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	<title>Redaktion am Hainich</title>
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	<description>Iris Henning +++ Freie Journalistin +++ Text &#38; Foto</description>
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		<title>Buch über den Hainich geplant</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Feb 2012 15:37:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Iris Henning</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[Limosa-Verlag will Region von ihren schönsten Seiten vorstellen
&#160;
Landkreis. Die schönsten Seiten Deutschlands stellt der Verlag Edition Limosa vor. Etwa 100 Heimatbücher hat er bereits herausgegeben, so über das Eichsfeld, das Margräfland, den Südschwarzwald sowie über Tübingen, Rügen und den Fläming. Viele von ihnen, darunter das Eichsfeld-Buch, sind längst zu Bestsellern geworden und zum Teil vergriffen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Limosa-Verlag will Region von ihren schönsten Seiten vorstellen</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify;">Landkreis. Die schönsten Seiten Deutschlands stellt der Verlag Edition Limosa vor. Etwa 100 Heimatbücher hat er bereits herausgegeben, so über das Eichsfeld, das Margräfland, den Südschwarzwald sowie über Tübingen, Rügen und den Fläming. Viele von ihnen, darunter das Eichsfeld-Buch, sind längst zu Bestsellern geworden und zum Teil vergriffen. <span id="more-5152"></span>Das liegt nicht nur an der ansprechenden Buchqualität. Es sind auch die Innenansichten, die sich zwischen den Buchdeckeln entdecken lassen. Die Autoren für die Bücher sucht der Verlag nämlich unmittelbar in der Region, über die berichtet werden soll. Denn sie kennen ihre Heimat, die Besonderheiten und Spezialitäten unmittelbar vor der Haustür, am besten. Die lokalen Autoren breiten mit den Bildbänden der Edition Limosa die Vielfalt ihrer Heimatregion vor dem Leser aus.</p>
<p style="text-align: justify;">Jetzt plant der Verlag die Herausgabe der schönsten Seiten des Unstrut-Hainich-Kreises. Ende des Jahres soll das etwa 200-seitige Buch erscheinen. Illustriert werden soll es wie seine Vorgänger auch mit großzügigen Fotostrecken. ih</p>
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		<title>Malerei und Holz-Objekte</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Feb 2012 15:33:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Iris Henning</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[In der Galerie im Schloss Dryburg stellen sich ab 10. Februar Ekkehard und Elvira Franz vor
&#160;
Bad Langensalza. „Wunderbare Bildwerke und großartige Holz-Objekte“ kündigt der Verein Kunstwestthüringer für seine nächste Ausstellung in der Galerie im Schloss Dryburg an. Die Bildwerke und Holz-Objekte bringen Ekkehard und Elvira Franz aus Quedlinburg mit. Eröffnet wird die Exposition, die den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In der Galerie im Schloss Dryburg stellen sich ab 10. Februar Ekkehard und Elvira Franz vor</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify;">Bad Langensalza. „Wunderbare Bildwerke und großartige Holz-Objekte“ kündigt der Verein Kunstwestthüringer für seine nächste Ausstellung in der Galerie im Schloss Dryburg an. Die Bildwerke und Holz-Objekte bringen Ekkehard und Elvira Franz aus Quedlinburg mit. Eröffnet wird die Exposition, die den Titel „Gegenüber“ trägt, am kommenden Freitag, 10.Februar, um 19 Uhr.</p>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-5148"></span>Ekkehard Franz ist in der Unstrut-Hainich-Region kein Unbekannter. Mit seinen Holzarbeiten beteiligte er sich im Jahr</p>
<div id="attachment_5149" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.iris-henning.de/fotos/2012/02/Ekkehard-Franz.jpg"><img class="size-medium wp-image-5149" title="Ekkehard Franz" src="http://www.iris-henning.de/fotos/2012/02/Ekkehard-Franz-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">Ekkehard Franz ist ein gern gesehener Gast im Unstrut-Hainich-Kreis. Mit seinen sehenswerten Holz-Objekten beteiligte er sich auch schon an dem Projekt „Kunst in Kirchen“. Foto: Iris Henning</p></div>
<p style="text-align: justify;">2008 an der alle zwei Jahre stattfindendem Projekt „Kunst in Kirchen“. Im selben Jahr waren vor allem seine kleinen Schatztruhen viel bewunderte Exponate in der Mühlhäuser Galerie von Peter Zimmer. Er äußerte sich so über diese Kunstwerke in Holz: „Wir sehen uns einem Leuchten, Glimmen und Glühen gegenüber, das scheinbar aus dem Nichts auftaucht, ineinander übergeht, um sich gleich darauf wieder zu verlieren, neuen Strukturen etwas Platz machend, die in ihrer Verwobenheit eine geheimnisvolle Plastizität erreichen. Hinzu kommt die Ahnung von Kostbarkeit, der Betrachter spürt es einfach, das sind seltene, ausgesuchte Hölzer, die in neue Formen gebracht wurden. Und dann, nach dem Staunen, unweigerlich: Der Wunsch, diese Werke zu berühren, anzufassen, dem Kinde in uns nachzugeben und zu probieren, wie diese Klappen und Kammern, Schubfächer und Scharniere, Türchen und Tönnchen, Verschlüsse und Verstecke funktionieren und in Wechselwirkung zueinander stehen. Dies ist ein doppelter Genuss, zum ästhetischen kommt der des lustvollen Erkundens und Spielens hinzu.“</p>
