Wieder ein erster Preis

Posted by on 12. Juli 2012

Der Dokumentarfilm „Testfahrer“ ließ internationale Konkurrenz hinter sich

 

Mühlhausen. 752 Bewerbungen gab es zum ersten „Film Leben Festival“ in Ilmenau. Sie kamen aus Amerika, Europa und Asien. 60 der Beiträge wurden von der Jury zugelassen – darunter ein einziger Beitrag aus Thüringen, aus Mühlhausen. Die jungen Regisseure Florian Arndt und Arvid Neid schickten ihren bereits mehrfach preisgekrönten „Testfahrer“ ins Rennen – und räumten jetzt mit ihrem überaus sympathischen Protagonisten und Filmhelden, dem schwerkranken Volkmar Kirschbaum aus Mühlhausen, prompt den ersten Preis in der Kategorie Dokumentarfilm ab.

Als Florian Arndt die Regie zu diesem Film führte, war der heute 20-Jährige gerade erst 18 Jahre alt. Knapp zwei Jahre

Florian Arndt und Volkmar Kirschbaum während einer Filmpräsentation: Die beiden sind längst gute Freunde geworden. Foto: A. Bank

älter ist Kameramann und Co-Regisseur Arvid Neid. Zusammen betreiben sie die Filmfabrik Mühlhausen. Mächtig stolz sind sie, dass sie beim Ilmenauer Kurzfilmfestival den Dokumentar-Preis bekamen: „Hier waren alle Filme auf sehr, sehr hohem Niveau. Mancher war bereits auf der Berlinale zu sehen“, sagt Florian Arndt. Vor dem Hintergrund der starken weltweiten Filmkonkurrenz in Ilmenau sagten die jungen Filmemacher auch: „Das hier in Ilmenau ist einer unserer wichtigsten Filmpreise.“

Der „Testfahrer“ hat bereits bei mehreren anderen Wettbewerben viel Erfolg verbuchen können. Mittlerweile wird der Kurzfilm in Thüringen sogar an Schulen gezeigt und zur Jugend- und Erwachsenenbildung eingesetzt. Jetzt wollen Florian und Arvid ihren Film an die Deutsche Film- und Medienbewertung (FBW) schicken und hoffen auf das Prädikat „Besonders wertvoll“, das Auszeichnung und Empfehlung zugleich ist. ih

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