Gullydeckel als Inspiration

Posted by on 20. Juli 2012

Noch bis zum 28. Juli zeigt die Schloss-Galerie die Ausstellung „Letters of pleasure“

 

Bad Langensalza. Ralph Brancaccio ist einer, der sich von Gullydeckeln inspirieren lässt. Von ihnen nimmt er Frottagen ab, um daraus seine besondere Art von Kunst zu machen. Brancaccio ist ein Künstler aus Amerika und weltweit unterwegs. Derzeit ist er einer der Protagonisten der Ausstellung „Letters of pleasure“ in der Galerie im Schloss Dryburg. Insgesamt sind es elf Künstler aus der ganzen Welt, die sich in der Galerie des Vereins Kunstwestthüringer vorstellen. Die Akteure kommen aus den USA, aus Griechenland, Saudi Arabien, Südkorea, China, Ägypten, Serbien und Deutschland. Noch bis zum 28. Juli zeigen sie, wie das Wort, der Buchstabe in bildkünstlerischen Arbeiten paradoxe, provokative,

So schön können Gullydeckel sein – jedenfalls, wenn sie von Ralph Brancaccio kunstvoll veredelt wurden. Dem Galerie-Publikum gefallen diese Arbeiten. Foto: Iris Henning

freche und zum Nachdenken reizende Wirkungen entfalten können. Die Ausstellung „Letter of Pleasure“ breitet „ein buntes Bild von Leben vor unseren Augen aus, eine facettenreiche Dokumentation dessen, was uns im Miteinander begegnet. Hier erzählen Künstler und Künstlerinnen aus ihrer Welt und schreiben für uns ihr Letters of Pleasure“, sagte Dr. Alexandra Sucrow, die Vorsitzende des Kunstvereins Paderborn, in ihrer Laudatio über die Ausstellung in Bad Langensalza. Öffnungszeiten der Schloss-Galerie sind Donnerstag, Freitag und Samstag jeweils von 14 bis 17 Uhr.

Für die nächste Ausstellung ist Sebastian Weise, ein Fotograf aus Sondershausen, angekündigt. Er zeigt Bilder aus seiner Werkreihe „Ästhetik des Aufgebens“. Festgehalten sind Momentaufnahmen aus verlassenen Gebäuden. Eröffnet wird die neue Ausstellung am Donnerstag, 2. August, um 19 Uhr. ih

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