Betörender Duft frischer Kräuter

Posted by on 21. Juni 2012

Benedektinische und zisterziensische Gartenkunst des Früh- und Hochmittelalters hinter der Kornmarktkirche

 

Mühlhausen. Mit einem irren Duft von frischen Kräutern empfängt derzeit der historische Klostergarten der Kornmarktkirche seine Besucher. Thymian mischt sich mit Lavendel, Rosmarin mit Minze. Die Ruhe hinter der ehemaligen Klosterkirche lässt den betörenden Duft intensiver erleben. Kein Lärm, der stört.

Erst seit dem Sommer des Jahres 2008 gibt es den Klostergarten. Benedektinische und zisterziensische Gartenkunst des Früh- und Hochmittelalters standen bei der Gründung des Klostergartens Pate. Der Garten sollte sich schließlich dem Charakter der mittelalterlichen Klosterkirche, der heutigen Kornmarktkirche, anpassen. Dabei ist gar nicht gewiss, ob jene Klosterkirche, in der die Franziskaner wirkten, jemals einen Kräutergarten besaß. Beweiskräftige Überlieferungen gibt es bislang keine, lediglich die Vermutung, dass auch die Franziskaner einen Kräutergarten zur Selbstversorgung gehabt haben könnten

In diesen Tagen wird der neu angelegte Klostergarten vier Jahre alt. Die Kräuter haben sich prächtig entwickelt. Geöffnet hat der Garten genau wie das Bauernkriegsmuseum Kornmarktkirche dienstags bis sonntags von 10 bis 17 Uhr. ih

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