<p style="text-align: justify;">Noch weniger bekannt ist Elvira Franz. Aber das dürfte sich mit der neuen Ausstellung in der Schloss-Galerie ändern.</p>
<p style="text-align: justify;">Musikalisch begleitet wird die Vernissage am kommenden Freitag durch Christian Georgi aus Merseburg. Die Laudatio wird Peter Zimmer halten. Alle Kunstinteressierten sind herzlich willkommen. ih</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Jede Vernissage ist ein Fest</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Feb 2012 15:19:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Iris Henning</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[Galeriespaziergang: Ein berühmtes Pflaster für avantgardistische zeitgenössische Kunst ist der Unstrut-Hainich-Kreis nicht.
Doch es gibt eine Vielzahl an kleinen Galerien. Einige stellen wir vor. Heute: die Galerie Zimmer in Mühlhausen
&#160;
Von Iris Henning
&#160;
Mühlhausen. Es war kurz vor Weihnachten im Jahr 2007. Da öffnete im Süden der Stadt, am Goetheweg 28, Peter Zimmer seine kleine Privatgalerie. Damit erfüllte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Galeriespaziergang: Ein berühmtes Pflaster für avantgardistische zeitgenössische Kunst ist der Unstrut-Hainich-Kreis nicht.</p>
<p>Doch es gibt eine Vielzahl an kleinen Galerien. Einige stellen wir vor. Heute: die Galerie Zimmer in Mühlhausen</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Von Iris Henning</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify;">Mühlhausen. Es war kurz vor Weihnachten im Jahr 2007. Da öffnete im Süden der Stadt, am Goetheweg 28, Peter Zimmer seine kleine Privatgalerie. Damit erfüllte sich der damals noch im Schuldienst aktive Pädagoge einen langgehegten Traum.</p>
<p style="text-align: justify;">Willibald Böck und Isabel Franke waren die Ersten, die auf den 70 Quadratmetern Ausstellungsfläche – aufgeteilt auf drei Räume &#8211; Kunst aus Thüringen ausstellten. Der eine Malerei, die andere Keramik. Seit dem ist die Galerie ein Treffpunkt für Künstler und Kunstfreunde mit wachsender Beliebtheit. 21 Ausstellungen hat Peter Zimmer seit jenem ersten Mal bis heute organisiert. Sehr gut besucht waren alle Vernissagen sowie die musikalischen und literarischen Veranstaltungen, die er ebenso gern auf den 70 quadratmetern Galeriefläche anbietet. Zu einem Haus der niveauvollen Kleinkunst einwickelte der Galerist seine Adresse, wohlwissend, dass er als Privater auf Zuschüsse für das kulturelle Angebot nicht hoffen kann.</p>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-5143"></span>Peter Zimmer ist Idealist, wenn es um Kunst geht. Die Ökonomie, so zwingend sie auch ist, besetzt bei ihm nicht die erste Reihe. Das spüren die Gäste, wenn sie von ihm und seiner Gattin Bärbel mit einem überaus freundlichen „Herzlich willkommen“ und einem Glas Sekt zu den Vernissagen empfangen werden. Jede Vernissage gestaltet das Ehepaar zu einem kleinen, genussvollen Fest.</p>
<p style="text-align: justify;">Peter Zimmer, Jahrgang 1951, interessiert sich schon lange für Kunst und Künstler. Im Mühlhäuser Kulturbund war er in den 1980er Jahren der Macher, wenn es um Ausstellungen ging. Lotte Bech stellte er vor und Ute Wittig, Dieter Hennig und Reiner Ende und noch viel mehr. Selbst einen so großen Namen wie Werner Tübke holte er nach Mühlhausen.</p>
<p style="text-align: justify;">Auch in seiner heute eigenen Galerie klingen die Namen der Künstler, die bereits ausgestellt haben, nach Vielfarbigkeit: Horst Wagner und Ekkehard Franz, Kerstin Borchardt und Manon Grashorn, Frank Steenbeck und Volkmar Kühn.</p>
<p style="text-align: justify;">Auf Kunst aus Thüringen setzte Peter Zimmer den Schwerpunkt, was für ihn nicht ausschließt, auch Künstler aus anderen Regionen Ausstellungsplatz anzubieten. Die erst kürzlich zu Ende gegangene Jubiläumsausstellung wurde von Antje Fretwurst-Colberg aus dem Norden Deutschlands, aus Dändorf nahe dem Fischland, gestaltet. Die gegenwärtige 21. Ausstellung zeigt die anrührenden und liebenswerten Arbeiten der Buchillustratorin Sabine Wilharm aus Hamburg.</p>
<p style="text-align: justify;">Die nächste Ausstellung wird wieder von einer Thüringerin gestaltet. Antje Kraft kommt ab 21. April mit ihren wunderbaren Filzobjekten und Grafiken nach Mühlhausen.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.iris-henning.de/galerien/galerie-zimmer/">DIASCHAU</a></p>
