abenteuerliche Reise haben sich vier Thüringer eingelassen, als sie im letzten Sommer beschlossen, dass die Unstrut für sie und ihre Faltboote nicht mehr genug ist.

Von Thüringen ging es nach Sibirien und die Unstrut wurde gegen die Lena getauscht, einen der größten Ströme dieser Erde, auf welchem sie in wenigen Wochen mehrere hundert Kilometer zurücklegten. In einem Gebiet so abgelegen, dass man wochenlang keinem Menschen begegnet.

Sie erlebten, welche unerwarteten Widrigkeiten zu überwinden sind und bekamen dafür überwältigende Naturschönheiten als Preis.

All dies haben die Journalistin Iris Henning, der Naturfotograf Ralf Weise und deren Partner Peter und Kerstin jetzt in der romantischen Freilichtatmosphäre des Kreuzganges des alten Augustinerklosters, im Stadtmuseum, in einer atemberaubenden Multimediavorstellung dargestellt. Mit großartigen Fotografien und einigen stimmungsvollen Videoclips erzählten sie ihre Geschichte, welche harmonisch mit landestypischer Musik untermalt war.

Wer auch einmal die weiten Gewässer Russlands kennenlernen möchte oder schon immer wissen wollte, wie das eigentlich mit der Toilette in diesem fernen Landstrich funktioniert, der gänzlich von Permafrostboden bedeckt ist, der hat am Freitag, 7. September, noch einmal die Gelegenheit in Mühlhausen, in der Kornmarktkirche, den Lichtbildvortrag „Lena – Paddeln in Sibirien“ zu besuchen.

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