Die Kunst der Präsentation

Posted by on 14. Februar 2013

Während des 2. Lichtbildzeit-Festivals vermitteln zwei Foto-Workshops die gute Inszenierung

 

Von Iris Henning

Mühlhausen. Lichtbildvorträge sollen spannend und Porträtfotos in der Lage sein, eine kleine Geschichte über den abgebildeten Menschen zu erzählen. Wie das Publikum in den Bann gezogen und Foto-Model ins richtige Licht gerückt werden, das wollen die Fotografen Ralf Weise und Andreas Bank während zwei Workshops vermitteln. Die finden parallel am Samstag, 16. März, von 9 bis gegen 13 Uhr, in den Räumen der Spielstätte 3K, Unter der Linde 7, statt.. „Die Workshops wenden sich in erste Linie an Menschen, die in ihrer Freizeit gern fotografieren und für sich den Anspruch erheben wollen, das im Bild festgehaltene in ansprechenden Multimedia-Vorträgen zu zeigen bzw. in Porträt-Fotos Menschen nicht nur einfach abzulichten“, heißt es von den beiden erfahrenen Fotografen.

In den vier Stunden Workshop-Zeit will Ralf Weise die Techniken moderner HDAV (High Definition Audio Vision) – Präsentationen vermittelt. Diese Präsentationsart ermöglicht es, Bilder, Videosequenzen und Musik zu einer anspruchsvolle Präsentation zu verknüpfen, erklärt er. Zudem können Texte eingefügt werden.

Andreas Bank Workshopleiter

Im vergangenen Jahr hatte das Festival „Lichtbildzeit“ Premiere. Beliebt waren auch Fotoworkshops, die von Andreas Bank (Bild) und Ralf Weise geleitet wurden. In diesem Jahr gibt es am Samstag, 16. März, die Fortsetzung. Foto: Iris Henning

Mit Hilfe einer kostenfreien Grundversion des Programms „Wings Platinum“ soll der Workshop den Weg in eine eigene Multimedia-Präsentation vermitteln. Ein eigener Rechner sollte von den Workshop-Teilnehmern mitgebracht werden und gegebenenfalls schon eine eigene Bilder- und Musikauswahl auf Datenträger für sein persönlich geplantes Projekt.

Die Inszenierung eines Porträts stellt Andreas Bank in den Mittelpunkt seines Workshops. Dabei werden Lichtformer in Verbindung mit Systemblitzgeräten vorgestellt, für die man nicht allzu tief in die Tasche greifen muss. Lichtformer sind Softboxen, Reflektoren oder sogenannte Beauty Dish, wie sie in Studioeinrichtungen stehen. Der Workshop-Leiter zeigt Alternativen, wie sich Hobby-Fotografen für relativ wenig Geld mit dem nötigen Equipment versorgen können.

Beide Workshops sind für Anfänger geeignet. „Vor zu viel Theorie braucht niemand Angst zu haben“, heißt es von den Leitern. Beide Workshops setzen auf praktische Anwendungsbeispiele. Voraussetzungen zur Teilnahme sind im Workshop I (Ralf Weise) ein eigener Rechner und gegebenenfalls schon eine eigene Bilder- und Musikauswahl auf Datenträger für ein persönlich geplantes Projekt. Für Workshop II (Andreas Bank) ist es hilfreich, wenn die mitgebrachte Kamera eine der Marke Nikon ist. Kameratechnik zum Ausprobieren ist aber vorhanden.

Die Workshops sind Bestandteil des 2. Lichtbildzeit-Festivals, einem Podium unter dem Dach des Vereins 3K, dass sich an alle richtet, die gern fotografieren und ihre Bilder auch einmal öffentlich präsentieren wollen. So ist es nicht ausgeschlossen, dass der eine oder andere Workshop-Teilnehmer beim Lichtbildzeit-Festival Nummer drei im nächsten Jahr dabei sein kann. Die Teilnehmerzahl an den Workshops ist auf je acht Personen begrenzt, die Gebühr beträgt pro Person 30 Euro. Anmeldungen werden beim Lichtbildzeit-Team unter Tel. (036026) 90675 oder per E-Mail an kontakt@lichtbildzeit.de entgegengenommen. Weitere Informationen gibt es im Internet: www.lichtbildzeit.de.

 

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