Keramik und Erotisches

Posted by on 12. März 2009
Sinnbild des Weiblichen: Doppelausstellung in der Galerie Zimmer

Auf runde Formen und Glückseligkeit sind die Zeichen in der nächsten Austellung in der Mühlhäuser Privatgalerie Zimmer gestellt. Friederike Bußejahn zeigt in Aquarellen und Zeichnungen große Gefühle. Peter Weber kontrastiert mit keramischen Formen, die durchaus nicht unerotisch sind. Morgen Nachmittag, 17 Uhr, wird die Ausstellung eröffnet.

MHLHAUSEN (ih).
Begegnet ist Galerist Peter Zimmer den Künstlern auf der jüngsten Kunstmesse artthuer in der Landeshauptstadt. Er lud sie ein, ihre stimmungsvolle und emotionsgeladene Kunst in seiner Galerie zu zeigen. Friederike Bußejahn aus Weimar und Peter Weber aus Kühndorf sagten zu.
Die Weimarerin, Jahrgang 1969, thematisiert in ihren Bildern die Glückseligkeit. Mit Liebe, Lust und Leidenschaft gibt sie der Erregung und Verlockung ungestüme, aber auch tiefgründige Formen.
Auch der Keramiker, Jahrgang 1946, überrascht mit Formen, die oft als Sinnbild des Weiblichen verstanden werden können. Am liebsten spielt er mit dem Ideal der wohl vollendetesten Form, der Kugel. Die Kugel bietet ihm Raum für weitgehende Assoziationen. Wobei Peter Weber darauf achtet, seine großformatige Keramik nicht zu überfrachten. Mit erdigen Farben vermittelt er Vertrautheit, Wohlbefinden und Geborgenheit.
Sowohl Peter Weber als auch Friederike Bußejahn sind morgen, während der Vernissage, Gäste in der Galerie Zimmer am Stadtberg, Goetheweg 28. Die Laudatio hält Kunstexpertin Dr. Susann Ortmann. Kunstinteressierte sind herzlich zur Eröffnung der Doppelausstellung um 17 Uhr willkommen. Sowohl die Künstler als auch der Galerist stehen den Besuchern gern für Gesprächen über Kunst und Kunstgenuss zur Verfügung.

DIASCHAU

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