Ergiebiges Angerleuchten

Posted by on 16. Dezember 2013

Traditionelle Adventsfeier in Eigenrieden brachte rund 1000 Euro für die weitere Kirchen-Sanierung

Von Iris Henning

Eigenrieden. Seit 2004 alle Jahre wieder: Das Angerleuchten am dritten Adventssamstag im Rodeberger Ortsteil Eigenrieden ist zur Tradition gewachsen. Zum zehnten Mal hatte der Förderverein St. Ulrich dazu eingeladen. Im schön geschmückten Dorfgemeinschaftshaus unmittelbar am festlich beleuchteten Anger traf sich nach dem Krippenspiel in der Kirche wohl auch das halbe Dorf zu einem rustikal-gemütlichen Nachmittag. Verwöhnt wurde das Publikum nicht nur mit 23 verschiedenen Torten aus den privaten Backstuben der Eigenriederinnen, sondern ebenso mit bekannten und beliebten weihnachtlichen Weisen, dargeboten von der Chorgemeinschaft Eigenrieden und von der Feuerwehrblaskapelle Struth.

Mit viel Liebe organisiert zeigte sich der kleine Weihnachtsmarkt mit original regionalen Produkten. Sabine und Gunter Leifheit boten Honig an von Bienen, die ausschließlich in der Eigenrieder Flur ihren Nektar sammelten, Anke Luhn und Karin Steidle bastelten aus Totholz aus dem Hainich kreative Adventsleuchter und andere dekorative Dinge, Gerald Simon bot seinen selsbt hergestellten Fruchtwein aus Eigenrieder Früchten an. Mit von der Partie war ebenfalls der Eigenrieder Geschenkeladen Black & Gold. „Von allen Einnahmen fließt ein schönes Sümmchen in die Kasse unseres Fördervereins“, dankte dessen Vorsitzender Dr. Rolf Luhn allen Aktiven für deren engagierte Unterstützung. Dazu zählt er ebenso die Gewerbetreibenden aus Eignerieden und dem Nachbardorf Struth, die wie all die Jahre zuvor auch schon mit kleinen Geschenken, Backwaren und Getränken ihr Scherflein beitrugen. „Das alles zeigt, wie sehr unsere Gemeinde zusammen gewachsen und wie groß der Zusammenhalt ist“, hob er ebenfalls hervor. Gemeinsam lasse sich eben viel erreichen.

Aktiv und spendierfreudig zeigte sich selbstverständlich der Weihnachtsmann, der am fortgeschrittenen Nachmittag mit prall gefülltem Geschenksack vor allem unter den jüngsten Gästen viel Freude auslöste.

Etwa tausend Euro brachte das Angerleuchten Nummer zehn in die Vereinskasse. Geld, das den Grundstein legt für das ehrgeizige Vorhaben im kommenden Jahr. Die Restaurierung der inneren Kirchenwände und die Erneuerung der Beleuchtung hat sich der Förderverein vorgenommen. „Zwischen 15000 und 20000 Euro wird das kosten“, schätzt der Vereinsvorsitzende vorsichtig ein. Das große Engagement des Fördervereins wurde auch durch Bürgermeister Klaus Zunke-Anhalt (CDU) gelobt. Es mache nicht nur die Restauerierung der Dorfkirche möglich, sondern sei auch eine Bereicherung des kulturellen Lebens im Dorf.

 

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