<p style="text-align: justify;">In der nächsten Folge stellen wir die Galerie von Siegfried Böhning in Bollstedt vor.</p>
<p style="text-align: justify;">
<div class="ngg-galleryoverview" id="ngg-gallery-346-5143">

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</div>

</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Von der Bühne in die Welt</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Feb 2012 18:07:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Iris Henning</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[Der 3K-Spieler Ralf Bube träumt von einem Auslandsjahr weit weg in Südafrika.
Am liebsten möchte er sich in einem Elefantenreservat nützlich machen
&#160;
Von Iris Henning

Mühlhausen. Er spielte in „Alle deutschen Dramen an einem Abend“, gab den blinden Maulwurf im Stück „Pinguine können keinen Käsekuchen backen“ und den temperamentvollen Südfranzosen Bernard in der Komödie „Boeing Boeing“. Der 21-jährige [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der 3K-Spieler Ralf Bube träumt von einem Auslandsjahr weit weg in Südafrika.</p>
<p>Am liebsten möchte er sich in einem Elefantenreservat nützlich machen</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Von Iris Henning</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">Mühlhausen. Er spielte in „Alle deutschen Dramen an einem Abend“, gab den blinden Maulwurf im Stück „Pinguine können keinen Käsekuchen backen“ und den temperamentvollen Südfranzosen Bernard in der Komödie „Boeing Boeing“. Der 21-jährige Ralf Bube ist ein vielseitiger Spieler auf der 3K-Bühne. Doch er wird, wie viele junge Leute vor ihm schon, die Bühne verlassen. Der Aufenthalt in der 3K-Theaterwerkstatt ist für Jugendliche wie Ralf Bube meist nur befristet. Nach der Schulzeit beginnt die Ausbildung oder das Studium, dann heißt es tschüs Mühlhausen, tschüs 3K.</p>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-5139"></span>Auch Ralf Bube geht. Allerdings nicht zum Studium und in keine Ausbildung. Ihn treibt das Fernweh. Sein Traum lautet</p>
<div id="attachment_5140" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.iris-henning.de/fotos/2012/02/ih120203-Ralf-Bube-1.jpg"><img class="size-medium wp-image-5140" title="ih120203 Ralf Bube (1)" src="http://www.iris-henning.de/fotos/2012/02/ih120203-Ralf-Bube-1-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">Ralf Bube bereitet sich gerade auf seinen Auslandseinsatz vor. Sein Traum heißt Südafrika. Nach Ende der gegenwärtigen 3K-Spielzeit will er seinen Traum verwirklichen. Foto: Iris Henning</p></div>
<p style="text-align: justify;">Südafrika. Ein Jahr lang will er an der Südspitze Afrikas arbeiten und leben, Land und Leute in dem ethnisch sehr gemischten Land kennenlernen.</p>
<p style="text-align: justify;">Im Sommer wird der junge Mann seinen Rucksack packen und sich auf die Reise in das etwa 9200 Kilometer weit entfernte Land auf der anderen Hälfte der Erdkugel machen. Das geht schnell. Etwa zehn Stunden beträgt die Flugzeit.</p>
<p style="text-align: justify;">Doch warum ausgerechnet Südafrika?</p>
<p style="text-align: justify;">Es hätte vielleicht auch ein anderes Land sein können, wenn ein Freund von ihm nicht schon in Südafrika wäre. Der, so erzählt Ralf, arbeitet auf einer Krokodilfarm. Das habe ihn fasziniert.</p>
<p style="text-align: justify;">Auf einer Krokodilfarm wird Ralf Bube wahrscheinlich nicht arbeiten. Nicht aus Angst vor den mit Zähnen schwer bewaffneten Reptilien, sondern weil es dort keine Arbeitsstelle für ihn gab. Nun forscht Ralf Bube, ob er sich möglicherweise in einem Elefantenreservat nützlich machen könnte. Die grauen Giganten zählen zu seinen Lieblingstieren.</p>
<p style="text-align: justify;">Eine weitere Option für ihn lautet „work and travel“, also arbeiten und reisen, eine bei Jugendlichen sehr beliebte Art, möglichst viel von einem fremden Land kennenzulernen.</p>
<p style="text-align: justify;">Und nach dem Jahr in Südafrika?</p>
<p style="text-align: justify;">„Dann ist einer meiner ersten Anlaufpunkte &#8217;3K&#8217;“, sagt Ralf Bube. „Hier hat es mir immer viel Spaß gemacht.“</p>
<p style="text-align: justify;">Einen konkreten Zukunftsplan hat der Mühlhäuser dagegen nicht. „Ich weiß es einfach noch nicht, bin noch auf der Suche. Meine künftige Arbeit soll nicht nur Geld verdienen sein. Sie muss mir in erster Linie auch Freude machen.“</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Verschneites Tiefenrode</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Feb 2012 18:16:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Iris Henning</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine Schuzthütte nahe Eigenreiden erinnert noch an eine spätmittelalterliche Siedlung
&#160;
EIGENRIEDEN.
