Monatsarchiv für Januar 2009

Poesie zum Valentinstag

Iris Henning 30. Januar 2009

14. Februar 2009
19:30
Marina Kalmykova kommt mit Liedern Chansons, Balladen, Solo-Gitarre und Rezitation

Die junge Lettin Marina Kalmykova ist in diesem Jahr der erste Gast im TA-Cafe. Am Valentinstag, dem 14. Februar, singt, spielt und rezitiert die Schauspielerin, Gitarristin, Sängerin und Komponistin in der Stadtbibliothek Jakobikirche europäische Poesie.

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Tanz des Lebens

Iris Henning 26. Januar 2009

Hüpfen, zappeln, träumen und austoben: zum Bewegungstanz ist eingeladen

Zum freien Ausdruckstanz lädt Christiane Eichholz-Rogl an fünf Abenden im Februar und März in das Mehrgenerationenhaus ein. Voraussichtlich werden das die letzten Termine in diesem Jahr sein. Die in Faulungen lebende Tanzlehrerin verlegt ihren Wohnsitz nach Kassel.

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Der Schlossherr

Iris Henning 22. Januar 2009

Aus der Serie “Mein schönes Hobby” in der “Thüringer Allgemeinen”

Die einen haben ihre Freude an Briefmarken, Münzen, Zinnfiguren oder Etiketten. Andere basteln die kuriosesten Dinge. Menschen aus dem Landkreis und deren Lieblingsbeschäftigungen in ihrer Freizeit sollen in dieser Serie vorgestellt werden. So ist Andreas Ständer aus Mühlhausen ein begeisterter Schlossherr. Etwa sechzig antike Schlösser aus dem In- und Ausland gehören zu seinem Besitz. Vor acht Jahren fing er an, Schlösser und Schlüssel zu sammeln.

Von Iris HENNING

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Angemerkt

Iris Henning 22. Januar 2009

Mauer

Nach fast zwanzig Jahren Einheit gibt sie immer noch, die Mauer. Nicht greifbar, eher unbegreifbar, aber spürbar.

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Einmal leer geräumt

Iris Henning 22. Januar 2009

Mühlhäuser Bibliothek verleihte im vergangenen Jahr mehr als 110000 Bücher

Jeder Mühlhäuser geht 1,1 Mal im Jahr in die Bibliothek und leiht sich 2,9 Bücher aus. Das lässt sich aus der Jahresstatistik 2008 der Mühlhäuser Bibliothek ableiten. Die weist rund 38000 Besucher aus, die sich im Laufe des Jahres 110000 Bücher, Videos, DVDs und CDs ausgeborgt haben.
Von Iris HENNING

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Unverfälschte Menschenbilder

Iris Henning 21. Januar 2009

Mario Götting widmet sich dem Weiblichen und stellt im Kulturbund aus

„Ein Maler, der mit Leidenschaft malt”, bemerkt Jürgen Bartsch. Der Mann aus der Nähe von Kassel hielt am Mittwochabend die Laudatio zur Eröffnung der ersten Ausstellung in diesem Jahr in der kleinen Galerie des Mühlhäuser Kulturbundes. Mario Götting zeigt dort Ausschnitte aus seiner Reihe „Menschenbilder”. Es sind weibliche Menschenbilder, die er in ihrer nackten, natürlichen Schönheit darstellt.

Von Iris HENNING

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Höchster Weihnachtsbaum Thüringens gefällt

Iris Henning 17. Januar 2009

Fichte auf dem Eigenrieder Anger war zwei Meter höher als der Baum auf dem Erfurter Domplatz

Er war vermutlich der höchste Weihnachtsbaum in ganz Thüringen. Mit einer Höhe von 27 Metern ragte er noch zwei Meter höher in den Himmel als sein Bruder auf dem Erfurter Domplatz. Das war einmal. Am Wochenende hat das letzte Stündlein für den Eigenrieder Weihnachtsbaum geschlagen. Er wurde gefällt.

Von Iris HENNING

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Im Seifenfieber

Iris Henning 16. Januar 2009

Aus der Serie „Mein schönes Hobby“ in der “Thüringer Allgemeinen”:

Die einen haben ihre Freude an Münzen, Zinnfiguren oder Etiketten. Andere basteln die kuriosesten Dinge. Menschen aus dem Landkreis und deren Lieblingsbeschäftigungen in ihrer Freizeit sollen in dieser Serie vorgestellt werden.

MÜHLHAUSEN.

Die Blicke der anderen sind skeptisch, wenn sie erzählt, dass sie ihre Seife selbst herstellt. Schließlich sind die meterlangen Regale in den Supermärkten und Drogerien von oben bis unten voll von Duftendem und Schäumenden. Kirsten Priebsch geht an diesen Regalen vorbei. Mit ihrer Seife „am Stück“ da wisse sie, was sie habe: eine Wohltat für die Haut und für die Seele. Ihre Seife ist frei von Emulgatoren und Konservierungsmitteln. Es ist handgesiedete Pflanzenseife und jedes Stück ein Unikat. Die Stücken tragen so klangvolle Namen wie Schafsmilchtraum, Sommerfrische, Luxus-Ziege, Gärtnerseife , Hafer-Milch-Honig-Seife oder Seidige Olivenseife. Das Sortiment der Seifensiederin ist reichhaltig.

