Versprechen auf Mehr

Posted by on 2. Februar 2010
In der Galerie Zimmer gibt es eine kleine, aussichtsreiche Retrospektive

„Mir haben fast alle Bilder gefallen“ titelt die gegenwärtigen Ausstellung in der Mühlhäuser Privatgalerie Zimmer. Die Ausstellung ist eine kleine Retrospektive auf zehn Ausstellungen in dem Galeriehaus am Goetheweg.

MÜHLHAUSEN (ih).

In Galerie Zimmer (35)Diese zehn Ausstellungen präsentierten Arbeiten von vierzehn Künstlern: Malerei, Grafik, Keramik, Skulpturen, Objekte. Das ist die Kurzbilanz aus der bislang zweijährigen Tätigkeit der Galerie Zimmer. Eine sehenswerte Zusammenfassung des Gewesenen ist die aktuelle Ausstellung. Zum einen. Zum anderen ist sie ein Versprechen auf weiters Gutes aus dem Genre bildende Kunst aus Thüringen. Denn dem Galeristenpaar Peter und Bärbel Zimmer geht es mit ihrer Galerie um Einsicht. „Einsicht in das aktuelle künstlerische Schaffen in Thüringen, dem sich die Macher vorrangig widmen“, so Peter Zimmer. Der Galerie-Mann hat dabei das Talent, immer wieder neue Künstler kennenzulernen und Neues zu entdecken. Dem Zufall hilft er dabei In Galerie Zimmer (36)schon mal auf die Sprünge, etwa mit den Veranstaltungen in seiner Galerie. Mit dem Zimmer’schen Niveau inklusive Gastfreundschaft sind die schnell zu einem beliebten Begegnungspodium zwischen Künstlern und Kunstliebhabern geworden. Hier trifft man sich gern, hier lässt sich gut plaudern über die Kunst, Philosophie, Gott und die Welt. Auch Künstler begegnen sich. So der Wahlmühlhäuser Matthias Peinelt – er stammt aus Frankfurt – und die Wahlthüringerin Jess Fuller – sie kommt aus England und lebt nahe Rudolstadt. So unterschiedlich ihre künstlerischen Intentionen auch sind, lassen sie sich ein auf eine gemeinsam Ausstellung. Er bringt witzige, aber durchaus hintersinnnige Zeichenkunst mit, sie Spielzeugmöbel, an denen auch Erwachsene ihre große Freude haben. Jess Fuller und Matthias Peinelt sind die Gestalter der Ausstellung Nummer elf, die am 6. März eröffnet wird. Und mit Sicherheit werden die meisten Gäste wieder sagen: „Mir hat fast alles gefallen“. Wem das Warten bis dahin zu lang wird, dem sei der zehn-Minuten-Spaziergang vom Stadtzentrum zur Galerie am Stadtberg, Goetheweg 28, empfohlen. Die gegenwärtige Ausstellung ist noch bis Ende Februar donnerstags bis sonntags von 16 bis 18 Uhr geöffnet.

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