Hainichlandweg

Über Stock und Stein, durch Wald und Flusslandschaft,
durch urige Dörfer und sagenumwobene Orte

Einfach wandern: Auf dem Hainichlandweg ist das möglich. Für eine Tour über diesen Weg braucht man weder besondere Ausrüstung noch Wandererfahrung. Unerlässlich sind allerdings Zeit, etwas Kondition und Wanderlust. Immerhin ist dieser Weg knapp 130 Kilometer lang. Namensgeber für den im Jahr 2012 eingeweihten Wanderweg ist der Hainich, ein bewaldeter Höhenrücken im Nordwesten von Thüringen. Der Rundwanderweg führt in den

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Die schönsten Seiten des Unstrut-Hainich-Landes

Reizvolle Quellen

Im Mittelalter entstand die Popperöder Quelle

Mögen Sie Naturdenkmale? Eines der bekanntesten und schönsten geologischen Naturdenkmale in Mühlhausen ist die Popperöder Quelle im westlichen Stadtrandgebiet. Nur wenige Gehminuten entfernt sind weitere sehenswerte geologische Denkmale zu finden: die Thomasquelle und die Thomaswiese.

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Broschüre über Schutzgebiete

„Schutzgebiete im Unstrut-Hainich-Kreis“ heißt die neue Broschüre des Naturschutzinformationszentrums Nordthüringen e.V.. Auf hundert Seiten werden die Flächennaturdenkmale, geschützte Landschaftsbestandteile, Naturschutzgebiete, Landschaftsschutzgebiete sowie der Natur- und Nationalpark Hainich vorgestellt. Die informativen Texte werden durch zahlreiche Landschafts- und Tieraufnahmen illustriert.Zu haben ist die Broschüre im Umweltzentrum Unstrut-Hainich-Kreis, Feldstraße 1, 99974 Mühlhausen.

Schutzgebiete ( pdf)  Downloads Broschüre „Schutzgebiete im Unstrut-Hainich-Kreis“

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Faszinierende Bilderreise

Buch-Debüt von Ralf Weise: Naturimpressionen aus dem Hainich und dem Werratal im Jahresverlauf

Eine wunderbare Bilderreise durch den Hainich und das Werratal ist der Bildband „Naturimpressionen im Jahresverlauf” des Naturfotografen Ralf Weise. Der Autor lebt selbst in dieser Region in der Mitte Deutschlands und hat mit seiner Kamera die Reize der Landschaft im Wechsel der Jahreszeiten festgehalten.

Von Iris HENNING

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Wenn sie nicht gestorben sind

Wilhelm und Jacob Grimm erzählten „Böse Märchen für Erwachsene“

Von Iris Henning

Mühlhausen. Vor nicht allzu ferner Zeit, als die Glühbirne noch nicht erfunden war und in jeder Küche noch ein wärmender Herd stand, versammelten sich die Familienmitglieder vom Kleinkind bis zum Großpapa um eben jenen, besonders in der dunklen Jahreszeit. Der Herd spendende wohltuende Wärme. Eine Kerze schummriges Licht. Sich die langen Stunden in den trüben und kalten Herbst- und Winterabenden zu vertreiben, wurden Geschichten erfunden, erzählt und von Generation zu Generation weitergegeben. Märchen entstanden, in denen die Braven und Fleißigen belohnt , gutmütige Dummköpfe zu Königen geadelt und hochnäsige Prinzessinnen zu Fall gebracht wurden. In vielen der derb dargebotenen Schauermärchen wurde allerdings kaum jugendfrei geliebt und verraten,gemeuchelt und gemordet. Den Zuhörern wurde nicht selten Angst und Bange bei solch bitterbösen Geschichten, in denen sich Abgründe der menschlichen Psyche wie Höllenschlünde auftaten.

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Humorvoll-poetische Autoreise

Musikalisch-literarischer Abend mit Dr. Christel Burkhardt und der Gruppe „Swingtime“

Von Iris Henning

Mühlhausen. „Unsere Zeit fährt Auto“, meinte die Mühlhäuser Akademikerin Dr. Christel Burkhardt am Mittwochabend im Puschkinhaus und zitierte mit diesem Motto ihres traditionellen literarischen Herbstprogramms keinen geringeren als Erich Kästner. Musikalische Bestätigung erhielt die Protagonistin des Abends durch die Gruppe „Swingtime“, die ihrerseits bekannte Titel zum Thema der schnellen Fortbewegung suchte.

