Ratskeller-Kino Mühlhausen

Am Freitag, 7. Februar 2014, zeigen wir um 20.30 Uhr im „Ratskeller“ in Mühlhausen das französisch/deutsch/östereichische Drama „Liebe“

(Regie: Michael Haneke; Darsteller Jean-Louis Trintignant, Emmanuelle Riva u.a.)

Anne und Georges sind seit Ewigkeiten ein Paar, ihre Tochter führt längst ihr eigenes Leben. Immer noch sind sich die beiden in aufrechter  Liebe verbunden. Ihr perfekt eingespielter Alltag wird jäh unterbrochen, als Anne nach einem ersten Schlaganfall von heute auf morgen ein Pflegefall wird. Den Eheleuten wird schnell bewusst, dass es der Anfang vom Ende ist, dass sich Annes Zustand fortan nur noch verschlechtern wird. Weiterhin pflegt Georges seine große Liebe aufopferungsvoll, bis auch er an seine Grenzen geführt wird.

Ein kleiner Film über das Sterben, der ein großer über die Liebe ist.

Hanekes Blick ist wie immer unsentimental – grausam ist diesmal aber nicht er, sondern das Schicksal, das er betrachtet, mit einer Wärme und Zärtlichkeit, die seinem Kino gut zu Gesicht stehen.

Zum Kino-Abend lädt der Filmklub Mühlhausen herzlich ein.

 

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Reise um die halbe Welt

Wettbewerb der Kurzbeiträge ist wieder Höhepunkt im 3. Mühlhäuser Festival „Lichtbildzeit“

Von Iris Henning

Mühlhausen. Die Teilnehmer am Wettbewerb der Kurzbeiträge zum dritten Mühlhäuser Festival Lichtbildzeit am Samstag, 15. März, ab 15 Uhr, stehen fest: Das sind Andreas Bank, Andreas Formann und Dr. Hans-Erich Müller aus Mühlhausen, Michael Brandl aus Ilmenau, Ulrich Breßling-Rothe aus Ballstädt, Susan Brückmann aus Hamburg, Michael Gubelt aus Sömmerda und Ralf Schwan aus Waltershausen.

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Wie Kopf und Po zusammen finden

Kindergruppe bringt „Das Märchen von den Porinden“ auf die 3K-Bühne

Von Iris Henning

Mühlhausen. Sie heißen Posonja und Popost, Porator und Porind. Sie und die weiteren Po-Menschen auf der Bühne sehen recht merkwürdig aus, denn sie sind mit einem Riesenpo ausgestattet. Sie sind die Porinden und wohnen in Po-City. Ihre Zeit verbringen sie am liebsten ganz ohne Stress in weichen Sesseln oder auf Ruhebänken. Denn ihr eigentlicher Lebenssinn besteht darin, sich ihr Leben so gemütlich-pomütlich zu gestalten wie es eben mit bestmöglicher Langsamkeit möglich ist. Hauptsache, die Popos werden dabei schön dick und rund. Denn auf ihre pompösen Hinterteile sind die Alteingesessenen mächtig stolz. Diese mächtigen Rundungen sind schließlich ihre Denk-Zentralen. Und so wundert es nicht, dass sich in Po-City alles um das Wohlergehen des Allerwertesten geht. Leider vernachlässigen die Porinden darüber die Ordnung in ihrer kleinen Stadt.

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Eine gute Geschichte im Bild einfangen

Innerhalb des Projekts Lichtbildzeit werden zwei Foto-Workshops angeboten / Anmeldung bis zum 2. März möglich

Von Iris Henning

Mühlhausen. Im Urlaub, auf Familienfeiern oder Partys werden oft jede Menge Bilder wahllos geschossen. Das eine oder andere Bild genügt vielleicht noch dem schnellen Versenden via Smartphone. Werden dann die kompletten Ergebnisse im Familien- oder Freundeskreis präsentiert, ist Ermüdung vorprogrammiert.

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Faszination Hainichland

Mittwoch, 12. Februar: Multimedia-Reportage im Puschkinhaus mit kulinarischem Genuss

 

Einfach wandern und dabei Faszinierendes entdecken: Auf dem Hainichlandweg ist das möglich.

