Spiel auf traditionellen Instrumenten

Posted by on 3. Mai 2010
„Metil Stone“: Es gibt viele Möglichkeiten Folk und Folkrock zu spielen

Vier Multiinstrumentalisten waren Gäste im jüngsten TA-Café in der Stadtbibliothek Jakobikirche. Mit fünfzehn Instrumenten verknüpfte „Metil Stone“ keltische Klangelemente mit den Möglichkeiten moderner Rockmusik.

Von Iris Henning

MÜHLHAUSEN (ih).

„Es gibt viele Möglichkeiten Folk und Folkrock zu spielen“, sagt Christine Kinder. „Wir verzichten auf das klassisches Rockinstrumenrarium und setzen statt dessen traditionelle Instrumente, wie Bodhran, Cello, Mandoline, Akkordeon und Fiedel ein.“

Nicht nur in der Auswahl ihrer Instrumente sind die vier Musiker aus dem Wartburgkreis, Andreas Kinder, Christine Kinder, Jörg Kölpin und Maik Sauer, ausgeprägte Individualisten. Sie sind es erst recht in ihrem Musikrepertoire: Mindestens vier von fünf Liedern, die sie spielen, sind Marke Eigenkomposition. Keltische Klangelemente verweben sie mit moderner Rockmusik, gestalten „Celtic-Folk-Rock“.

Namensgeber für „Metil Stone“ war im Übrigen der Metilstein (altdeutsch = Mädel- oder Mittelstein), ein romantischer Felsen gegenüber der Wartburg, auf dem selbst einmal eine Burg stand. Zu den Erfolgen in ihrer Bühnenkarriere zählt die Band ihren Auftritt beim 20. Talenteschuppen des „music creativ e.V.“, bei dem sie auch als Preisträger gekürt wurde. Zudem wurde sie Ende der 90er Jahre zur besten Nachwuchs-Band Thüringens ernannt. „Metil Stone“ trat beim Open Air mit über 10.000 Gästen bei den Highlandgames in Machern auf und spielt genauso gern vor einem kleinen Publikum, so wie in Mühlhausen, in der Jakobikirche.

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