Die Malzeit des Eberhard Vater

Posted by on 3. November 2010
Neue Ausstellung in der kleinen Galerie des Kulturbundes zeigt Aquarelle und Ölbilder

MÜHLHAUSEN.

„Vier Jahrzehnte Malzeit“: Das ist der Titel der neuen Ausstellung in der kleinen Galerie des Kulturbundes. Die wird am kommenden Mittwoch, 10. November, um 18 Uhr, im Kulturbund im Puschkinhaus eröffnet. Eberhard Vater, Pfarrer in Ruhestand, zeigt Aquarelle, Ölbilder und anderes und lässt die Betrachter seiner Bilder die Welt aus seinen Augen sehen.

Es ist eine Welt voll Harmonie und Schönheit, die Eberhard Vater in seinen Bildern akribisch festhält. Es sind Momente des Sehens und Entdeckens von Häusern und Landschaften. Wobei der Maler immer auf der Suche nach dem außergewöhnlichen Blick zu sein scheint. In den vertieft er sich und hält ihn mit seinen Farben über den Augenblick der Gegenwart hinaus fest. Das macht er seit vier Jahrzehnten. Anfangs sporadisch noch. Später intensiver und seit seinem Ruhestand voller Leidenschaft. So malte der heute 70-Jährige Bilder für bereits vier Jahreskalender. „Einblicke, Durchblicke und Ausblicke“ nennt er den für das kommende Jahr. Mühlhausen-Ansichten zeigen die Monatsblätter.

Eberhard Vater ist aber nicht nur Heimatmaler. Gern begibt er sich auch auf Spurensuche. Für die Ausstellung „Bach – wohltemperierte Spurensuche in Öl und Aquarell“ im vergangenen Jahr in der Kirche Divi Blasii in Mühlhausen fuhr er kreuz und quer durch die Republik, um Eindrücke zu sammeln und diese in Bilder umzusetzen.

Eindrücke aus vier Jahrzehnten Malzeit vermittelt nun die neue Vater-Ausstellung. Die Laudatio wird der Direktor der Mühlhäuser Museen, Thomas T. Müller, halten. Musikalisch begleitet wird die Vernissage von der Gruppe „Swingtime“. ih

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