Neun Tage waren die im Hainichland lebende Journalistin Iris Henning und ihr Mann Peter als Rucksack-Wanderer auf dem Hainichlandweg unterwegs, auf der Suche nach Abstand vom gewöhnlichen Alltag und nach Entdeckungen links und rechts des Wegesrandes. Sie wanderten mitunter über Stunden über Stock und Stein, durch den Wald und über Wiesen, ohne einer einzigen Menschenseele zu begegnen. Sie durchquerten kleine und ganz kleine Dörfer, in denen es genauso einsam war und in denen die Uhren gemächlicher ticken. Sie hatten ihre Freude an einer reich ausgestatteten Pflanzenwelt und sie spähten nach wilden Tieren, die sich allerdings meist versteckt hielten. Die Wanderer entdeckten auf ihrer Tour sagenumwobenen Kleinode und mittelalterliche Zeitzeugen, Kunstvolles am Wegesrand und Denkmale, die die Natur geschaffen hat.

Mammutbäume a (4)Ihre ganz persönlichen Hainichlandweg-Erlebnisse hielt Iris Henning sowohl in einer emotionalen Multimedia-Reportage als auch in Wort und Bild zwischen zwei Buchdeckeln fest. Das Buch trägt den Titel „HAINICHLANDWEG – Über Stock und Stein, durch Wald und Flusslandschaft, durch urige Dörfer und sagenumwobene Orte“ und ist erst vor wenigen Wochen im Verlag Hainichland erschienen.

Am Mittwoch, 12. Februar, um 19.30 Uhr, sind Peter und Iris Henning mit ihrem etwa einstündigem Multimedia-Vortrag und dem noch fast druckfrischem Buch zu Gast im Puschkinhaus in Mühlhausen. Geschmackvoll begleitet wird der Abend durch regionale Produkte, die durchaus in jeden Rucksack passen und eine Hainich-Wanderung köstlich bereichern.

Karten für den erlebnisreichen Hainichland-Abend (fünf Euro; ermäßigt vier Euro) können bereits im Restaurant Puschkinhaus reserviert werden unter (03601) 4020.

Zu dem Abend laden der Kulturbund Mühlhausen und das Priorat für Kultur und Soziales herzlich ein.

 

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Mit dem Wohnmobil zu den Sehnsuchtsorten

Westthüringer Kultursalon : Thomas W. Mücke präsentierte in seinem Dia-Ton-Vortrag ein Stück Sibirien

Von Iris Henning

Mühlhausen. Das klingt nach Abenteuer: Acht Wochen mit Wohnmobil, Schlauchboot und Geländemaschine durch Sibirien reisen. Der in Berlin lebende Thomas W. Mücke hat mit seiner Familie rund 20.000 Kilometer zurückgelegt, um die Orte seiner Sehnsucht zu erreichen. Hauptziele waren der Baikalsee sowie die Altairegion. Seine Eindrücke über die nach hiesigen Maßstäben doch außergewöhnliche Reise hielt er in mehreren hundert Bildern fest, untermalt diese mit Musik und seiner außergewöhnlichen Bass-Stimme. Thomas W. Mücke ist von Beruf Opernsänger – und diese Profession legt er stimmgewaltig mit in seine Vortragsweise, etwa mit dem berühmten Baikallied.

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Neun Teufel, die den Pfarrer quälen

Vortrag am Donnerstag, 30. Januar, 19 Uhr, im Museum am Lindenbühl, Kristanplatz 7, in Mühlhausen: Neun Teufel, die den Pfarrer quälen

Leipziger Professor spricht über die Sorgen mittelalterlicher Geistlicher aus Thüringen

Bequem und unbehelligt in einer kleinen Dorfpfarrei auf den Vorzügen eines Kirchenamtes ausruhen, von der Gemeinde hofiert werden und als gelehrter Mann unbedingte Autorität genießen… Mit dieser Vorstellung räumte eine kleine Schrift des späten Mittelalters gründlich auf. Dr. Enno Bünz, Professor für Sächsische Landesgeschichte an der Universität Leipzig, berichtet aus dieser Schrift in seinem Vortrag „Neun Teufel, die den Pfarrer quälen. Thüringische Geistliche vor der Reformation“ am Donnerstag, dem 30. Januar, um 19.00 Uhr im Museum am Lindenbühl. Das Büchlein, um 1490 in Leipzig zum ersten Mal erschienen, erzählt humoristisch vom tatsächlichen Elend, das ein Pfarrgeistlicher aushalten müsse und beschreibt die „unendlichen Drangsale“, die dem Dorfpfarrer in seinem Amt begegneten. In Gestalt von neun Teufeln rückten die Quälgeister dem Pfarrer zu Leibe – eine mit Augenzwinkern ausgesprochene Warnung an alle jungen Männer, eine Entscheidung für das Ansteuern dieses Amtes gut zu überdenken!

