„Wir werden immer mehr“

Posted by on 23. Oktober 2010
Der Kreisverband des VdK feierte sein 20-jähriges Bestehen im Landkreis

MÜHLHAUSEN.

Ehrennadeln, Ehrenurkunden, Blumen und Glückwünsche: Die gab es für viele Mitglieder des Sozialverbandes VdK. Der Kreisverband Unstrut-Hainich feierte am Wochenende sein 20-jähriges Bestehen. Einer der Geehrten war Reinhardt Olschewski, der frühere Vorsitzende des Kreisverbandes. Er erhielt die Ehrenplakette in Gold von seinem Nachfolger Christian Fliegner.

Viele Hände schüttelte Fliegner während der Festveranstaltung im Mehrgenerationenhaus. Es sind die Hände der Ehrenamtlichen, die sich in dem Verband für soziale Gerechtigkeit engagieren. „Die Geehrten sind nur einige Beispiele für das große Engagement und die soziale Kompetenz unserer vielen Ehrenamtlichen“, lobte Fliegner.

Der VdK, einst als Verband der Kriegsopfer in den alten Bundesländern gegründet, hat sich zu einem starken Sozialverband entwickelt, der längst auch in den neuen Ländern eine große Mitgliedschaft zählt. Allein im Unstrut-Hainich gehören ihm derzeit 869 Mitglieder an. „Wir werden immer mehr“, blickt Mechthild Gremler, die Geschäftsführerin des Kreisverbandes, auf die Mitglieder-Statistik. Den Zulauf erklärt sie mit der um sich greifenden sozialen Ungerechtigkeit und den hohen bürokratischen Hürden, mit denen ein Einzelner beim Durchsetzen sozialer Rechtsansprüche oft überfordert sei. So helfe der Verband seinen Mitgliedern in allen Angelegenheiten des Sozialrechts.

Auch in der großen Politik bleiben die Forderungen des Verbandes nicht ungehört. Die bundesweite Protestaktion „Stoppt den Sozial-Abbau“ brachte den Akteuren viel Sympathie seitens der Bevölkerung ein und sorgte für Schlagzeilen . „Wir setzen uns dafür ein, dass die Entsolidarisierung unserer Gesellschaft verhindert wird“, betonte Dr. Claus-Dieter Junker, der stellvertretende Vorsitzende des VdK Landesverbandes Hessen-Thüringen, während seiner Rede im voll besetzten Saal des Mehrgenerationenhauses.

Glückwünsche zum Jubiläum konnte der Verband auch vom stellvertretendem Landrat, Bernd Münzberg (SPD), und dem Beigeordneten der Stadt Mühlhausen, Johannes Bruns (SPD) entgegennehmen. Grüße aus Bad Langensalza übermittelte die Beigeordnete Christina Lange (FDP).

Aus Anlass des 20-jährigen Bestehens des Verbandes im Landkreis hat der VdK auch eine Chronik erstellt. Die wurde während der Festveranstaltung vorgestellt. Ortsverbände, die an der Chronik interessiert sind, können sich an die Geschäftsstelle des Kreisverbandes wenden, wies der VdK-Chef hin.

Iris Henning

Der Kreisverband des VdK feierte sein 20-jähriges Bestehen im Landkreis

MÜHLHAUSEN.

Ehrennadeln, Ehrenurkunden, Blumen und Glückwünsche: Die gab es für viele Mitglieder des Sozialverbandes VdK. Der Kreisverband Unstrut-Hainich feierte am Wochenende sein 20-jähriges Bestehen. Einer der Geehrten war Reinhardt Olschewski, der frühere Vorsitzende des Kreisverbandes. Er erhielt die Ehrenplakette in Gold von seinem Nachfolger Christian Fliegner.

Viele Hände schüttelte Fliegner während der Festveranstaltung im Mehrgenerationenhaus. Es sind die Hände der Ehrenamtlichen, die sich in dem Verband für soziale Gerechtigkeit engagieren. „Die Geehrten sind nur einige Beispiele für das große Engagement und die soziale Kompetenz unserer vielen Ehrenamtlichen“, lobte Fliegner.

Der VdK, einst als Verband der Kriegsopfer in den alten Bundesländern gegründet, hat sich zu einem starken Sozialverband entwickelt, der längst auch in den neuen Ländern eine große Mitgliedschaft zählt. Allein im Unstrut-Hainich gehören ihm derzeit 869 Mitglieder an. „Wir werden immer mehr“, blickt Mechthild Gremler, die Geschäftsführerin des Kreisverbandes, auf die Mitglieder-Statistik. Den Zulauf erklärt sie mit der um sich greifenden sozialen Ungerechtigkeit und den hohen bürokratischen Hürden, mit denen ein Einzelner beim Durchsetzen sozialer Rechtsansprüche oft überfordert sei. So helfe der Verband seinen Mitgliedern in allen Angelegenheiten des Sozialrechts.

Auch in der großen Politik bleiben die Forderungen des Verbandes nicht ungehört. Die bundesweite Protestaktion „Stoppt den Sozial-Abbau“ brachte den Akteuren viel Sympathie seitens der Bevölkerung ein und sorgte für Schlagzeilen . „Wir setzen uns dafür ein, dass die Entsolidarisierung unserer Gesellschaft verhindert wird“, betonte Dr. Claus-Dieter Junker, der stellvertretende Vorsitzende des VdK Landesverbandes Hessen-Thüringen, während seiner Rede im voll besetzten Saal des Mehrgenerationenhauses.

Glückwünsche zum Jubiläum konnte der Verband auch vom stellvertretendem Landrat, Bernd Münzberg (SPD), und dem Beigeordneten der Stadt Mühlhausen, Johannes Bruns (SPD) entgegennehmen. Grüße aus Bad Langensalza übermittelte die Beigeordnete Christina Lange (FDP).

Aus Anlass des 20-jährigen Bestehens des Verbandes im Landkreis hat der VdK auch eine Chronik erstellt. Die wurde während der Festveranstaltung vorgestellt. Ortsverbände, die an der Chronik interessiert sind, können sich an die Geschäftsstelle des Kreisverbandes wenden, wies der VdK-Chef hin.

Iris Henning

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