Einst im Zuber, heute in der Thüringentherme

Posted by on 3. März 2010
Der Badegeschichte auf der Spur: Für eine Ausstellung werden noch Exponate gesucht

Badelust oder Badefrust: Mit mehreren gemeinsam in einem Zuber zu baden war vor noch nicht allzu langer Zeit fast Normalität. Am obligatorischen Familienwaschtag an den Wochenenden können sich vor allem noch die Älteren erinnern. Nach dem Vater stiegen die Mutter und die Kinder der Reihe nach in dasselbe Badewasser. Die Entwicklung der Badekultur in Mühlhausen will die Ausstellung „Mühlhausen geht baden – vom öffentlichen Zuber bis zur Thüringentherme“ zeigen.

MÜHLHAUSEN (ih).

Im September soll die Ausstellung in der Thüringentherme gezeigt werden. Doch noch suchen die Mühlhäuser Museen nach geeigneten Ausstellungsstücken. Wie weit in die Vergangenheit reicht die Mühlhäuser Badegeschichte? Erst um 1900 soll es den ersten Badeanzug für Frauen gegeben haben: mit Ärmeln und Beinen.

Badeanstalten zur Reinigung des Körpers gab es in der Stadt seit dem Anfang des 19. Jahrhunderts. 1822 wurde am Lindenbühl die erste öffentliche Badeanstalt eröffnet. Möglichkeiten des Schwimmsports brachten die Mischke’sche Badeanstalt und die von Schwimmsportvereinen geschaffenen Schwimmbahnen im Schwanenteich um 1900.

Der Mühlhäuser Badegeschichte von ihren Anfängen bis hin zur Eröffnung der Thüringentherme ist die nächste größere Ausstellung der Mühlhäuser Museen gewidmet. Wer die Ausstellung mit Dokumenten, Fotos, Badeanzügen, Schwimmhilfen, Geschichten und Geschichtchen zum Thema Mühlhäuser Badegeschichte unterstützen kann: Ansprechpartner sind die Mitarbeiter in den Mühlhäuser Museen, (03601) 85660 oder per E-Mail info@mühlhäuser-museen.de.. Die Originale werden selbstverständlich dem Besitzer zurückgegeben.

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