Tieferode hieß einst eine Dorfstelle nahe Eigenrieden. An diese spätmittelalterliche Siedlung erinnern heute nur noch der erhaltene Flurname sowie eine Schutzhütte, die im Wald zwischen Eigenrieden und Diedorf steht. In idyllischer Winterlandschaft präsentiert sich die Schutzhütte derzeit den Spaziergängern.
Siedlungsversuche im Umfeld von Eigenrieden datieren in das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine Schuzthütte nahe Eigenreiden erinnert noch an eine spätmittelalterliche Siedlung</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify;">EIGENRIEDEN.</p>
<p style="text-align: justify;">Tieferode hieß einst eine Dorfstelle nahe Eigenrieden. An diese spätmittelalterliche Siedlung erinnern heute nur noch der erhaltene Flurname sowie eine Schutzhütte, die im Wald zwischen Eigenrieden und Diedorf steht. In idyllischer Winterlandschaft präsentiert sich die Schutzhütte derzeit den Spaziergängern.</p>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-5125"></span>Siedlungsversuche im Umfeld von Eigenrieden datieren in das 13. Jahrhundert zurück. Das geht aus der Ortschronik</p>
<div id="attachment_5126" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.iris-henning.de/fotos/2012/02/tiefenrode-2a.jpg"><img class="size-medium wp-image-5126" title="tiefenrode (2a)" src="http://www.iris-henning.de/fotos/2012/02/tiefenrode-2a-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">IDYLL: Die Schutzhütte „Tiefenrode“, die an eine Wüstung nahe Eigenrieden erinnert. Foto: Iris Henning</p></div>
<p style="text-align: justify;">„Von Oygeriedin nach Eigenrieden“ von Dr. Rolf Luhn hervor. Demnach zählte neben Tieferode noch Hoherode zu den wichtigsten Dorfstellen. Sie wurden jedoch bereits im 14. Jahrhundert wieder aufgegeben, wie viele Siedlungen in dieser Zeit. Als Hauptfaktoren der spätmittelalterlichen Wüstungsperiode nennt der Historiker ungünstige Standorte, Missernten, Bevölkerungsrückgang infolge der Pest, zunehmende Konzentration in Großdörfern und das anhaltende Wachstum der Städte.</p>
<p style="text-align: justify;">Nahe dem Ort Eigenrieden wurden auch die Ansiedlungen Husrode östlich von Eigenrieden und Hungerode im flachen Tal des kleinen Steingrabens am Rand der Katalaunischen Felder, sowie Einzelhöfe am Kringel und an der Birke wüst. ih</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Begegnungsstätte für Künstler und Kunstinteressierte</title>
		<link>http://www.iris-henning.de/2012-01-30-begegnungsstaette-fuer-kuenstler-und-kunstinteressierte/</link>
		<comments>http://www.iris-henning.de/2012-01-30-begegnungsstaette-fuer-kuenstler-und-kunstinteressierte/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 30 Jan 2012 16:50:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Iris Henning</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[Galeriespaziergang Ein berühmtes Pflaster für avantgardistische zeitgenössische Kunst ist der Unstrut-Hainich-Kreis nicht.
