Erster Preis für das Bild „Im Zeichen der Barke“

Posted by on 6. Dezember 2013

Rüdiger Mußbach aus Höngeda und Eric Knöpfel aus Großengottern sind die Sieger im Wettbewerb um den ersten Mühlhäuser Kunstpreis

Von Iris Henning

Mühlhausen. Rüdiger Mußbach heißt der Sieger im Wettbewerb um den ersten Mühlhäuser Kunstpreis. Der in Höngeda lebende Künstler überzeugte die Jury mit seinem Bild „Im Zeichen der Barke“, einer Mischtechnik auf Leinwand. Über den zweiten Preis konnte sich Siegfried Böhning aus Bollstedt freuen. Er reichte zwei Bilder mit dem Titel „Moderne Kunst im Rathaus“ ein. Der dritte Preis ging für die Fotografik „Ein Unwetter zieht auf“ an den jungen Fotokünstler Marc Ashfield, der erst seit kurzem in Mühlhausen lebt. Insgesamt war der Mühlhäuser Kunstpreis mit 6000 Euro dotiert.

In der Kategorie Schülerarbeiten wurden drei Förderpreise ausgelobt. Über den ersten Preis und damit 300 Euro für seine Linolschnittarbeit „Gläserne Vergangenheit“ jubelte Eric Knöpfel aus dem Gymnasium Großengottern. Den zweiten Preis und damit 200 Euro erhielt Marvin Herting aus dem Gymnasium Schlotheim für seine Trilogie „Blick zurück“. Den dritten Preis und damit hundert Euro konnte Lisa Kröger für ihre Arbeit „Müntzers beflügelte Schriften“ mit nach Hause nehmen. Lisa Kröger kommt ebenfalls aus dem Gymnasium Schlotheim.

Herzliche Glückwünsche, Urkunden und Blumen zu ihren Auszeichnungen erhielten die Gewinner am Dienstagabend im Mühlhäuser Museum am Lindenbühl von Oberbürgermeister Johannes Bruns (SPD) und dem Initiator und Schirmherren des Wettbewerbs, dem Mühlhäuser Unternehmer Matthias Eggebrecht. Die feierliche Preisverleihung war zugleich Finissage der Ausstellung der teilnehmenden Künstler am Wettbewerb um den Kunstpreis, der unter dem Thema „Mittelalterliches Mühlhausen“ stand. Weiterer Höhepunkt des Abends war die Versteigerung der eingereichten Arbeiten mit einem wortgewandten Oberbürgermeister als Auktionator. Meistbietend wechselten so einige Arbeiten an diesem Abend noch die Besitzer. Das Höchstgebot gab es für das Bild des Wettbewerbssieger – wobei während der Auktion die Siegernamen noch streng geheim gehalten und erst anschließend bekannt gegeben wurden.

Die Ausschreibung des ersten Mühlhäuser Kunstpreises war auf große Resonanz gestoßen. 38 Künstler hatten sich mit etwa 80 Arbeiten beworben. Auch die Mühlhäuser zeigten sich sehr interessiert daran, wie die Künstler ihre Stadt und deren reiche Geschichte sehen und interpretieren. Über Plakataktionen und eine extra eingerichtete Internetseite gaben mehr als 3500 Kunstinteressierte ihr Votum für ihre persönlichen Favoriten ab. Eine Jury aus Experten bewertete ihrerseits die eingereichten Arbeiten.

Über das gute Echo auf den ersten Mühlhäuser Kunstpreis freute sich nicht nur Matthias Eggebrecht. Lobende Worte fand auch der Oberbürgermeister. Die Zusammenarbeit engagierter Unternehmer, der Stadtverwaltung und der Experten in Sachen Kunst nannte er eine „hoffnungsvolle Allianz“ für Mühlhausen. Nur so habe die Idee des Kunstpreises auch Wirklichkeit werden können.

Gewinner des ersten Mühlhäuser Kunstpreises sind übrigens nicht nur die Sieger, sondern ebenso der Verein Kunstwestthüringer. In dessen Kasse floss die Hälfte der Einnahmen aus der Kunstauktion. Gewinner im ideellen Sinne ist zudem die Stadt Mühlhausen. Sie wurde um eine kleine Attraktivität reicher. So denken die Initiatoren bereits darüber nach, in zwei oder drei Jahren den zweiten Mühlhäuser Kunstpreis auszuschreiben.

