Großartiger Auftakt

Posted by on 21. Januar 2011
Die Bad Langensalzaer bereiteten dem Verein Kunstwestthüringer einen herzlichen Empfang

Das hat der Verein Kunstwestthüringer seit einigen Jahren schmerzlich vermisst: Ein Haus voll begeisterter Besucher. Einen überaus herzlichen Empfang bereiteten die Bad Langensalzaer den Künstlern des Vereins am Donnerstagabend im Schloss Dryburg. Dort eröffnete der Kunstwestthüringer seine neue Galerie.

Von Iris Henning

BAD LANGENSALZA.

Es war eine Sternstunde für die neue Vorsitzende des Kunstwestthüringers, Judith Unfug-Leinhos, und das Glück war ihr anzusehen. Die Besucher drängten sich bereits in der neuen Galerie und immer noch strömten weitere hinzu. Riesig war das Interesse und die Neugier der Kurstädter auf die Neuen, die in zwei Etagen des Schlosses einzogen, um von nun an moderne Kunst zu zeigen. Auch Bürgermeister Bernhard Schönau und seine Vize, Christina Lange (beide FDP), waren unter den ersten Gratulanten.

„Galerie im Schloss Dryburg“ tauften die Kunstwestthüringer ihre neuen Räume. Mit einer Auswahl aktueller Arbeiten gaben sie einen sehenswerten Auftakt und stellten ihre erstklassige Genrevielfalt zur Schau: Bildhauerei, Malerei, Grafik, Keramik, Objekte, Schmuck, Kettensägearbeiten bereiteten den Betrachtern Genuss und gaben immer wieder Anlass zum Reden und Diskutieren. Die Vorsitzende sah es mit Freude: „Kunst ist das, was gern zum Ausschmücken gebraucht wird, was die Leute gern hinnehmen und sich daran erfreuen“, sagte sie, und „Kunst soll Botschaften übermitteln, zum Nachdenken und zum Diskutieren anregen. Und sie soll vor allem nicht in Vergessenheit geraten.“

Beinahe wäre der Kunstwestthüringer in Vergessenheit geraten. In der vorangegangenen tiefen Depressionsphase, ausgelöst durch Geldsorgen und Verlust der Galerie in Mühlhausen, stand der Verein kurz davor, sich aufzulösen. Glücksmomente setzten unabhängig voneinander zwei Herren: der Bürgermeister von Bad Langensalza und Albrecht Kiesow, ein Mühlhäuser Geschäftsmann. Beide boten dem Verein mietfreie Ausstellungsräume in Bad Langensalza an. Der eine im Haus Rosenthal, das noch renoviert werden muss, der andere das historische Schloss Dryburg. Was die Herren nicht wussten: Mit ihren Angeboten wurden sie zu Rettern des Kunstwestthüringers. Als Geste des Dankes wurden sie während der Vernissage zu den ersten Ehrenmitgliedern des Vereines ernannt. „Das macht mich außerordentlich glücklich“, freute sich der Mühlhäuser Unternehmer über diese Ehrung. Den Verein Kunstwestthüringer habe er übrigens bis dato so gut wie nicht gekannt. „Ich habe aus der Zeitung von der Not des Vereins erfahren“, erzählt er. Und weil im Schloss noch Räume frei waren, sei er auf die Idee gekommen, sie den Künstlern für Ausstellungen zur Verfügung zu stellen. „Schließlich ist das auch eine Bereicherung nicht nur für das Schloss, sondern auch für Bad Langensalza“, freut er sich mit den Künstlern über den schönen Erfolg.

Die Galerie im Schloss Dryburg hat von nun an donnerstags, freitags und samstags jeweils von 14 bis 17 Uhr geöffnet. Künstler des Vereins freuen sich auf die Besucher und sind während der Öffnungszeiten gern bereit, Führungen anzubieten.

STICH-WORT

Gewinn

Selten hat dieses alte Schloss so ein Gewimmel gesehen. Die Besucher drängten sich, um hautnah die Eröffnung der Galerie mitzuerleben. Das waren nicht nur Besucher aus Bad Langensalza, wenn diese auch in der Überzahl waren. Auch einige Mühlhäuser wollten wissen, wie ihre guten Bekannten des Vereins Kunstwestthüringer künftig untergebracht sind. Die Kreisstädter staunten nicht schlecht – nicht nur über die stilvollen Räume, sondern auch über das große Interesse der Bad Langensalzer an der Kunst und den Künstlern.

