Üppige Landschaften und verträumte Fantasiebilder

Posted by on 22. Oktober 2013

Malschüler aus den Mühlhäuser Kunsthaus präsentieren ihre Arbeiten

Von Iris Henning

Mühlhausen. Bunt und vielfältig gestaltet sich die neue Ausstellung, die jetzt in der Villa Theresa an der Bahnhofsstraße eröffnet wurde. 17 Malschüler aus dem Mühlhäuser Kunsthaus stellen dort aus, was sie in den zurückliegenden Monaten unter Anleitung ihres Kursleiters Mario Götting geschaffen haben: üppige Landschaften, liebliches Florales, verträumte Fantasiebilder, vereinzelte Porträts.

Etwa 50 Arbeiten sind es, die die Malschüler bis Mitte Januar nächsten Jahres in der Villa zeigen. Darunter sind auch drei Arbeiten der 25-jährigen Katja Petri aus Mülverstedt. Sie wählte zwei Fantasiethemen und einen Ansichtskartenblick auf die Kirche Divi Blasii für die Ausstellung aus. „Ich male unglaublich gern“, erzählt die Optikerin, die sich seit fast zehn Jahren einmal in der Woche mit anderen Mal- und Kunstbegeisterten im Kunsthaus trifft. Die Freude beim Entstehen der Bilder sei jedes Mal groß. Fantasiegeschichten male sie am liebsten. Dabei gingen ihre Gedanken spazieren und nehmen für einige Stunden Abschied vom Alltag. und Elfen und Feen bestimmen darum auch immer wieder die Szenerie auf dem Maluntergrund. Ein malerischer Mond ist mal Zeuge, mal Protagonist in der Bild-Geschichte.

Für die große Gemeinschaftsausstellung in der Villa Theresa wünscht sich die junge Künstlerin ein unvoreingenommenes Publikum, das einfach nur Spaß hat beim Betrachten der Bilder.

Es ist bereits die zweite Ausstellung des Kunsthauses, die in der schönen Villa präsentiert wird. „Wir denken, dass wir unsere Zusammenarbeit auch künftig fortsetzen, versicherten sowohl Udo Hartung, der die Räume zur Verfügung stellte, als auch der Leiter der Kunstschule, Mario Götting. „Es ist ein wunderbares Haus, in dem die Bilder gut zur Geltung kommen“, meint Götting. Auch er wünscht sich aufgeschlossene Besucher, die der Kunst unvoreingenommen gegenüber treten. „Für mich ist ein Bild bereits schon dann Kunst, wenn es mir gefällt“, interpretiert der Leiter der Kunstschule seinen Anspruch.

DIASCHAU

 

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