Flaschenmusik verzapft

Posted by on 17. Februar 2011
Das Glasblasswingquintett war Gast bei “Wetten, dass…“, wettet aber selbst nicht gern

Sie sind Gewinner des Thüringer Kleinkunstpreises „Meininger Georg 2010“ und waren bei der jüngsten Sendung von „Wetten, dass …?“ in Halle dabei. Am Samstag, 19. Februar, 20 Uhr, geben die Jungs vom Glasblassingquintett mit ihrem Programm „Keine Macht den Dosen“ ein Konzert in der Kulturstätte Schwanenteich in Mühlhausen. Über ihre Einstellung zum Wetten sprach Iris Henning mit den fünf jungen Künstlern.

Sie waren jetzt Gäste bei Thomas Gottschalk. Wetten Sie gern?

Wetten an sich ist nicht so unser Ding, also etwas Großes ankündigen und dann einen Einsatz anbieten, den man bei Nichterfüllung einlöst. Nein, damit können wir nichts anfangen. Aber sich Großes vornehmen und sich dann bemühen, dass dieses auch Realität wird, das entspricht schon unsere Gruppenmentalität.

Sie würden also auch nicht in „Wetten, dass …“ wetten?

Wie gesagt, wetten muss nicht sein. Aber den Ansporn, den Thüringern unsere Bühnenprogramme so lang vor die Nase zu halten, bis die Säle überall voll sind, den haben wir schon.

Als Wetten-dass-Glasblassingquintett kommen Sie nun nach Mühlhausen. Verraten Sie doch bitte schon einmal, wie Sie auf die Idee gekommen sind, Flaschenmusik zu verzapfen?

Da wir, wie wohl alle Musiker, zu latenter Bequemlichkeit neigen, kam uns einmal die Idee, dass man das ganze schwere Equipment an Technik und die ganzen unhandlichen Instrumente, doch einfach mal beiseite lässt und sich stattdessen ausschließlich mit dem Kasten Bier, der eh immer im Proberaum steht, beschäftigen könnte. Und wie wir da so drüber nachdachten (und Bier tranken), entstand eine Idee nach der nächsten und wir machten auf den Flaschen Musik. Das hat richtig Spaß gemacht und dann haben wir auf einmal einen Beruf für uns daraus gemacht. Nun sind wir das Glasblassingquintett.

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