Testfahrer auf dem Siegerpodest

Posted by on 14. November 2011
Mühlhäuser Film-Team errang ersten Platz bei den Video- und Filmtagen in Koblenz

 

Mühlhausen. Das hatten sie heimlich gehofft. Aber nicht erwartet. Dem Mini-Team der Mühlhäuser Filmfabrik, Florian Arndt, Arvid Neid und Johann Schatulle, wurde während der 28. Video- und Filmtage in Koblenz für ihre Produktion „Testfahrer“ der erste Preis verliehen.

„Wir sind überwältigt und einfach nur überglücklich“, ist Florian Arndts erster Kommentar zum Sieg. Er hatte die Idee zu

Sympathischer Protagonist im Film „Testfahrer“ ist der Mühlhäuser Volkmar Kirschbaum. Im nächsten Jahr soll „Testfahrer“ auch in Mühlhausen gezeigt werden. Foto: privat

dem Film und setzte sie als Regisseur und zweiter Kameramann gemeinsam mit Arvid Neid als Ko-Regisseur und Johann Skatulla als erster Kameramann um.

Sie gestalteten ein Porträt des Mühlhäusers Volkmar Kirschbaum, einem schwer kranken 69-jährigen Mann, der trotz Schicksalsschläge nicht die Freude am Leben verloren hat.

Drei Tage lang hatten die jungen Leute im Alter zwischen 17 und 20 Jahren mit ihrer Kamera den Rollstuhlfahrer durch Mühlhausen begleitet. Nach mehr als 100 Stunden mühseliger Studio-Arbeit für den richtigen Schnitt war die Dokumentation mit dem Namen „Testfahrer“ fertig. 25 Minuten lang zeigt sie ein sensibles Porträt eines Mannes, der zwischen tiefer Trauer um den Verlust eines geliebten Menschen und sprühender Freude lebt.

Um eine Teilnahme an dem Koblenzer Filmfestival hatten sich mehr als 320 Filmschaffende beworben. 15 davon wurden zum Festival nominiert. Das Mühlhäuser Team startete in der Kategorie „Freie Filme“. Mit ihrem jugendlichen Alter waren sie die jüngsten Teilnehmer.

Der „Testfahrer“ soll noch während weiterer Festivals gezeigt werden. So beteiligt sich das Mühlhäuser Trio mit dieser Produktion am Wettbewerb um den Yougendmedienpreis 2011/2012, der vom Landesjugendring Thüringen ausgeschrieben wurde.

Bereits in diesem Jahr hatte sich das Team um Florian Arndt am Yougendmedienpreis beteiligt. Mit dem Kurzfilm „Mindbreak“ räumte es den ersten Preis ab. Weiteren Erfolg feierte „Mindbreak“ beim Festival „Deutschen Jugendvideopreis 2011“. Dort belegte er den 2. Platz. Aufgeführt wurde „Mindbreak“ zudem beim „backup-festival 2011“ und wurde vom MDR für den „Unicato-Award 2012“ nominiert. Ih

 

 

 

 

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