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Wenn das Blut gewaschen werden muss

Seit 20 Jahren gibt es ein Apheresezentrum in Mühlhausen / Glückwünsche für die Jubiläumspatientin

Von Iris Henning

Mühlhausen. Ein Blumenstrauß steht heute auf dem Tischchen neben dem Krankenbett von Maritta Kühnl. Damit gratuliert ihr die Belegschaft des Apheresezentrums Mühlhausen zu einem besonderen Jubiläum. Die 74-jährige Patientin aus Seebach kommt beinah auf den Tag genau 20 Jahre lang in die Spezialabteilung des Mühlhäuser Dialysezentrums. Glückwünsche nimmt sie von ihrem behandelnden Arzt, Dr. Michael Scholl, und den Schwestern entgegen. Maritta Kühnl war die erste Patientin, die im damals neu gegründeten Apheresezentrum aufgenommen wurde.

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Komplexität des Lebens in Farben und Strukturen

Der Künstler Ralf Klement zeigt im Radiologischen Zentrum eine kleine Personalausstellung

Von Iris Henning

Mühlhausen. Mit Bildern von Ralf Klement gibt die neue Außengalerie des Vereins Kunstwestthüringer im Radiologischen Zentrum, an der Thomas-Müntzer-Straße 15, ihren künstlerischen Einstand in Mühlhausen. Der in Hüpstedt lebende Künstler wählte für diese kleine Personalausstellung vor der Kulisse einer modernen medizinischen Einrichtung farb- und strukturstarke Bilder aus zwei Jahrzehnten seines Schaffens aus.

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Der alltägliche jüdische Wahnsinn

Alexej Boris gestaltete innerhalb des Mühlhäuser Satireherbst einen Abend in „Schwarz, rot und koscher“

Von Iris Henning

Mühlhausen. Schwarz, rot und koscher. So beschreibt sich Alexej Boris selbst. Er ist Deutscher, gebürtiger Russe und Jude. Sein Migrationshintergrund liefert dem in Stuttgart lebenden Schauspieler reichlich Stoff, aus dem Satire gemacht wird. Als Deutscher, Russe und Jude kann Boris selbst bei heiklen Fragen zum Judentum aus dem Vollen schöpfen, wie es ein „nur“ deutscher, oder „nur“ russischer, oder „nur“ jüdischer Satiriker wohl kaum könnte.

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Wieder ein Publikumspreis für den „Testfahrer“

Großer Erfolg während des Kurzfilm-Festivals „Klappe auf!“ in Hamburg

Von Iris Henning

Mühlhausen. Mit dem Publikumspreis wurde der in Mühlhausen produzierte Dokumentarfilm „Testfahrer“ jetzt während des Kurzfilm-Festivals „Klappe auf!“ in Hamburg ausgezeichnet. Diese Auszeichnung ist für den „Testfahrer“ der mittlerweile 24. Filmpreis und der neunte Publikumspreis. Gerührt und sehr stolz nahmen der Titelheld Volkmar Kirschbaum (71) aus Mühlhausen und der jetzt in Leipzig lebende junge Regisseur Florian Arndt (als er den Film drehte, war er gerade mal 18 Jahre jung) den Preis aus den Händen der berühmten Schauspielerin Catherine Flemming entgegen.

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Wenn die Zeit Auto fährt

Musikalisch-literarischer Abend mit Dr. Christel Burkhardt und der Gruppe „Swingtime“

 

Von Iris Henning

 

Mühlhausen. Alljährlich, wenn das Laub von den Bäumen gefallen ist, raschelt die Mühlhäuserin Dr. Christel Burkhardt mit den Blättern der großen Literaten, um ein bisschen elitäre Freude in die trübe Jahreszeit zu bringen. In diesem Jahr lädt sie gemeinsam mit der Gruppe Swingtime am Mittwoch, 6. November, ab 19.30, in den Saal des Puschkinhauses ein.