Doch es gibt eine Vielzahl an kleinen Galerien. Einige stellen wir vor. Heute: die Galerie im Kunsthaus in Mühlhausen
Von Iris Henning
Mühlhausen. Wer sich als Fremder in die nicht gerade sehenswerte Felchtaer Straße verirrt, kann dort eine überraschende Entdeckung machen: das Kunsthaus. Wer Lust und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Galeriespaziergang Ein berühmtes Pflaster für avantgardistische zeitgenössische Kunst ist der Unstrut-Hainich-Kreis nicht.</p>
<p>Doch es gibt eine Vielzahl an kleinen Galerien. Einige stellen wir vor. Heute: die Galerie im Kunsthaus in Mühlhausen</p>
<p>Von Iris Henning</p>
<p style="text-align: justify;">Mühlhausen. Wer sich als Fremder in die nicht gerade sehenswerte Felchtaer Straße verirrt, kann dort eine überraschende Entdeckung machen: das Kunsthaus. Wer Lust und Zeit hat, macht keinen Fehler, in das Kunsthaus, das mehr wie ein Ladengeschäft aussieht, einzutreten. Kaum, dass die Türklingel sanft geläutet hat, kommt auch schon der Inhaber, Mario Götting, mit einem freundlichen Guten Tag auf den Besucher zu.</p>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-5121"></span>Interessiert der sich mehr für die Bilder an den Wänden als für Passepartouts, Pinsel, Farben und anderes Künstlerzubehör, kann es leicht passieren, dass er sich schnell bei einer Tasse Kaffee oder Cappuccino im philosophierenden Gespräch über Gott und die Welt, die Farben und Stimmungen mit Mario Götting wiederfindet. Vorausgesetzt, man erwischt den Chef gerade dann, wenn er ein bisschen Zeit erübrigen kann. Dann erzählt er über die Bilder an den Wänden und über die unglaubliche Dichte an Künstlern und Kunstschaffenden, die es in der Unstrut-Hainich-Region gibt. Der Gast erfährt von Malern und Bildhauern, von Filzern und Schnitzern, von Keramikern und Schmuckgestalter. Und er erfährt die Geschichte eines Hauses, das sich von Anfang an für die Künstler und Kunstinteressierten geöffnet hat. „Ich will eine Begegnungsstätte anbieten“, sagt Mario Götting.</p>
<p style="text-align: justify;">Das macht er seit fast zehn Jahren. An die erste Ausstellung erinnert er sich noch genau. „Julia Hildebrandt“, fliegt ihm der Name aus dem Mund. Die Ärztin, die damals noch in Mühlhausen wohnte, gab das Debüt für das Kunsthaus. Seit dem sind Ausstellungen liebgewordene Regelmäßigkeiten. Vier gibt es pro Jahr. Jede Eröffnung ist mehr als gut besucht. „Manchmal denke ich, die Tür geht nicht mehr zu“, verbildlicht Mario Götting das große Interesse. Er ist dabei stets ein guter Gastgeber, sorgt für Laudatio und oft auch für musikalische Begleitung. Der Wein geht aufs Haus.</p>
<p style="text-align: justify;">„Ich male selbst gern und viel. Aus Erfahrung weiß ich, wie schwierig es ist, die Arbeiten präsentieren zu können. Darum habe ich mir gedacht, dass mein Kunsthaus ein guter Ort wäre für kleine Ausstellungen“, erzählt er von seiner Idee.</p>
<p style="text-align: justify;">Klassische Galerieräume kann er freilich nicht bieten. Dafür ist das Kunsthaus zu klein und viel zu sehr vom Charakter eines Ladengeschäfts geprägt. Doch eines der beiden Schaufensterräume hat Götting ausschließlich für die Kunstpräsentation zur Verfügung gestellt. Die Kosten dafür trägt er. „Es macht mir Freude, mich mit schönen Dingen zu umgeben“, sagt er.</p>
<p style="text-align: justify;">Derzeit geben sich eine ganze Reihe von Künstlern ein Stelldichein im Götting&#8217;schen Kunsthaus: Dr. Edith Schmidt zeigt farbenprächtige Filzarbeiten, Renate Jung und Heike Vogt stellen Keramiken aus und neun Maler ihre Bilder. Bis in den Februar hinein sind diese Arbeiten noch zu sehen. “Ich möchte mit den Ausstellungen in meinem Haus auch ein Stück Vielfalt der Kunstlandschaft zeigen“, sagt Götting. Zudem liegt ihm daran, Kunst verständlich nahe zu bringen. Das macht er auch ganz praktisch. Mario Götting bietet Malkurse an. Wer von seinen Eleven es wünscht, kann seine Bilder ebenfalls im Kunsthaus präsentieren, sich öffentlichem Lob und Kritik aussetzen.</p>