Sicher: Der Neuigkeitsfaktor hat seinen Reiz für das Publikum und für den Kunstwestthüringer bedeutet es harte Arbeit, diesen Reiz aufrecht zu erhalten.

Doch für die Künstler, so zeigte die Resonanz auf die Galerieeröffnung, war dieser Umzug von der Kreis- in die Kurstadt ein Gewinn. Ebenso für die Kurstadt, die sich nun mit einer weiteren attraktiven Perle schmücken kann.

DIASCHAU

Die Bad Langensalzaer bereiteten dem Verein Kunstwestthüringer einen herzlichen Empfang

Das hat der Verein Kunstwestthüringer seit einigen Jahren schmerzlich vermisst: Ein Haus voll begeisterter Besucher. Einen überaus herzlichen Empfang bereiteten die Bad Langensalzaer den Künstlern des Vereins am Donnerstagabend im Schloss Dryburg. Dort eröffnete der Kunstwestthüringer seine neue Galerie.

Von Iris Henning

BAD LANGENSALZA.

Es war eine Sternstunde für die neue Vorsitzende des Kunstwestthüringers, Judith Unfug-Leinhos, und das Glück war ihr anzusehen. Die Besucher drängten sich bereits in der neuen Galerie und immer noch strömten weitere hinzu. Riesig war das Interesse und die Neugier der Kurstädter auf die Neuen, die in zwei Etagen des Schlosses einzogen, um von nun an moderne Kunst zu zeigen. Auch Bürgermeister Bernhard Schönau und seine Vize, Christina Lange (beide FDP), waren unter den ersten Gratulanten.

„Galerie im Schloss Dryburg“ tauften die Kunstwestthüringer ihre neuen Räume. Mit einer Auswahl aktueller Arbeiten gaben sie einen sehenswerten Auftakt und stellten ihre erstklassige Genrevielfalt zur Schau: Bildhauerei, Malerei, Grafik, Keramik, Objekte, Schmuck, Kettensägearbeiten bereiteten den Betrachtern Genuss und gaben immer wieder Anlass zum Reden und Diskutieren. Die Vorsitzende sah es mit Freude: „Kunst ist das, was gern zum Ausschmücken gebraucht wird, was die Leute gern hinnehmen und sich daran erfreuen“, sagte sie, und „Kunst soll Botschaften übermitteln, zum Nachdenken und zum Diskutieren anregen. Und sie soll vor allem nicht in Vergessenheit geraten.“

Beinahe wäre der Kunstwestthüringer in Vergessenheit geraten. In der vorangegangenen tiefen Depressionsphase, ausgelöst durch Geldsorgen und Verlust der Galerie in Mühlhausen, stand der Verein kurz davor, sich aufzulösen. Glücksmomente setzten unabhängig voneinander zwei Herren: der Bürgermeister von Bad Langensalza und Albrecht Kiesow, ein Mühlhäuser Geschäftsmann. Beide boten dem Verein mietfreie Ausstellungsräume in Bad Langensalza an. Der eine im Haus Rosenthal, das noch renoviert werden muss, der andere das historische Schloss Dryburg. Was die Herren nicht wussten: Mit ihren Angeboten wurden sie zu Rettern des Kunstwestthüringers. Als Geste des Dankes wurden sie während der Vernissage zu den ersten Ehrenmitgliedern des Vereines ernannt. „Das macht mich außerordentlich glücklich“, freute sich der Mühlhäuser Unternehmer über diese Ehrung. Den Verein Kunstwestthüringer habe er übrigens bis dato so gut wie nicht gekannt. „Ich habe aus der Zeitung von der Not des Vereins erfahren“, erzählt er. Und weil im Schloss noch Räume frei waren, sei er auf die Idee gekommen, sie den Künstlern für Ausstellungen zur Verfügung zu stellen. „Schließlich ist das auch eine Bereicherung nicht nur für das Schloss, sondern auch für Bad Langensalza“, freut er sich mit den Künstlern über den schönen Erfolg.

Die Galerie im Schloss Dryburg hat von nun an donnerstags, freitags und samstags jeweils von 14 bis 17 Uhr geöffnet. Künstler des Vereins freuen sich auf die Besucher und sind während der Öffnungszeiten gern bereit, Führungen anzubieten.

STICH-WORT

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