Tatort-Kommissare noch immer aktiv

Posted by on 7. November 2009
Schriftsteller Henner Kotte lässt die Kriminalisten literarisch am Leben

In geheime Ermittlungen weihte Henner Kotte am Wochenende seine Zuhörer im TA-Café in der Jakobikirche ein. Sein Protagonist, Kommissar im Ruhestand Bruno Ehrlicher, ist einem mysteriösen Doppelmord auf der Spur.

Von Iris HENNING

MÜHLHAUSEN.

Henner Kotte (1)Das Rentnerdasein liegt ihm nicht. Irgendwie langweilig. Irgendwie nichts mehr los. Die Idee seines Freundes, doch gemeinsam ein Buch zu schreiben, behagt ihm auch nicht. Das ist nichts für ihn, findet er. Der in den Ruhestand versetzte ursächsische Kommissar Bruno Ehrlicher trottet lustlos durch den Leipziger Alltag. Ein mysteriöser Doppelmord in einem Seniorenheim bringt den Kriminalisten dann aber gehörig auf Trab und sein Blut in Wallung. Schließlich kommt auch noch die Liebe im Alter ins Spiel und die Eifersucht lässt auch nicht lange auf sich warten …

Der in Leipzig wohnende Schriftsteller Henner Kotte stellt seine Romanfiguren in „Doppelherz Tod: Ehrlicher ermittelt weiter“ geschickt auf und lässt sie nach Lust und Laune agieren. In seiner Lesung verleiht er jeder von ihnen Stimme und Charakter, lässt sie in alle möglichen Fettnäpfchen treten und spart nicht mit Situationskomik. Im Handumdrehen hat Kotte die Zuhörer mitten in das Geschehen in den vielschichtigen Leipzig-Krimi einbezogen. Schöner noch: Er lässt in diesem und folgenden Romanen die Fernseh-„Tatort“-Kommissare Ehrlicher und Kain literarisch am Leben.

Henner Kotte ist ein vielseitiges Talent. Er, der Germanistik in Leipzig, Moskau und Dresden studiert hat, arbeitet nicht nur als Schriftsteller. Kotte ist zudem Redakteur und Theaterkritiker. Am Wochenende stellte er sich als gewitzter, unterhaltsamer Vorleser vor, der die Zuhörer schnell in seinen kriminalistischen Bann ziehen kann.

Der nächste Gast im TA-Café in der Stadtbibliothek Jakobikirche ist am morgigen Dienstag (10. November) der Berliner Richter Rüdiger Warnstädt. Er liest aus seinen Büchern „Recht so“, „Herr Richter, was spricht er“ und „Ortstermine“. Diese Lesung ist in den Mühlhäuser Satireherbst eingebettet; Beginn: 19.30 Uhr. Karten gibt es noch an der Abendkasse.

Schriftsteller Henner Kotte lässt die Kriminalisten literarisch am Leben

In geheime Ermittlungen weihte Henner Kotte am Wochenende seine Zuhörer im TA-Café in der Jakobikirche ein. Sein Protagonist, Kommissar im Ruhestand Bruno Ehrlicher, ist einem mysteriösen Doppelmord auf der Spur.

Von Iris HENNING

MÜHLHAUSEN.

Das Rentnerdasein liegt ihm nicht. Irgendwie langweilig. Irgendwie nichts mehr los. Die Idee seines Freundes, doch gemeinsam ein Buch zu schreiben, behagt ihm auch nicht. Das ist nichts für ihn, findet er. Der in den Ruhestand versetzte ursächsische Kommissar Bruno Ehrlicher trottet lustlos durch den Leipziger Alltag. Ein mysteriöser Doppelmord in einem Seniorenheim bringt den Kriminalisten dann aber gehörig auf Trab und sein Blut in Wallung. Schließlich kommt auch noch die Liebe im Alter ins Spiel und die Eifersucht lässt auch nicht lange auf sich warten …

Der in Leipzig wohnende Schriftsteller Henner Kotte stellt seine Romanfiguren in Doppelherz Tod: Ehrlicher ermittelt weiter“ geschickt auf und lässt sie nach Lust und Laune agieren. In seiner Lesung verleiht er jeder von ihnen Stimme und Charakter, lässt sie in alle möglichen Fettnäpfchen treten und spart nicht mit Situationskomik. Im Handumdrehen hat Kotte die Zuhörer mitten in das Geschehen in den vielschichtigen Leipzig-Krimi einbezogen. Schöner noch: Er lässt in diesem und folgenden Romanen die Fernseh-„Tatort“-Kommissare Ehrlicher und Kain literarisch am Leben.

Henner Kotte ist ein vielseitiges Talent. Er, der Germanistik in Leipzig, Moskau und Dresden studiert hat, arbeitet nicht nur als Schriftsteller. Kotte ist zudem Redakteur und Theaterkritiker. Am Wochenende stellte er sich als gewitzter, unterhaltsamer Vorleser vor, der die Zuhörer schnell in seinen kriminalistischen Bann ziehen kann.

Der nächste Gast im TA-Café in der Stadtbibliothek Jakobikirche ist am morgigen Dienstag (10. November) der Berliner Richter Rüdiger Warnstädt. Er liest aus seinen Büchern „Recht so“, „Herr Richter, was spricht er“ und „Ortstermine“. Diese Lesung ist in den Mühlhäuser Satireherbst eingebettet; Beginn: 19.30 Uhr. Karten gibt es noch an der Abendkasse.

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