<p style="text-align: justify;">In der nächsten Folge stellen wir die Galerie Zimmer am Stadtberg in Mühlhausen vor.</p>
<p style="text-align: justify;"><em><strong>Steckbrief</strong></em></p>
<p style="text-align: justify;">Das „Kunsthaus“ befindet sich an der Felchtaer Straße 19 b.</p>
<p style="text-align: justify;">Pro Jahr gibt es vier Ausstellungen, in den sich meist Künstler aus der Region mit ihren Arbeiten vorstellen.</p>
<p style="text-align: justify;">Das Kunsthaus versteht sich als eine Begegnungsstätte für Künstler und Kunstinteressierte sowie für Menschen, die sich selbst gern in der bildenden Kunst ausprobieren wollen.</p>
<p style="text-align: justify;">Geöffnet hat die Galerie montags bis freitags von 10 bis 12 und 15 bis 18 Uhr, samstags von 10 bis 12 Uhr. Ein Besuch ist kostenfrei.</p>
<p style="text-align: justify;">
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		<title>Erinnerung an offene Gärten</title>
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		<pubDate>Sun, 29 Jan 2012 18:23:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Iris Henning</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Lichtbildvortrag bringt ein bisschen Sommer in den Kulturbund
&#160;
Mühlhausen. Mit der Idee, die „Open Gardens – Offene Gärten&#8221; auch in Mühlhausen zu etablieren, säte der Initiator Dietrich Hose einen Samen der Begeisterung. Seit der Premiere im Jahr 2008 haben sich etwa 20 Gartenbesitzer aus Mühlhausen und Umgebung an den „Offenen Gärten“ beteiligt und Interessierten Einblick [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Lichtbildvortrag bringt ein bisschen Sommer in den Kulturbund</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify;">Mühlhausen. Mit der Idee, die „Open Gardens – Offene Gärten&#8221; auch in Mühlhausen zu etablieren, säte der Initiator Dietrich Hose einen Samen der Begeisterung. Seit der Premiere im Jahr 2008 haben sich etwa 20 Gartenbesitzer aus Mühlhausen und Umgebung an den „Offenen Gärten“ beteiligt und Interessierten Einblick in ihre privaten Refugien und liebevoll gepflegten Wohlfühl-Oasen gewährt. Jährlich hunderte Besucher bestätigen: „Open Gardens &#8211; Offene Gärten“ stehen für Vielfalt. Einen blumigen und farbenreichen Rückblick auf bisher vier Aktionstage gibt ein Lichtbildvortrag am Dienstag, 6. März, um 19.30 Uhr im Kulturbundraum im Puschkinhaus, den Peter und Iris Henning präsentieren. Sie begleiteten mit ihren Kameras die Gartentage seit ihrer Premiere vor nun fast fünf Jahren und blickten sich in allen beteiligten Gärten neugierig um.</p>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-5118"></span>Ein Resümee über die offenen Gärten sowie einen Ausblick auf den Gartentag 2012 und weitere werden die Mühlhäuser Gartenexperten Dietrich Hose und Dieter Stauch geben. Gern stehen sie dem Publikum im Anschluss an den Vortrag auch für Fragen zur Verfügung. Alle Freunde schöner Gärten sind herzlich zu diesem Abend, der ein Hauch von Sommer verspricht, eingeladen. ih</p>
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		<title>Bilder vom Glück</title>
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		<pubDate>Sun, 29 Jan 2012 18:16:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Iris Henning</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Fotografin Kerstin Runau ist stets auf der Suche nach den schönen Seiten

Auch wenn die Ehe als Institution ein wenig in Verruf geraten sein mag: Gelegentlich findet man es doch &#8211; das große, vollkommene, romantische Liebesglück. Brief und Siegel darauf geben sich die Liebenden mit ihrem Ja-Wort im Standesamt und vor dem Altar.
