„Kunst in Kirchen“ soll wieder auferstehen

Posted by on 11. Juni 2013

Nach einer Pause soll es im nächsten Jahr wieder eine Fortsetzung geben

LANDKREIS. Über sieben Sommerwochen lang waren in der Vergangenheit seit dem Jahr 2000 alle zwei Jahre lang sieben auserwählte Kirchen Orte von zeitgenössischer Kunst. Schätzt man die Besucherzahl, die dieses außergewöhnliche Angebot gern annahmen, um Modernes im Kontext mit der meist mehrhundertjährigen Kirchenarchitektur zu sehen, kommen die Organisatoren auf mehrere tausend Gäste. Und so waren die maßgeblichen

Organisatoren – Ines Gliemann von der unteren Denkmalschutzbehörde des Landkreises und Siegfried Böhning vom

KiK Walter Sachs

Der in Weimar lebende Bildhauer, Maler und Grafiker Walter Sachs beteiligte sich schon mehrfach am Projekt „Kunst in Kirchen“. Foto: Iris Henning

Verein Kunstwestthüringer – Feuer und Flamme, dem in der ganzen Republik einmaligem Projekt Kontinuität zu verleihen. Sechs Auflagen gab es bisher. Die siebente – geplant im Jahr 2012 – war wohl verflixt. Sie wurde vertagt. Seinerzeit auf „irgendwann“. Es haperte. Woran – das kann nur vermutet werden. Richtig darüber reden will niemand. Durchgesickert ist lediglich: Ohne Förderung aus mehreren Töpfen funktioniert ein so großartig angelegtes Projekt nicht. Wenn nur eine Förderquelle versiegt, ist es schon zum Scheitern verurteilt.

Ab nächstem Jahr soll man sich im Landkreis Unstrut-Hainich jedenfalls wieder auf „Kunst in Kirchen“ freuen können. Diese Hoffnung machte Dr. Rolf Luhn von der SV SparkassenVersicherung Kulturförderung jüngst am Rand einer Ausstellungseröffnung im Stadtmuseum Augustinerkloster in Bad Langensalza. Die Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen und die Sparkasse Unstrut-Hainich sind stets verlässlicher Hauptförderer gewesen. „Kunst in Kirchen“ ist ein nachhaltiges Projekt, das moderner Kunst eine Chance geben und zugleich das historische Erbe im Blick haben soll. Zudem ist es eine Bereicherung der Lebensqualität in der Region. ih

 

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