Verbindendes Experiment

Posted by on 6. April 2011
Kunstwestthüringer bringt „Kopplung“ in die Landeshauptstadt

 

ERFURT.

Der Verein Kunstwestthüringer erweist sich als geschickter Koppler. Das im vergangenen Jahr ins Leben gerufene Kunstprojekt „Kopplung“ hat so viel Interesse auch außerhalb der Region gefunden, dass dieses nun in der Landeshauptstadt, im städtische Veranstaltungs- und Ausstellungszentrum „Haus Dacheröden“ am Anger, fortgesetzt wird. Donnerstag,den 7.4.11 wird die Ausstellung eröffnet.

30 Künstler stellen 14 außergewöhnliche Kopplungs-Projekte vor. Dagmar und Thomas Helmbold aus Dachrieden

KUNST MIT MERKWÜRDIGKEITEN: Fabian Schneider muss sich das Kopplungs-Projekt von Dagmar und Thomas Helmbold aus Dachrieden sowie Liu Guangyun aus China genauer betrachten. So was hat er noch nicht gesehen

zeigen gemeinsam mit Liu Guangyun aus China den Beitrag „Ohne Idole“ – eine Komposition aus einem Bild aus der Serie „Wall of fame“ (Dagmar und Thomas Helmbold) und der Wandinstallation „Lotus Schinken“. Dieser Beitrag sucht Parallelen zwischen Schönheitssymbolen und -phänomenen in verschiedenen Kulturen zu verschiedenen Zeiten.

Kurator Ulrich Eifler des Projekts „Kopplung“ ist Ulrich Eifler. Der ehemalige Defa-Regisseur aus Oberdorla beteiligt sich mit Fotografien an der Ausstellung. Dabei arbeitete er mit Jens Fischer, ebenfalls ein Fotograf aus seinem Heimatdorf, zusammen. In „Kopplung“ suchten die Mitglieder der Künstlerorganisation zeitweise einen künstlerischen Arbeitspartner, um in Dialog zu treten. Während dieses Experiments verbinden sich unterschiedliche Genre: Bildende Kunst trifft auf Poesie, Film und Musik. So ist „Kopplung“ wohl auch ein Synonym dafür, dass der Wandel das einzig Beständige ist.

Die Ausstellung im Haus Dacheröden ist bis zum 15. Mai zu sehen. ih

 

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