Inszenierung eines Blumentanzes

Posted by on 6. Juni 2011
Im Schloss Dryburg stellen sich in der Ausstellung „Danza dei Fiori“ fünf internationale Künstler vor

 

Bad Langensalza. Sie kommen aus Rumänien, Österreich, Italien und Japan, zeigen ihre Kunst in Bukarest, Wien, Neapel, Genua, Tokio und anderen Kulturstädten von Weltrang. Derzeit sind Arbeiten von Nora Blaj, Georg Brandner, Angelica Tulimiero, Brunivo Buttarelli und Norio Takaoka in der Galerie des Vereins Kunstwestthüringer, im Schloss Dryburg in der Kleinstadt Bad Langensalza, zu sehen.

Unter dem Titel „Danza dei Fiori“ – Tanz der Blumen – zeigen sie kraftvolle Malerei-Collagen, archaisch anmutende Keramiken und außergewöhnliche Bildhauerarbeiten in eigenwilligen Material-Kombinationen, wie Papier und Marmor oder Alabaster und Eisen in „brutaler Kontrastierung, die fast schmerzen beim Erleben und eine ungeheure Energie und Wucht zu entwickeln scheinen“. So jedenfalls beschreibt die stellvertretende Vorsitzende des Kunstwestthüringers, Juliane Döbel, die Arbeiten. Genau diese Kontrastierung ist es, die diese fünf internationalen Akteure in der Ausstellung mit dem poetischen Titel „Tanz der Blumen“ vereint. Ruhige Poesie ist die Schau aber keineswegs. „Die Akteure inszenieren einen Reigen verschiedenartigster Formen, die in ekstatischer Bewegtheit oder auch in konzentriert ruhevollem Verharren ein energetisches Feld aufbauen“, so Döbel.

Dieser Blumentanz kommt in Bad Langensalza zur rechten Zeit. Er unterstützt die Kur- und Rosenstadt in ihrer Teilnahme am europäischen Wettbewerb „Entente Florale Europe“. Den zum Blühen gebrachten Ausstellungsort weiß Bürgermeister Bernhard Schönau (FDP) darum besonders zu schätzen.

Die Ausstellung kam durch die Umtriebigkeit des Kurators Ralf Klement, dem Maler und Bildhauer aus Hüpstedt, zustande. Er nutzte seine vielfältigen Kontakt in alle Welt, um „Danza die Fiori“ nach Bad Langensalza zu holen.

„Danza dei Fiori“ ist noch bis zum 25. Juli im Schloss Dryburg zu sehen. Geöffnet hat die Galerie donnerstags bis samstags, jeweils von 14 bis 17 Uhr. Der Eintritt ist frei. ih

DIASCHAU

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.