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Ganz schön frecher Abend

Michael Ransburg und Clemens Kröger zelebrierten im Westthüringer Kultursalon Brecht und Kreisler

Von Iris Henning

Mühlhausen. „Ganz schön frech“ (Programmtitel) und nicht immer jugendfrei ging es am Freitagabend in der Mühlhäuser Stadtbibliothek Jakobikirche innerhalb der neuen Veranstaltungsreihe „Westthüringer Kultursalon“ zu. Ein fast ausverkauftes Haus hatte sein großes Vergnügen an der Vorstellung des Schauspielers Michael Ransburg, begleitet durch den Konzertpianisten Clemens Kröger. Ransburg – jugendlich frech – und Kröger, der den durch und durch zerstreuten Pianisten mimte, boten von holder Kunst bis frecher Lyrik fast alles, was von dem großen und wortgewaltigen Provokateur Bert Brecht und dem boshaften Kabarettisten Georg Kreisler poetisch bearbeitet wurde.

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Entdeckt: Gartenschläfer im Stadtwald

Ein zufälliger Fund brachte den Erstnachweis über den Kleinsäuger in hiesiger Region Von Iris Henning

Landkreis. Eine kleine Sensation bekam der in Eigenrieden lebende Biologe Dr. Ralf Weise in diesen Tagen ins Haus geliefert: Er bekam Besuch von einem Gartenschläfer, einem Bilch, der sich in hiesiger Region bislang eigentlich nicht heimisch fühlte. Das niedliche Nagetierchen aus der Familie der Schlafmäuse (Bilche) wurde von einem Forstarbeiter im Mühlhäuser Stadtwald gefunden. Der Gartenschläfer hatte es sich in einem Nistkasten gemütlich gemacht. Über den Revierförster Peter Thoms kam das Tierchen in das Haus des Biologen mit der Bitte, den Kleinsäuger, der einem Siebenschläfer sehr ähnelt, zu bestimmen. Zwar erkannte Thoms den Bilch ebenfalls als Gartenschläfer – aber seines Wissens nach kommen die im Mühlhäuser Stadtwald eigentlich gar nicht vor. Um so größer auch bei ihm die Freude, dass es sich tatsächlich um einen Gartenschläfer handelt.

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Üppige Landschaften und verträumte Fantasiebilder

Malschüler aus den Mühlhäuser Kunsthaus präsentieren ihre Arbeiten

Von Iris Henning

Mühlhausen. Bunt und vielfältig gestaltet sich die neue Ausstellung, die jetzt in der Villa Theresa an der Bahnhofsstraße eröffnet wurde. 17 Malschüler aus dem Mühlhäuser Kunsthaus stellen dort aus, was sie in den zurückliegenden Monaten unter Anleitung ihres Kursleiters Mario Götting geschaffen haben: üppige Landschaften, liebliches Florales, verträumte Fantasiebilder, vereinzelte Porträts.

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Testfahrer auf Tour

Rollstuhlfahrer Volkmar Kirschbaum ist für die Volkssolidarität unterwegs

Von Iris Henning

Mühlhausen. Mit einem Lächeln rollt er durch die Straßen Mühlhausens. „Guten Tag“, grüßt er nach allen Seiten. Der Rollstuhlfahrer Volkmar Kirschbaum, der an seinem fahrenden Untersatz das Schild „Testfahrer“ angebracht hat, kennt halb Mühlhausen. Noch mehr kennen ihn, der in dem vielfach preisgekrönten Dokumentarfilm des jungen Mühlhäuser Regisseurs Florian Arndt „Testfahrer“ – benannt nach dem Schild an Kirschbaums Rollstuhl – die Hauptrolle übernahm. Dafür musste er nicht lernen. Der frühere Fensterputzer spielt sich selbst, den durch schwere Krankheiten gebeutelten Mann, der trotz aller feindlichen Anwürfe des Lebens wie Arthrose, Muskelschwund, Diabetes, Multiple Sklerose und nun auch noch Prostatakrebs seinen Lebensmut und vor allem seinen Humor nicht verlor. „Kopf hoch, auch wenn der Hals dreckig ist“, spricht der heute 71-Jährige, der jeden Tag eine Handvoll Tabletten schlucken muss. Dieser Mann, der seit seinem Herzinfarkt 16 Stunden am Tag beatmet werden muss, scheint in jeder Lebenssituation einen flotten Spruch auf den Lippen zu haben.

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