Diese Momente des [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Fotografin Kerstin Runau ist stets auf der Suche nach den schönen Seiten</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">Auch wenn die Ehe als Institution ein wenig in Verruf geraten sein mag: Gelegentlich findet man es doch &#8211; das große, vollkommene, romantische Liebesglück. Brief und Siegel darauf geben sich die Liebenden mit ihrem Ja-Wort im Standesamt und vor dem Altar.</p>
<p style="text-align: justify;">Diese Momente des Glücks hält die Bad Langensalzaer Fotografin Kerstin Runau mit ihrer Kamera fest. Ihre ausdrucksstarken Bilder erzählen auch noch Generationen nach dem Ereignis von dem Beginn einer Liebesgeschichte zweier Menschen, die sich trauten.</p>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-5110"></span>Behutsam und sensibel blickt die Fotografin auf das Paar, wartend darauf, im richtigen Moment den Auslöser zu drücken. Das sind die Augenblicke, in denen alles stimmig ist: der feierliche Ernst, das leise Lächeln von Braut und Bräutigam, die Zeremonie des Ringtauschs, der zarte Kuss. „Ich möchte, dass auf diesen Bildern alles natürlich wirkt“, erklärt die erfahrene Fotografin.</p>
<p style="text-align: justify;">Sie weiß auch, wie wichtig beim Festhalten der Erinnerung ein ruhiger, ungestörter Platz als Hintergrund für das Brautpaar oder jeweilige Model ist. Der blühende Rosengarten von Bad Langensalza oder die uralten Gemäuer von Burgen und Schlösser sind geeignete Kulissen für Klassiker und Romantiker. Gewagter dagegen sind verlassene Farbikgelände oder Schrottplätze als Hintergrundmotive. „Aber auch solche Wünsche gibt es und die Fotoergebnisse sind jedes Mal sehr spannend, sehr kontrastgeladen“, weiß die Fotografin.</p>
<p style="text-align: justify;">Egal für welche Kulisse sich die grünen, silbernen oder goldenen Hochzeitspaare sowie Models auch entscheiden: Kerstin Runau gibt sich mit ihrer Arbeit erst zufrieden, wenn die Fotos Charakter besitzen. Zudem stellt sie für sich und ihre Protagonisten den Anspruch, deren schönsten Seiten zu entdecken und bildlich festzuhalten.</p>
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		<title>Mission: Lachen lernen</title>
		<link>http://www.iris-henning.de/2012-01-29-mission-lachen-lernen-2/</link>
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		<pubDate>Sun, 29 Jan 2012 18:13:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Iris Henning</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[Der TV-Autor und Satiriker Christian Eisert fand nicht nur im ganzen Land komische Dinge
&#160;
Mühlhausen. Männer, die sich selbst suchen, finden meist komische Dinge. Zu diesen Typen gehört der Komödiant Christian Eisert. Mit seinem Buch „Tachoman – 1 Mann, 1 Porsche, 1 Krise und 33 x Tanken“ war er vor einigen Monaten Gast im TA-Café. Jetzt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der TV-Autor und Satiriker Christian Eisert fand nicht nur im ganzen Land komische Dinge</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify;">Mühlhausen. Männer, die sich selbst suchen, finden meist komische Dinge. Zu diesen Typen gehört der Komödiant Christian Eisert. Mit seinem Buch „Tachoman – 1 Mann, 1 Porsche, 1 Krise und 33 x Tanken“ war er vor einigen Monaten Gast im TA-Café. Jetzt hat sich der sympathische Komiker mit der Evolution des Menschen beschäftigt und festgestellt, dass dieser in der Lage ist, Nassrasierer und Frühstücksflocken immer wieder neu zu erfinden, dass er Flugmaschinen bauen und auf dem Mond oder in Frankfurt-Hahn landen kann. Vor allem aber kann der Mensch im Gegensatz zu Pudel und Bergziege eins: Lachen. Er lacht in Berlin, in Hamburg, in Bolthenhagen, irgendwo in Deutschland, am liebsten über andere und seltener über sich selbst.</p>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-5106"></span>Allerdgins gibt es auch Menschen, die können überhaupt gar nicht mehr lachen.</p>
<div id="attachment_5107" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.iris-henning.de/fotos/2012/01/Christian-Eisert1.jpg"><img class="size-medium wp-image-5107" title="Christian Eisert" src="http://www.iris-henning.de/fotos/2012/01/Christian-Eisert1-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">Christian Eisert stellte in Mühlhausen bereits sein Buch „Tachoman“ vor. Jetzt tritt er seine „Mission: Lachen lernen“ an. Foto: Iris Henning</p></div>
<p style="text-align: justify;">Diesen Lachimpotenten will Christian Eisert mit seinem neuen satirischen Werk: „Fun Man – Mission: Lachen lernen in Deutschland!!!“ das Zwerchfell erregen. Aber auch für die Lustigen, die schon immer gern lachen, liefert dieses Buch reichlich kleine, feine und manchmal auch fette Pointen.</p>
<p style="text-align: justify;"><!--more-->Christian Eisert ist TV-Autor, Satiriker und Comedy-Coach. Seine Gags und Drehbücher bereichern Erfolgsformate wie Harald Schmidt, Was guckst Du?, Freitagnacht News sowie die Sesamstraße und werden von Comedians wie Oliver Pocher, Kurt Krömer und Alfons mit dem Puschelmikro verwendet.</p>
<p style="text-align: justify;">„Fun Man“ mit seinen 250 Seiten verbaler Lachmunition ist im Verlag Blanvalet erschienen. Es kostet 8,99 Euro</p>
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		<title>Schön, klug, ungeliebt</title>
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		<pubDate>Sun, 29 Jan 2012 18:06:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Iris Henning</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[Die 3K-Inszenierung der griechischen Tragödie „Antigone“ verblüfft durch Interpretation und zeitliche Nähe.