Der Vortrag, im Begleitprogramm zur Ausstellung „Umsonst ist der Tod! Alltag und Frömmigkeit am Vorabend der Reformation“ der Mühlhäuser Museen, geht nicht nur auf das außerordentlich erfolgreiche Werk ein, dem in späteren Ausgaben sogar Martin Luther ein Vorwort zufügte, sondern veranschaulicht die Zustände in einer Gemeinde im ausgehenden Mittelalter.

Die Vortragsreihe, veranstaltet von den Mühlhäuser Museen zusammen mit dem Mühlhäuser Geschichts- und Denkmalpflegeverein und dem Evangelischen Kirchenkreis Mühlhausen, widmet sich noch bis April verschiedenen Themen der Sonderschau, von Pilgerreisen bis zum „geistlichen Theater“.

 

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Drucken ist Rausch

Eine Wanderausstellung im Kunstwestthüringer e.V. zeigt Lithografien von Rolf Huber und Co. / Eröffnung am Donnerstag, 30. Januar, 19 Uhr, im Schloss Dryburg in Bad Langensalza

„Wer einmal in die Welt der Druckgrafik einsteigt und erste Erfolge hat, kommt nicht mehr davon los.“ Drucken sei Rausch; so kündigt der im Metier profilierte Künstler Rolf Huber eine Wanderausstellung an, die im Schloss Dryburg zu sehen sein wird.

Rolf Huber ist ein absolut Kundiger, der alle Stationen durchlaufen und sein Fach „von der Pike auf gelernt“ und weitergegeben hat: als Offsetdrucker, Kunsterzieher und Hochschuldozent sowie in Werkstätten für Lithografie und Siebdruck.

Seine berufliche Passion erweist sich als Rausch, als Nicht-mehr-aufhören-Können. In seinem Fach fest im Sattel, schart er schnell einen kleinen Kreis „Mitbesessener“ um sich.

Die Ausstellung „Drucken ist Rausch“ mit Werken von Peter Attrat, Bernd Hartung, Rolf Huber, Frank Lohse und Claus Unruh wird am 30. Januar, um 19 Uhr, im Schloss Dryburg mit musikalischer Umrahmung eröffnet und läuft bis zum 22. März. des Jahres.

Unterstützt wird die Ausstellung durch die VR Bank Westthüringen.

Zur Vernissage sind alle Interessierten herzlich willkommen.

 

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Tasten-Virtuosen spielen für guten Zweck

Die Slubik-Brüder laden am 23. Februar in die Mühlhäuser Rathaushalle zu einem Benefizkonzert ein

Von Iris Henning

Mühlhausen. Sie sind erst 14 und 11 Jahre jung und spielen Boogie Woogie und anderes, dass es die reinste Freude ist, ihnen zuzuhören: Lucas und Vincent Slubik aus Seebach gaben während der traditionellen Veranstaltung „Jazz zwischen den Jahren“ im vollen Saal des Mühlhäuser Puschkinhauses eine kleine Kostprobe ihres rasanten und witzigen Vier-Hände-Einsatzes auf dem E-Piano und machten Appetit auf mehr davon.

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Baukultur und Naturschutz

Der Freundeskreis „Heimische Natur“ des NaturschutzInformationsZentrums Nordthüringen e.V. (NIZ) lädt am Donnerstag, 13. Februar, 2014 um 19:30 Uhr nach Mühlhausen, in den kleinen Saal des Puschkinhauses (Kulturbund), zum Vortrag „Baukultur und Naturschutz“ recht herzlich ein.

Referent ist Dr. Walter Hochstrate.

Wir freuen uns auf Euer Kommen!

