Bibliothekspreis wird begehrt

Posted by on 15. Januar 2012

Die Mühlhäuser Stadtbibliothek in der Jakobikirche gilt als die schönste in ganz Thüringen.

Im nächsten Jahr will sich der Büchertempel um den Thüringer Bibliothekspreis bewerben

 

Von Iris Henning

Mühlhausen. „Unsere Bibliothek hat das Zeug, einen Preis zu gewinnen. Sie ist nicht nur Stätte für lesefreudige Menschen. Sie hat ein beispielgebendes Konzept und hat sich zudem zu einer beliebten kulturellen Bühne entwickelt“, räumt der Beigeordnete Johannes Bruns (SPD) der Bibliothek gute Chancen für einen Preis ein.

Eine Bewerbung lohnt sich auf jeden Fall. Der Hauptpreis ist mit 10.000 Euro dotiert. Neben dem Hauptpreis werden seit

Die beliebtesen Lektüren des Jahres 2011 stellten Johannes Bruns (r.) und Praktikant Tobias Moßler vor. Foto: Iris Henning

2006 zwei Förderpreise vergeben, die mit jeweils 2.500 Euro dotiert sind. Mit dem Preisgeld sollen Projektideen umgesetzt werden, die mit der Bewerbung um den Preis vorgestellt werden. Verliehen wird der Thüringer Bibliothekspreis seit 2003 alljährlich durch Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen und dem Deutschen Bibliotheksverband, Landesverband Thüringen.

Die Mühlhäuser Stadtbibliothek ist ein stark frequentierter Besuchsort. Im vergangenen Jahr wurden von den 3033 aktiven Nutzern der Bibliothek mehr als 103000 Bücher, Hörbücher, CDs und DVDs ausgeliehen. Das sind knapp 4000 mehre Entleihungen als im Vorjahr.

Den Anstieg der Leselust erklärt Bibliotheksleiter Peter Rink unter anderem mit den Schulbibliotheken in Mühlhausen. „Wir gehen direkt zu den Kindern“, erklärt er. Das Bücherangebot kommt gut an. „Wir haben selbst gestaunt, wie viele Kinder gern lesen“, bilanziert der Bücherchef. Ganz oben auf der Beliebtheitsskala der jungen Leser stehen die Abenteuer der Hexe Lilli. Diese Hexen-Bücher sind fast immer vergriffen. Insgesamt liehen sich die Kinder und Jugendlichen im vergangenen Jahr 23570 Bücher aus.

Groß ist auch die Leselust der Erwachsenen. Besonders gern wird nach Büchern aus den Belletristik-Regalen gegriffen. Knapp 28000 Bücher wurden über das Jahr verborgt. Ganz oben in der Lesegunst standen dabei die Krimis von Tess Gerritsen „Grabkammer“ und von Andreas Franz „Mörderische Tage“. „Diese zwei Bücher sind seit fast zwei Jahren fast immer vergriffen, verrät ein Blick in die Statistik.

Bei den Sachbüchern hoch im Kurs steht vor allem der siebente Band der Chronik der Stadt Mühlhausen, die die spannenden Jahre von 1976 bis 2000 beschreibt, gefolgt vom „Das Kalorienkiller-Kochbuch“.

Insgesamt stehen den Nutzern der Bibliothek 82051 sogenannter Medieneinheiten – also Bücher, CDs, DVDs und andere Medien – zur Auswahl zur Verfügung. Auch der Dezernent, ein bekennender Krimi-Fan, borgt sich gerne Bücher aus. Sein jüngstes war allerdings kein Krimi. „Jeder stirbt für sich allein“ von Hans Fallada nannte er als Lektüre.

 

Die Mühlhäuser Stadtbibliothek in der Jakobikirche gilt als die schönste in ganz Thüringen.
Im nächsten Jahr will sich der Büchertempel um den Thüringer Bibliothekspreis bewerben

Von Iris Henning

Mühlhausen. „Unsere Bibliothek hat das Zeug, einen Preis zu gewinnen. Sie ist nicht nur Stätte für lesefreudige Menschen. Sie hat ein beispielgebendes Konzept und hat sich zudem zu einer beliebten kulturellen Bühne entwickelt“, räumt der Beigeordnete Johannes Bruns (SPD) der Bibliothek gute Chancen für einen Preis ein.
Eine Bewerbung lohnt sich auf jeden Fall. Der Hauptpreis ist mit 10.000 Euro dotiert. Neben dem Hauptpreis werden seit 2006 zwei Förderpreise vergeben, die mit jeweils 2.500 Euro dotiert sind. Mit dem Preisgeld sollen Projektideen umgesetzt werden, die mit der Bewerbung um den Preis vorgestellt werden. Verliehen wird der Thüringer Bibliothekspreis seit 2003 alljährlich durch Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen und dem Deutschen Bibliotheksverband, Landesverband Thüringen.
Die Mühlhäuser Stadtbibliothek ist ein stark frequentierter Besuchsort. Im vergangenen Jahr wurden von den 3033 aktiven Nutzern der Bibliothek mehr als 103000 Bücher, Hörbücher, CDs und DVDs ausgeliehen. Das sind knapp 4000 mehre Entleihungen als im Vorjahr.
Den Anstieg der Leselust erklärt Bibliotheksleiter Peter Rink unter anderem mit den Schulbibliotheken in Mühlhausen. „Wir gehen direkt zu den Kindern“, erklärt er. Das Bücherangebot kommt gut an. „Wir haben selbst gestaunt, wie viele Kinder gern lesen“, bilanziert der Bücherchef. Ganz oben auf der Beliebtheitsskala der jungen Leser stehen die Abenteuer der Hexe Lilli. Diese Hexen-Bücher sind fast immer vergriffen. Insgesamt liehen sich die Kinder und Jugendlichen im vergangenen Jahr 23570 Bücher aus.
Groß ist auch die Leselust der Erwachsenen. Besonders gern wird nach Büchern aus den Belletristik-Regalen gegriffen. Knapp 28000 Bücher wurden über das Jahr verborgt. Ganz oben in der Lesegunst standen dabei die Krimis von Tess Gerritsen „Grabkammer“ und von Andreas Franz „Mörderische Tage“. „Diese zwei Bücher sind seit fast zwei Jahren fast immer vergriffen, verrät ein Blick in die Statistik.
Bei den Sachbüchern hoch im Kurs steht vor allem der siebente Band der Chronik der Stadt Mühlhausen, die die spannenden Jahre von 1976 bis 2000 beschreibt, gefolgt vom „Das Kalorienkiller-Kochbuch“.
Insgesamt stehen den Nutzern der Bibliothek 82051 sogenannter Medieneinheiten – also Bücher, CDs, DVDs und andere Medien – zur Auswahl zur Verfügung.  Auch der Dezernent, ein bekennender Krimi-Fan, borgt sich gerne Bücher aus. Sein jüngstes war allerdings kein Krimi. „Jeder stirbt für sich allein“ von Hans Fallada nannte er als Lektüre.

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