Doch ein Favorit ist sie nicht geworden. Es gibt nur noch wenige Vorstellungen
&#160;
Von Iris Henning
Mühlhausen. „Antigone“, die 70. Inszenierung der 3K-Theaterwerkstatt, kommt wieder auf die Bühne. Tiefe Verzweiflung treibt die junge, schöne, ganz in Weiß gekleidete Frau (Lena Kolle). Ihr im Kampf getöteter Bruder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die 3K-Inszenierung der griechischen Tragödie „Antigone“ verblüfft durch Interpretation und zeitliche Nähe.</p>
<p>Doch ein Favorit ist sie nicht geworden. Es gibt nur noch wenige Vorstellungen</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Von Iris Henning</p>
<p style="text-align: justify;">Mühlhausen. „Antigone“, die 70. Inszenierung der 3K-Theaterwerkstatt, kommt wieder auf die Bühne. Tiefe Verzweiflung treibt die junge, schöne, ganz in Weiß gekleidete Frau (Lena Kolle). Ihr im Kampf getöteter Bruder Polyneikes soll nicht beerdigt werden dürfen. Ein Sakrileg in ihren Augen. Doch der strenge König Kreon (Albert Sadebeck) – ganz in Schwarz &#8211; bleibt hart wie Stein. Dabei ist ihm Antigone weiß Gott nicht gleichgültig. Sie ist nicht nur seine Nichte und eine rührend junge Frau mit Herz und Verstand. Als Verlobte seines Sohnes gehört sie zudem schon fast zum engsten Familienkreis. Trotzdem: Er zieht das Bestattungsverbot für den Staatsfeind Polyneikes nicht zurück.</p>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-5100"></span>Antigone widersetzt sich, stellt wie selbstverständlich ihre humanistischen Ideale vor die Umsetzung der weltlichen Gesetze – und besiegelt damit ihr Schicksal. Denn der schwarze König beharrt auf seinem Standpunkt &#8211; bis kurz vor Schluss der Tragödie. Doch da kommen Einsicht und Selbsterkenntnis zu spät. Antigone und sein Sohn sind bereits tot. Sie wurden zu Opfern im Konflikt zwischen den gesellschaftlichen Ordnungsprinzipien und ethischen Werten, zwischen erwachsener Vernunft und jugendlichem Aufbegehren.</p>
<p style="text-align: justify;">Was dem König – und dem Publikum &#8211; bleibt, ist ein tiefes Gefühl von Traurigkeit, von Verlust und von Verlassenheit.</p>
<div id="attachment_5101" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.iris-henning.de/fotos/2012/01/Antigone-26.jpg"><img class="size-medium wp-image-5101" title="Antigone (26)" src="http://www.iris-henning.de/fotos/2012/01/Antigone-26-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">König Kreon (Albert Sadebeck) im Video-Gespräch mit Ismene, Antigones Schwester (gespielt von Sophie Pompe vom Landestheater Eisenach). Foto: Iris Henning</p></div>
<p style="text-align: justify;">Dieser emotionale Tiefgang liegt sowohl an den überzeugenden Spielern als auch an der klugen Inszenierung. Das Ensemble interpretiert den antiken Stoff, als wäre diese Tragödie nicht vor 2500 Jahren auf die Bühne gekommen, sondern gerade erst eben. Diese Nähe zu heute ist verblüffend und kann auch Angst machen. Die Ausübung religiöser Bräuche und die Ansichten anders Denkender sind auch heute immer wieder politischer Diskussionsstoff.</p>
<p style="text-align: justify;">Trotz der gut durchdachten Inszenierung scheitert die „Antigone“ in Mühlhausen am geringen Interesse des Publikums. „Die &#8216;Antigone&#8217; bleibt hinter den Erwartungen zurück, ist nicht sonderlich geliebt“, muss Theaterleiter Bernhard Ohnesorge resümieren. Zwar waren die sieben Vorstellungen seit der Premiere im November 2010 gut besucht. Doch die erwartete Nachfrage aus Schulen, denen das Stück als theaterpädagogisches Angebot unterbreitet wurde, blieb aus.</p>
<p style="text-align: justify;">So kommt die anspruchsvolle 3K-Inszenierung „Antigone“ nur noch viermal auf die Bühne.</p>
<p style="text-align: justify;">+ Vorstellungen: am morgigen Samstag, 20 Uhr, am Dienstag, 31. Januar um 14.30 Uhr, am Mittwoch, 1. Februar, 19 Uhr und am Donnerstag, 2. Februar, um 11 Uhr.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.iris-henning.de/galerien/theaterwerkstatt-3k/">DIASCHAU</a></p>
<p>&nbsp;</p>
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