Kirsten Priebsch ist noch eine junge Seifensiederin. Vor einem knappen Jahr braute sie in ihrer privaten Küche die erste Charge. Davor, so erzählt sie, habe sie sich ein halbes Jahr intensiv theoretisch mit der Seifenherstellung beschäftigt, habe Bücher gewälzt und im Internet recherchiert, nach und nach alle Utensilien und Zutaten angeschafft. Mit einem „Heidenrespekt“ sei sie dann ans Werk gegangen. Ganz ungefährlich ist das „Unternehmen Seife“ nicht. In ein kleines Chemielabor verwandelt sich kurzzeitig ihre Küche. Der Umgang mit der ätzenden Natriumlauge verlangt Sicherheitsvorkehrungen. Schutzbrille und Schutzhandschuhe sind ein Muss, konzentriertes Arbeiten sowieso. Diverse Fläschchen mit ätherischen Ölen oder speziell für Seifen entwickelte Duftölen, Kräuterextrakten, natürlichen Farbstoffen und Peeling-Substanzen sind aufgereiht. Das für die Verseifung vorbereitete Pflanzenöl – eine diverse Mischung aus Olivenöl, Palmöl, Kokosnussöl, Sheabutter, Mandelöl und anderen wertvollen Ölen – wartet bereits im dicken Edelstahltopf auf seine Verwandlung. Mit gebotener Vorsicht vermischt die Seifensiederin Öl und Lauge. „Mehr braucht’s eigentlich nicht“, erklärt sie. Denn alles anderes wie Farbe, Pigmente und Geruch sei reiner Luxus.

Kirsten Priebsch liebt diese Luxusseife. Ausgewählte, auf das Milligramm genau abgewogene Ingredienzen tröpfelt sie in die dicklich werdende Masse. Eine fruchtige Sanddornseife mit Seide und Sahne soll die dieses Mal werden. Geschwind wird die sanddornfarbene Masse in bereitgestellte Formen gegossen. Sie wird zu Schäfchen und Herzen, zu Drachen und zu geheimnisvoll wirkenden keltische Muster. Für eine Weile wandern Schäfchen und Co. in die Kälte, später in das Trockenregal. Jetzt ist Geduld gefragt. Bis die Seife fertig für den Einzug ins Badezimmer ist, gehen mindestens vier bis acht Wochen ins Land. So lange dauert es, bis die Verseifung abgeschlossen ist.

Seifennotstand gibt es während dieser Zeit bei der Familie Priebsch nicht. Für Vorrat an selbst gesiedeter Seife ist gesorgt. Diese sanft duftende und unglaublich milde Seife hat längst die ganze Familie schätzen gelernt. Und Bedenken zu haben, dass der Vorrat einmal zu Ende geht, braucht die Familie nicht zu haben. „Seifensieden macht süchtig“, warnt die Psychologin und Psychotherapeutin. Sie selbst will und kann es nicht mehr lassen. Froh ist sie darum, dass sie in ihrem Mann Michael Fiegle einen verständnisvollen Partner weiß, der sich immer um die Kinder kümmert, wenn sie im Seifenfieber ist. Kleine Kinder haben nämlich in ihrem Küchen-Seifenlabor nichts zu suchen. Und auch die Katze hat Eintrittsverbot.

www.atelier-kirsten-priebsch.de

Karriere im Museum

Iris Henning 15. Januar 2009

Sammlung „Thüringer Kunst” entwickelte sich vom provinziellen Miniaturformat zum Landesmaßstab

Die Sammlung „Thüringer Kunst” der Mühlhäuser Museen wird in diesem Jahr zwanzig. Das Jubiläum ist Anlass für ein Sonderausstellungsprojekt der Museen. Drei Ausstellungen wird es in der Museumsgalerie Allerheiligenkirche und im Museum am Lindenbühl geben. Eine Kooperationsausstellung soll im Literaturmuseum Theodor Storm in Heiligenstadt zu sehen sein. Alle Ausstellungen widmen sich dem Kunstraum Thüringen im 20. Jahrhundert.

Von Iris HENNING

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Eulen helfen Forscher

Iris Henning 15. Januar 2009

Naturwissenschaftler Dr. Ralf Weise arbeitet an einem Überblick über Kleinsäuger

Siebenschläfer, Haselmaus, Hamster und Co.: Die Kleinsäuger führen ein Schattendasein im wissenschaftlich erforschten Lebensraum der Tiere. über Verbreitung und Vorkommen ist nur wenig bekannt. Auch in hiesiger Region. Der in Rodeberg ansässige Naturwissenschaftler Dr. Ralf Weise will jetzt versuchen, einen Überblick zu erarbeiten. Die Speisekarte der Eulen soll ihm dabei helfen.

Von Iris HENNING

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