Spuren in Bildern und Collagen

Posted by on 27. Februar 2010
Reinhard Schäfers bringt künstlerische Grüße aus der Partnerstadt Eschwege

Wer das Kunsthaus kennt, weiß, dass die Ausstellungsräume klein sind. Für Reinhard Schäfers sind sie immerhin noch groß genug, mehr als vierzig Bilder und Collagen unterzubringen.

Von Iris HENNING

MÜHLHAUSEN.

„Spurenvariationen“ nennt der Künstler aus Eschwege die Auswahl an Bildern, die er für die Ausstellung in Mühlhausen gewählt hat. Spuren sind für ihn zurückgelassene Zeugnisse von Leben und Vorgängen: Spuren im Schnee, archäologische Funde oder – auf seine künstlerischen Arbeiten gemünzt – Spuren der Kreativität. Es gibt Kratzspuren in den Radierungen, Spuren der Pastellstifte, Spuren der Pinsel, der Schere, des Klebers.

Der Pädagoge mit Schwerpunkt Kunsterziehung Reinhard Schäfers hinterlässt seit Jahrzehnten künstlerische Spuren. Seit seiner Pensionierung – er ist Jahrgang 1943 – sind es mehr geworden. Malen und kreatives Gestalten sind ein großer Teil seines Lebensinhalts, seiner Lebensphilosophie. In Formen, Farben und Strukturen versucht er auszudrücken, was ihn emotional berührt. Da sprüht der Urknall auf einem seiner Bilder, auf einem anderen konterkariert ein Riss eine harmonische Farbidylle, ohne sie jedoch zu zerstören. Neben Bildern widmet sich der Eschweger Künstler auch Skulpturen und Objekten. Die sind allerdings wesentlich zu groß, als dass sie Platz im Kunsthaus finden würden. Schäfers brachte einen Katalog mit, der über diese Arbeiten informiert.

Für den Kunsthausinhaber Mario Götting ist die Ausstellung von Reinhard Schäfers in Mühlhausen mehr als das Zeigen von Spuren. Für ihn ist sie ein Zeichen des Kulturaustausches mit der hessischen Partnerstadt Eschwege.

Die „Spurenvariationen“ sind noch bis Ende März im Kunsthaus an der Felchtaer Straße 19b zu sehen.

DIASCHAU

One Response to Spuren in Bildern und Collagen

  1. Reinhard Schäfers

    Sehr geehrte Frau Henning,
    Ganz prima finde ich Ihren Artikel und Ihre Webseite. Ich habe gar nicht gewußt, dass es so was gibt. Die Aufmachung imponiert mir besonders in der Kombination mit einer Diaschau. Allerdings hätte ich eine Bitte. Wenn es möglich ist, das Wort „Erziehungswissenschaftler“ ersetzen in „Pädagoge“ oder „pensionierter Realschullehrer“.
    Auf meiner homepage würde ich gern unter „Aktuell“ einen Link unterbringen auf Ihre homepage und bitte hiermit um Erlaubnis.
    Mit freundlichen und kreativen Grüßen
    Reinhard Schäfers

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