Archäologische Schätze

Posted by on 16. Mai 2010
Am Sonntag wird in der Allerheiligenkirche die Ausstellung „Vom Steinbeil bis zum Römerschatz“ eröffnet

Sie trugen Schmuck aus Spondylusmuscheln aus dem Mittelmeer- oder Schwarzmeergebiet und galten als die angesehendsten Menschen in ihrer Gemeinschaft. Das erzählen die Fundstücke aus über 7000 Jahre alten Gräbern, die bei Höngeda gefunden wurden.

Von Iris Henning

MÜHLHAUSEN.

Wie unsere Vorfahren wohl ausgesehen habe, damals, vor etwa 7000 Jahren? Ketten, Anhänger und anderer Schmuck lassen der Fantasie viel Platz. Auf Schönheit und Statussymbole haben die Menschen damals jedenfalls auch schon groáen Wert gelegt. Und sie lieáen sich das vermutlich auch etwas kosten, denn der Schmuck, der bei Höngeda gefunden wurde, stammt aus einigen tausend Kilometer entfernten Gebieten.

„Vom Steinbeil bis zum Römerschatz“ ist der Titel der Ausstellung, die am Sonntag, 16. Mai, 15 Uhr, in der Museumsgalerie Allerheiligenkirche er”ffnet wird. Gezeigt werden wertvolle Sachzeugen zur ur- und frühgeschichtlichen Besiedlung des oberen Unstrutgebietes. Zu den Raritäten zählen der aus 40 Münzen bestehende römische Silbermünzschatz des frühen 2. Jahrhunderts nach Christus, der bei Altengottern gefunden wurde, und die meisterlich gegossene Kopfplastik des römisch-ägyptischen Gottes Jupiter Ammon aus dem 1./2. Jahrhundert nach Christus. Diese Plastik wurde bei Zimmern entdeckt.

Die Ausstellung ist bis zum 5. September zu sehen. Geöffnet hat die Allerheiligenkirche dienstags bis sonntags von 10 bis 17 Uhr.

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