Der Wind weht aus der Kurstadt

Posted by on 6. August 2010
Kunst aus Bad Langensalza für die hessische Landesgartenschau

Mit einer mannshohen Gartenplastik beteiligt sich die Bad Langenscheidt Künstlerin Elisabeth Weidemann an der Landesgartenschau im hessischen Bad Nauheim. Ab heute ist diese Plastik im historischen Kurpark zu sehen.

Von Iris Henning

BAD LANGENSALZA.

Es ist immer gut zu wissen, woher der Wind weht. An diesen Spruch hat Elisabeth Weidemann wohl gedacht, als sie ihre jüngste Skulptur schuf. Dem mannshohen Quader setzte sie eine Wetterfahne auf.

„Zu wissen, woher der Wind weht“, ist der Titel dieser Arbeit aus Keramik und Eisen. Sie entstand eigens für die Landesgartenschau in der Partnerstadt von Bad Langensalza. Ab heute wird diese imposante Plastik innerhalb einer Skulpturenausstellung im Kurpark von Bad Nauheim zu sehen sein. Der Kurpark gilt als Herzstück der Stadt Bad Nauheim. Bereits Mitte des 19. Jahrhunderts wurde dieser von Heinrich Siesmayer, dem Schöpfer des Palmengartens in Frankfurt, geschaffen. Der Park ist in seiner historischen Erscheinung erhalten und im Sinne der Gartendenkmalpflege weiterentwickelt worden. Für die Landesgartenschau wurde er im Sinne der Gartendenkmalpflege weiterentwickelt und durch moderne Variationen gartenkünstlerischer Themen ergänzt.

Der historische Kurpark bietet eine Kulisse für die Weidemann’sche Keramik, wie sie besser wohl nicht sein könnte. So wie der Park Spuren seiner Entwicklung und Entstehung zeigt, sind auch die Werke von Elisabeth Weidemann von Spuren gekennzeichnet. Da macht „Zu wissen, woher der Wind weht“ keine Ausnahme. Voller Symbole scheint die keramische Oberfläche zu sein. Dem Betrachter überlässt die Künstlerin dabei die Aufgabe, sie für sich zu deuten.

Erstmals stellt Elisabeth Weidemann in Bad Nauheim aus. „Die Organisatoren der Landesgartenschau sind auf mich zugekommen und haben mich gefragt, ob ich nicht Lust hätte, etwas für die Gartenschau zu gestalten“, erzählt die Künstlerin. Natürlich habe sie mit Freude zugestimmt.

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