Ein etwas anderer Museumsbesuch

Posted by on 2. Juli 2012

Freunde der Mühlhäuser Museen interessierten sich für Baufortschritt

 

Mühlhausen. Mitte nächsten Jahres soll das Museum am Lindenbühl nach langer Sanierungsphase bezugsfertig sein. Der Termin für die Eröffnung der ersten großen Sonderausstellung steht bereits fest: der 28. September 2013. Die Sonderausstellung soll die politische und die alltägliche Situation im mitteldeutschen Raum vor der Reformation anschaulich darstellen. Thomas T. Müller, der Direktor der Mühlhäuser Museen, spricht bereits von „dem größten Projekt der Mühlhäuser Museen“ und von der Einmaligkeit dieser Ausstellung in Deutschland. Seine Zuhörer sind die Freunde der Mühlhäuser Museen, die sich während eines nicht alltäglichen Museumsbesuchs für den Baufortschritt interessieren.

Doch bis das Haus – ein Neorenaissancebau, der von 1868 bis 1871 als Gymnasium errichtet wurde – wieder geöffnet ist, werden etwa 2,6 Millionen Euro in seine Sanierung fließen.

Seit 1947 ist das Gebäude festes Domizil des Mühlhäuser Heimatmuseums, das aus dem 1879 gegründeten Gewerbemuseum hervorgegangen ist. Durch gewachsenen Sammlungsbestand und Umfang der wissenschaftlichen Bearbeitung ist dieses Haus dem Status eines Heimatmuseums längst entwachsen und zu einem Stadt- und Regionalgeschichtsmuseum geworden. Dort können künftig die Besucher neben naturkundlichen und ur- und frühgeschichtlichen Dauerausstellungen auch die thüringenweit einmalige Darstellung reichsstädtischer Geschichte erleben sowie Einblicke in den Kunstraum Thüringen nehmen.

Sorgen bereitet Müller allerdings noch die Innenausstattung der Museumsräume. Deren Finanzierung ist Museumsangelegenheit – und die Kassen sind nur spärlich besiedelt.

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