Rüdiger Mußbach aus Höngeda und Eric Knöpfel aus Großengottern sind die Sieger im Wettbewerb um den ersten Mühlhäuser Kunstpreis

Von Iris Henning

Mühlhausen. Rüdiger Mußbach heißt der Sieger im Wettbewerb um den ersten Mühlhäuser Kunstpreis. Der in Höngeda lebende Künstler überzeugte die Jury mit seinem Bild „Im Zeichen der Barke“, einer Mischtechnik auf Leinwand. Über den zweiten Preis konnte sich Siegfried Böhning aus Bollstedt freuen. Er reichte zwei Bilder mit dem Titel „Moderne Kunst im Rathaus“ ein. Der dritte Preis ging für die Fotografik „Ein Unwetter zieht auf“ an den jungen Fotokünstler Marc Ashfield, der erst seit kurzem in Mühlhausen lebt. Insgesamt war der Mühlhäuser Kunstpreis mit 6000 Euro dotiert.

In der Kategorie Schülerarbeiten wurden drei Förderpreise ausgelobt. Über den ersten Preis und damit 300 Euro für seine Linolschnittarbeit „Gläserne Vergangenheit“ jubelte Eric Knöpfel aus dem Gymnasium Großengottern. Den zweiten Preis und damit 200 Euro erhielt Marvin Herting aus dem Gymnasium Schlotheim für seine Trilogie „Blick zurück“. Den dritten Preis und damit hundert Euro konnte Lisa Kröger für ihre Arbeit „Müntzers beflügelte Schriften“ mit nach Hause nehmen. Lisa Kröger kommt ebenfalls aus dem Gymnasium Schlotheim.

Herzliche Glückwünsche, Urkunden und Blumen zu ihren Auszeichnungen erhielten die Gewinner am Dienstagabend im Mühlhäuser Museum am Lindenbühl von Oberbürgermeister Johannes Bruns (SPD) und dem Initiator und Schirmherren des Wettbewerbs, dem Mühlhäuser Unternehmer Matthias Eggebrecht. Die feierliche Preisverleihung war zugleich Finissage der Ausstellung der teilnehmenden Künstler am Wettbewerb um den Kunstpreis, der unter dem Thema „Mittelalterliches Mühlhausen“ stand. Weiterer Höhepunkt des Abends war die Versteigerung der eingereichten Arbeiten mit einem wortgewandten Oberbürgermeister als Auktionator. Meistbietend wechselten so einige Arbeiten an diesem Abend noch die Besitzer. Das Höchstgebot gab es für das Bild des Wettbewerbssieger – wobei während der Auktion die Siegernamen noch streng geheim gehalten und erst anschließend bekannt gegeben wurden.

Die Ausschreibung des ersten Mühlhäuser Kunstpreises war auf große Resonanz gestoßen. 38 Künstler hatten sich mit etwa 80 Arbeiten beworben. Auch die Mühlhäuser zeigten sich sehr interessiert daran, wie die Künstler ihre Stadt und deren reiche Geschichte sehen und interpretieren. Über Plakataktionen und eine extra eingerichtete Internetseite gaben mehr als 3500 Kunstinteressierte ihr Votum für ihre persönlichen Favoriten ab. Eine Jury aus Experten bewertete ihrerseits die eingereichten Arbeiten.

Über das gute Echo auf den ersten Mühlhäuser Kunstpreis freute sich nicht nur Matthias Eggebrecht. Lobende Worte fand auch der Oberbürgermeister. Die Zusammenarbeit engagierter Unternehmer, der Stadtverwaltung und der Experten in Sachen Kunst nannte er eine „hoffnungsvolle Allianz“ für Mühlhausen. Nur so habe die Idee des Kunstpreises auch Wirklichkeit werden können.

Gewinner des ersten Mühlhäuser Kunstpreises sind übrigens nicht nur die Sieger, sondern ebenso der Verein Kunstwestthüringer. In dessen Kasse floss die Hälfte der Einnahmen aus der Kunstauktion. Gewinner im ideellen Sinne ist zudem die Stadt Mühlhausen. Sie wurde um eine kleine Attraktivität reicher. So denken die Initiatoren bereits darüber nach, in zwei oder drei Jahren den zweiten Mühlhäuser Kunstpreis auszuschreiben.

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