Noch lange kein Rentenalter

Posted by on 9. Februar 2011
Kulturbund wird 65 Jahre und lädt zu Tagen der Wissenschaft und Kultur ein

Geschichtchen und Anekdoten, wissenschaftliche Vorträge, Kunst und Literatur aus der Region stehen im Fokus der Tage der Wissenschaft und Kultur. Mit dieser Veranstaltungskette im März und April will der Mühlhäuser Kulturbund gemeinsam mit seinen Gästen sein 65-jähriges Bestehen feiern.

Von Iris Henning

MÜHLHAUSEN.

Wer heute vor 65 Jahren geboren ist, bekommt im Allgemeinen schon seine Rente. Nicht so der Mühlhäuser Kulturbund. Er denkt gar nicht daran, sich auszuruhen. Mit seinen 65, so scheint es, ist er quicklebendig, die Mühlhäuser Kulturszene weiterhin rührig mitzugestalten. 850 Veranstaltungen organisierte er im vergangenen Jahr. In diesem Jahr sollen es nicht weniger sein. Das sagte Martina Sellmann, die ehrenamtliche Geschäftsführerin des eingetragenen Vereins. Wie um dieses zu unterstreichen, zückt sie den Programmentwurf für die „Tage der Wissenschaft und Kultur“, die anlässlich des Jubiläums in den nächsten zwei Monaten zu vielfältigen Veranstaltungen einladen. Das Programm zeigt, dass sich der Kulturbund mit den vielen kleinen Angeboten – 24 an der Zahl – treu bleibt: Er ist dafür da, das Kulturleben in der Stadt mitzugestalten.

Die Tage der Wissenschaft und Kultur beginnen lyrisch: Der Mühlhäuser Autorenkreis „Louis Fürnberg“ lädt am Montag, 7. März, 17 Uhr, in den Kulturbundraum im Puschkinhaus zur Vorstellung von eigenen Arbeiten ein. Enden werden die Wissenschafts- und Kulturtage am Freitag, 29. April mit einem Ball der Kulturschaffenden im großen Saal im Puschkinhaus. Gestaltet und organisiert werden alle Veranstaltungen ehrenamtlich.

„Wir sind eine Vereinigung kulturell aktiver Bürger, die sich zur gemeinsamen Gestaltung ihrer Freizeitinteressen zusammengeschlossen haben. Zu den Zielen unseres Kulturbunds gehört die Schaffung von Freiräumen für die Kreativität kulturell und künstlerisch Interessierter“, erklärt die Geschäftsführerin die Aufgabe des Kulturbundes.

Diese Freizeitinteressen sind vielfältig, sie sind sowohl fachbezogen als auch spartenübergreifend. Thematisch wird dabei ein großer Bogen geschlagen, er reicht von Literatur, Musik, bildender Kunst, Fotografie und Philatelie, Denkmalpflege und Heimatgeschichte bis zu Natur- und Umweltschutz. „Fast alles ist innerhalb unserer Vereinsstrukturen möglich“, meint Martina Sellmann. So arbeiten die Kulturbundmitglieder in Interessengemeinschaften, Freundeskreisen, Fachgruppen und Klubs. In manchen Gemeinden haben sich die Kulturbundfreunde zu Regionalgruppen zusammengeschlossen.

Zu den kulturpolitischen Zielen des Kulturbunds gehört die Schaffung von Freiräumen für die Kreativität kulturell und künstlerisch interessierter Bürger. „Bei uns ist jeder willkommen, der sich dafür interessiert“, lädt die Geschäftsführerin ein, den Kulturbund kennenzulernen. Mit mehr als 300 Mitgliedern zählt er zu den größten Vereinen im Landkreis.

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