Kunst aus Hüpstedt in Ägypten

Posted by on 20. Januar 2014

Ralf Klement war einziger deutscher Teilnehmer am internationalen Symposium in Luxor

Von Iris Henning

Hüpstedt. Von einem internationalen Maler-Symposium in Ägypten ist der in Hüpstedt lebende Künstler Ralf Klement zurück. Der 63-Jährige war als einziger Deutscher einer von 25 Teilnehmern aus aller Welt des „6. Luxor International Painting Symposium“. Der kunstvoll angelegte Park des namhaften Hotel „Winter-Palais“ in Luxor war für zwei Wochen traumhafte Kulisse für die teilnehmenden Künstler. „Ich hatte meinen Arbeitsplatz direkt neben dem Pool. Das war wunderbar“, schwärmt Klement, der seit einigen Tagen wieder zurück im grauen Hüstedeter Winterwetter ist, von dem Sommerflair.

Voller Fleiß hat Ralf Klement während des Symposiums fünf großformatige Bilder und gut 30 kleinere Zeichnungen angefertigt. „Ein Bild hat bereits seinen Platz im ‚museum of modern contemporary art‘ gefunden. Die anderen vier werden gemeinsam mit den Bildern der weiteren Teilnehmer während Sonderausstellungen in Ägyptischen Museen und Galerien gezeigt“, berichtet der Hüpstedter.

Das Ägypten-Symposium ließ den internationalen Teilnehmern zudem Zeit, Land und Leute kennenzulernen. Ausflüge zu den Pyramiden standen ebenso auf dem Programm wie ein Ausflug nach Kairo und Besuche von Tempeln und Museen. „Ein wunderbares Land mit wunderbaren und warmherzigen Menschen, in das ich jederzeit wieder fahren würde“, schwärmt Ralf Klement von seinem Aufenthalt. Am meisten beeindruckt war er, welchen Stellenwert die Kunst in dem arabischen Land einnimmt. „Unser Symposium wurde sogar von Regierungsvertretern besucht“, erzählt er.

Die Einladung zum Symposium nach Ägypten verdankt Ralf Klement einem Zufall. Organisatoren des Symposiums entdeckten während ihres Deutschland-Aufenthalts in der Galerie im Schloss Mochental bei Ehingen an der Donau Bilder des Künstlers aus Hüpstedt. Von dessen künstlerischer Handschrift und der Art und Weise, die Dinge der Welt zu betrachten, waren sie sofort begeistert. Sie suchten Kontakt zum Künstler und luden ihn nach Luxor ein. „Ich bin heute noch unglaublich glücklich über meine Teilnahme an dem Symposium. Viele neue Kontakte habe ich geknüpft, bis nach China und Japan“, freut sich Klement.

Erinnerung für ihn an das Symposium sind eine kunstvoll gestaltete Teilnehmerurkunde in arabischer Schrift und eine großformatige Plakette.

Bilder von Ralf Klement sind derzeit übrigens nicht nur im fernen Osten zu sehen, sondern auch in der unmittelbaren Region. Im Radiologischen Zentrum von Mühlhausen, an der Thomas-Müntzer-Straße, zeigt er gegenwärtig eine kleine Auswahl seines Schaffens.

Ralf Klement ist in seiner Heimat nicht nur als Maler, sondern ebenso als Bildhauer bekannt. 2006 erhielt er den Skulpturenpreis Mörfelden-Walldorf. Größere Ausstellungen von ihm waren bereits in Köln, Frankfurt, Dresden, Hannover, Karlsruhe, Innsbruck und Straßburg zu sehen. Das jetzt zurückliegende Symposium war nicht das einzige in der Ferne. Im Jahr 2011 nahm Ralf Klement bereits an einem internationalen Symposium in Gulbarga, Indien, teil.

 

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