Jubel für „Show of Hands“

Posted by on 12. März 2010
Begeisterter Empfang für britische Folk-Band / Viel Beifall auch für „Broom Bezzums

„Show of Hands“ betritt die Halle und das Publikum jubelt. Die britische Band eröffnete am Donnerstagabend die diesjährige Reihe „TA-Café“ in der fast ausverkauften Mühlhäuser Rathaushalle.

Von Iris Henning

MÜHLHAUSEN.

Der Empfang der britischen Band war überaus herzlich, gerade so, als wären gute alte Bekannte von einer langen Reise zurückgekehrt. Für einen Teil der Besucher traf dieses Gefühl tatsächlich zu. So waren die Engländer bereits im vergangenen Jahr schon in Mühlhausen, spielten in den Räumen der Privatgalerie ihres langjährigen Freundes Peter Zimmer und brachten das ganze Haus zum Beben. Wer dort das Konzert erlebte, ließ es sich kaum nehmen, Steve Knightley, Phil Beer und Miranda Sykes mit ihrem mächtigen Kontrabass noch einmal zu erleben. Etwas steif stehen sie noch da vorne auf der Bühne, very british, very folky, bereit, ihre Lieder über Liebe und Krieg, Soldaten, Bergarbeiter und Seeleute ins Publikum zu senden. Es sind Lieder über das Leben der kleinen Leute. Vielleicht eine Spur zu melancholisch, für die, die das prickelnde „Show of Hands“-Programm vom vergangenen Jahr noch in Erinnerung haben. Doch zwischendurch wechselten sie immer mal wieder zu fröhlich-ausgelassenen Tanzweisen, oszillierten zwischen den Gefühlswelten und untermalten sie mit betörendem Gesang.

Die Folk-Band „Show of Hands“ wurde in England mehrfach mit Preisen ausgezeichnet. Sie sind in ihrer Heimat so populär, dass sie große Säle zu füllen, selbst die Londoner Royal Albert Hall. Auch in Deutschland werden sie immer beliebter. Einen Tag vor ihrem Mühlhausen-Auftritt füllten sie eine Konzert-Kirche in Berlin.

Viel Applaus gab es vor den „Show of Hands“ ebenfalls für die junge Two-Man-Folk-Band „Broom Bezzums“. Als Vorband überraschte sie im TA-Café ihr Publikum mit einer anspruchsvollen und unterhaltsamen Bühnen-Show, so dass jeder, der sie hörte, Lust auf mehr bekommen haben dürfte. Andrew Cadie und Mark Bloomer sind genauso wenig abgeneigt, noch einmal nach Mühlhausen zu kommen wie Steve Knightley, Phil Beer und Miranda Sykes. Also dann: bis bald!

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