Urkomisches Aschenputtel

Posted by on 30. April 2012

Ein rasantes Spiel von drei Menschen, Puppen, einem singenden Bäumchen und sprechenden Täubchen.

Viel Beifall vom Publikum für die Premiere der 80. 3K-Inszenierung

 

 

Von Iris Henning

Mühlhausen. Mal Mensch, mal Handpuppe: So kommt das Aschenputtel in der 3K-Inszenierung des Märchens der Gebrüder Grimm auf die Bühne. Alle Akteure des Märchens sind mal Mensch, mal Puppe, mit Ausnahme des reichen Vaters, dem die Frau starb und der wieder heiratete und damit seiner einzigen Tochter eine missgünstige Stiefmutter und zwei Stiefschwestern ins Haus brachte. Alle Schikanen und Gemeinheiten helfen allerdings nichts, denn das Aschenputtel bekommt ja zum Schluss doch noch ihren Prinzen.

Diese Mensch-Puppen-Inszenierung ermöglicht Spielleiter Bernhard Ohnesorge viele Möglichkeiten, das berühmte Märchen einmal ganz anders aufzuführen. Er kann sowohl aus den Vollen eines Puppenspiels schöpfen als auch aus den Talenten seiner Spieler, von denen er verlangt, im Handumdrehen öfter mal die Rollen zu wechseln. Gerade mal drei Spieler schickt Ohnesorge für sein „Aschenputtel“ auf die Bühne: Marie-Luisa Freiin Marschall (FSJ-lerin im 3K), Benjamin Mähler (ebenfalls FSJ-ler im 3K) und den bühnenerfahrenen Albert Sadebeck. Im rasanten Tempo geben die drei den wohlhabenden Vater, die kranke Mutter, die böse Stiefmutter, die Stiefschwestern, den verliebten Prinzen, die geschäftstüchtigen Händler, die sprechenden Täubchen, ein singendes Bäumchen, den Keyboard spielenden Erzähler und nicht zuletzt das nie verzagende Aschenputtel.

Obwohl sich diese Inszenierung sehr an das Original hält, wirkt das Märchen weder angestaubt noch abgestanden. Nicht eine der etwa 40 Spielminuten ist langweilig. Dieses urkomische und rasante Puppen-Menschen-Kuddelmuddel, vermischt mit komödiantischem Charme, vor einer spartanischen aber sehr fantasievollen Kulisse ist Spaß pur sowohl für kleine als auch große Märchenliebhaber. Der begeisterte Applaus für die Premiere am Samstagabend war wohlverdient. „Aschenputtel“ ist die 80. Inszenierung der 3K Theaterwerkstatt.

Die nächste Vorstellung von „Aschenputtel“ steht für Donnerstag, 3. Mai, um 10 Uhr, auf dem Plan der 3K Theaterwerkstatt, Unter der Linde 7. Karten können unter (03601) 440937 reserviert werden.

DIASCHAU

 

Ein rasantes Spiel von drei Menschen, Puppen, einem singenden Bäumchen und sprechenden Täubchen.

Viel Beifall vom Publikum für die Premiere der 80. 3K-Inszenierung

Von Iris Henning

Mühlhausen. Mal Mensch, mal Handpuppe: So kommt das Aschenputtel in der 3K-Inszenierung des Märchens der Gebrüder Grimm auf die Bühne. Alle Akteure des Märchens sind mal Mensch, mal Puppe, mit Ausnahme des reichen Vaters, dem die Frau starb und der wieder heiratete und damit seiner einzigen Tochter eine missgünstige Stiefmutter und zwei Stiefschwestern ins Haus brachte. Alle Schikanen und Gemeinheiten helfen allerdings nichts, denn das Aschenputtel bekommt ja zum Schluss doch noch ihren Prinzen.

Diese Mensch-Puppen-Inszenierung ermöglicht Spielleiter Bernhard Ohnesorge viele Möglichkeiten, das berühmte Märchen einmal ganz anders aufzuführen. Er kann sowohl aus den Vollen eines Puppenspiels schöpfen als auch aus den Talenten seiner Spieler, von denen er verlangt, im Handumdrehen öfter mal die Rollen zu wechseln. Gerade mal drei Spieler schickt Ohnesorge für sein „Aschenputtel“ auf die Bühne: Marie-Luisa Freiin Marschall (FSJ-lerin im 3K), Benjamin Mähler (ebenfalls FSJ-ler im 3K) und den bühnenerfahrenen Albert Sadebeck. Im rasanten Tempo geben die drei den wohlhabenden Vater, die kranke Mutter, die böse Stiefmutter, die Stiefschwestern, den verliebten Prinzen, die geschäftstüchtigen Händler, die sprechenden Täubchen, ein singendes Bäumchen, den Keyboard spielenden Erzähler und nicht zuletzt das nie verzagende Aschenputtel.

Obwohl sich diese Inszenierung sehr an das Original hält, wirkt das Märchen weder angestaubt noch abgestanden. Nicht eine der etwa 40 Spielminuten ist langweilig. Dieses urkomische und rasante Puppen-Menschen-Kuddelmuddel, vermischt mit komödiantischem Charme, vor einer spartanischen aber sehr fantasievollen Kulisse ist Spaß pur sowohl für kleine als auch große Märchenliebhaber. Der begeisterte Applaus für die Premiere am Samstagabend war wohlverdient. „Aschenputtel“ ist die 80. Inszenierung der 3K Theaterwerkstatt.

Die nächste Vorstellung von „Aschenputtel“ steht für Donnerstag, 3. Mai, um 10 Uhr, auf dem Plan der 3K Theaterwerkstatt, Unter der Linde 7. Karten können unter (03601) 440937 reserviert werden.

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