Großformatiges für Ausstellung in Ladenburg

Posted by on 9. August 2013

Reinhard Wand beteiligt sich mit einer Erinnerung an die Hiroshima-Katastrophe

Von Iris Henning

Dachrieden. Reinhard Wand aus Dachrieden ist zur Teilnahme an der „Ausstellung Großformate“ des Kunstvereins Ladenburg nominiert. Das teilte der Maler, Grafiker und Bildhauer jetzt mit. Er bewarb sich mit einem bereits etwas älterem Werk, mit dem Triptychon „black rain“. Das Bild erinnert an die Katastrophe, die die US-Atombombe vor 68 Jahren, im August 1945, in Hiroshima anrichtete. Die Bombe wurde über dem Stadtzentrum abgeworfen, um eine Minute später in 600 Meter Höhe zu explodieren. An den Folgen des Atombombenabwurfs starben allein bis Ende 1945 mehr als 140.000 Menschen.

Reinhard Wands Bild ist tief bewegend. Es zeigt friedliche Menschen, die sich vergeblich vor der Zerstörungskraft dieser

Black Rain (1)

blick ins Atelier: Mit dem großformatigen Triptychon „black rain“ beteiligt sich Reinhard Wand an der „Ausstellung Großformate“ in Ladenburg. Foto: Iris Henning

Massenvernichtungswaffe in Sicherheit bringen wollen. Zugleich ist dieses Bild auch eine Friedensbotschaft, weil das, was man sieht, eine Mahnung ist, Krieg nicht zuzulassen.

„Ich bin sehr stolz, dass ich mit diesem Bild auf der Ausstellung vertreten sein werde“, sagte Wand. Das Thema „Hiroshima“ hat ihn viele Jahre lang als Künstler beschäftigt.

Die Ausstellung des „Kunstverein Ladenburg“ wird am 20. September in Ladenburg im Rhein-Neckar-Kreis in Baden-Württemberg eröffnet. Reinhard Wand ist der einzige Künstler aus der Region, der den Unstrut-Hainich-Kreis dort vertritt.

 

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