 

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Die wilden Vögel fliegen

Gefeierte 3K-Premiere: „Die letzte Zigarre“ ist ein schwarz-humoriges Stück über eine vertrocknete Ehe, Leidenschaft und Peinlichkeit

Von Iris Henning

Mühlhausen. Da steht er am Fenster, raucht heimlich seine dicke Zigarre und jammert den verpassten Gelegenheiten hinterher. Ragnar (Thomas Döring) , der pensionierte Schuldirektor, wollte sich eigentlich auf sein schulfrei freuen. So wie damals. Als er Schüler war und die Ferien ihm jedes mal das Gefühl der großen Freiheit gaben, zum Beispiel, diesem „Affenkäfig“, der Kleinstadt, zu entfliehen.

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Kunst aus Hüpstedt in Ägypten

Ralf Klement war einziger deutscher Teilnehmer am internationalen Symposium in Luxor

Von Iris Henning

Hüpstedt. Von einem internationalen Maler-Symposium in Ägypten ist der in Hüpstedt lebende Künstler Ralf Klement zurück. Der 63-Jährige war als einziger Deutscher einer von 25 Teilnehmern aus aller Welt des „6. Luxor International Painting Symposium“. Der kunstvoll angelegte Park des namhaften Hotel „Winter-Palais“ in Luxor war für zwei Wochen traumhafte Kulisse für die teilnehmenden Künstler. „Ich hatte meinen Arbeitsplatz direkt neben dem Pool. Das war wunderbar“, schwärmt Klement, der seit einigen Tagen wieder zurück im grauen Hüstedeter Winterwetter ist, von dem Sommerflair.

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Mehr als Jazz zwischen den Jahren

Kulturbund-Swingers begeisterten ihr Publikum mit farbenfrohem Klangbild

Von Iris Henning

Mühlhausen. Zwischen den Jahren gibt es Jazz und Blues. Das ist seit nunmehr 28 Jahren so üblich in Mühlhausen. Die Tilenau-Swing-Band legte seinerzeit den musikalischen Grundstein für diese Veranstaltung, nicht wissend, dass diese sich zu einem bei den Mühlhäusern und Gästen der Stadt beliebten Traditionsabend entwickeln würde. Seit Auflösung der Swing-Band führen die Kulturbund-Swingers diese Tradition weiter und lassen sie seit dem klangvoll aufblühen. Das bewiesen die fünf Musiker Heiko Zindler (Bass, Gitarre, Gesang), Torsten Clauß (Saxophon, Gesang), Volker Mey (Schlagzeug), Christian Montag (Gitarre, Banjo) und das

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Winterwanderung um Craula am Dienstag, 28. Januar

Beginn: 13.00 Uhr Parkplatz am Anger in Craula mit Einkehr (am Schluss) Die Tour ist etwa neun Kilometer lang. Wanderleiter sind Herr und Frau Erbstößer; bei ihnen weitere Informationen unter Tel. (03603) 842599.

Zu dieser Wanderung lädt die Ortsgruppe Hainich-Rennstieg des Vereins Rennsteigverein 1896 eV ein.

Hinweise:

Alle Wanderungen werden ohne Rücksicht auf die Witterungsverhältnisse oder Teilnehmerzahl durchgeführtDie Kilometerangaben können leicht abweichen.

Jeder Wanderer nimmt auf eigenes Risiko teil.

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(K) ein typisch Thüringer Bierabend – bei Folk bis zum Abwinken

am Freitag, 24. Januar, um 20 Uhr im Puschkinhaus in Mühlhausen

Zu Gast im Puschkinhaus sind Matthias Kiesling & “Folk-Ragout” mit ehemals „Wacholder“ – das sind Peter Gundermann (Gitarre, Mandoline, Flöte, Gesang), Uwe Zimmermann (Gitarre, Mandoline, Bass, Gesang), Karl-Heinz Fenkl (Dudelsack, Whistle, Banjo, Gesang) und Lutz Kleimenhagen (Geige, Mandoline, Gesang).

„Folk-Ragout“ (aus Mühlhausen und Umgebung) existiert seit 1984 in immer gleicher Besetzung. Der Name resultiert aus der Tatsache, dass es kein musikalisches Konzept gibt, es wird deutscher Folk mit überwiegend lustigen Texten von brutal bis tödlich und von liebevoll bis frivol, sowie Irish-Folk und bretonischer Folk gespielt.

Karten im Vorverkauf gibt es im Restaurant Puschkinhaus, Tel. (03601) 402204, für sieben Euro, an der Abendkasse kostet die Karte zehn Euro.

Zu dem Abend lädt das Priorat für Kultur und Soziales ein.

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