Schiller, Charts und Fantasie

Posted by on 20. September 2009
Kieck-Theater Weimar eröffnete die neue TA-Café-Saison in der Jakobikirche

Schiller gehört in die Charts. Der Meinung sind Cornelia und Thomas, das Kieck-Theater Weimar. Ihre Reminiszenz an den Dramatiker war brillant. Dank der Kiecks wurde auch in Mühlhausen an den Dichter und Philosophen erinnert, der vor 250 in Marbach geboren wurde.

MHLHAUSEN (ih).

Kieck-theaterEr schrieb weltbekannte Dramen und Balladen wie Die Räuber, Die Glocke, Wilhelm Tell, Kabale und Liebe. Und seit Jahrzehnten mühen (und quälen) sich die Jugendlichen in den Schulen, wenigstens eine Ballade aus der vererbten Weltliteratur des Dichters und Denkers auswendig zu lernen. Ach, würde man nur die „Kiecks“ in den Schulen engagieren: Friedrich Schiller würde zum Größten, zum Liebling, zum King of Literatur. Mit Sehnsucht würden die Deutschstunden herbeigesehnt, um die hochdramatischen Balladen zu erleben, um Schiller zu verstehen. Und um mit Erstaunen festzustellen, dass der ein Vierteljahrhundert alte Stoff, aus dem Schiller zu seiner Zeit die Werke baute, in seiner Philosophie auch heute noch aktuell ist („Ich? Kieck-theater (1)Ich habe hier nur ein Amt – und keine Meinung“). Cornelia und Thomas Kieck präsentierten den Schiller literarisch-musikalisch, setzten ihn mit einer Mischung aus Schauspiel, Pantomime und Musik so in Szene, dass die Zuschauer mit bangten, mit litten und mit träumten – und von der Dramatik der Ereignisse zutiefst ergriffen waren. Letztlich, als (geplante) Zugabe, servierten die Kiecks den „Handschuh“ im gewagten Rap und – siehe da – auch das macht der Klassiker ohne Wenn und Aber mit. Das Publikum war begeistert.

Mit dem Schiller-Abend „Ewig jung ist nur die Fantasie“ eröffnete das Kieck-Theater Weimar am Wochenende die neue Saison der Reihe „TA-Café“ in der Stadtbibliothek Jakobikirche. Auf das Kommende noch in diesem Jahr machte Redaktionsleiter Jürgen Wand zu Beginn das Publikum neugierig: Irish Folk mit Tim O’Shea und Johnny Ashe, ein Abend mit dem Bestseller-Autor und einem der deutschlandbesten Reisereporter, Andreas Altmann, einen Tango-Abend mit Bettina und Wofgang Born und einen Krimi-Abend mit Henner Kotte, zum Beispiel. Der nächste TA-Café-Abend wird am kommenden Mittwoch, 23. September, gestaltet von Hilary O’Neill, die mit keltischer Harfe, Gesang und Geschichten aus Irland auftritt. Zum vierten Mal ist die populäre und beliebte Sängerin und Harfenistin aus Irland bereits zu Gast in der Jakobikirche. Diese Veranstaltung ist leider schon ausverkauft.

Kieck-Theater Weimar eröffnete die neue TA-Café-Saison in der Jakobikirche

Schiller gehört in die Charts. Der Meinung sind Cornelia und Thomas, das Kieck-Theater Weimar. Ihre Reminiszenz an den Dramatiker war brillant. Dank der Kiecks wurde auch in Mühlhausen an den Dichter und Philosophen erinnert, der vor 250 in Marbach geboren wurde.

MHLHAUSEN (ih).

Er schrieb weltbekannte Dramen und Balladen wie Die Räuber, Die Glocke, Wilhelm Tell, Kabale und Liebe. Und seit Jahrzehnten mühen (und quälen) sich die Jugendlichen in den Schulen, wenigstens eine Ballade aus der vererbten Weltliteratur des Dichters und Denkers auswendig zu lernen. Ach, würde man nur die „Kiecks“ in den Schulen engagieren: Friedrich Schiller würde zum Größten, zum Liebling, zum King of Literatur. Mit Sehnsucht würden die Deutschstunden herbeigesehnt, um die hochdramatischen Balladen zu erleben, um Schiller zu verstehen. Und um mit Erstaunen festzustellen, dass der ein Vierteljahrhundert alte Stoff, aus dem Schiller zu seiner Zeit die Werke baute, in seiner Philosophie auch heute noch aktuell ist („Ich? Ich habe hier nur ein Amt – und keine Meinung“). Cornelia und Thomas Kieck präsentierten den Schiller literarisch-musikalisch, setzten ihn mit einer Mischung aus Schauspiel, Pantomime und Musik so in Szene, dass die Zuschauer mit bangten, mit litten und mit träumten – und von der Dramatik der Ereignisse zutiefst ergriffen waren. Letztlich, als (geplante) Zugabe, servierten die Kiecks den „Handschuh“ im gewagten Rap und – siehe da – auch das macht der Klassiker ohne Wenn und Aber mit. Das Publikum war begeistert.

Mit dem Schiller-Abend „Ewig jung ist nur die Fantasie“ eröffnete das Kieck-Theater Weimar am Wochenende die neue Saison der Reihe „TA-Café“ in der Stadtbibliothek Jakobikirche. Auf das Kommende noch in diesem Jahr machte Redaktionsleiter Jürgen Wand zu Beginn das Publikum neugierig: Irish Folk mit Tim O’Shea und Johnny Ashe, ein Abend mit dem Bestseller-Autor und einem der deutschlandbesten Reisereporter, Andreas Altmann, einen Tango-Abend mit Bettina und Wofgang Born und einen Krimi-Abend mit Henner Kotte, zum Beispiel. Der nächste TA-Café-Abend wird am kommenden Mittwoch, 23. September, gestaltet von Hilary O’Neill, die mit keltischer Harfe, Gesang und Geschichten aus Irland auftritt. Zum vierten Mal ist die populäre und beliebte Sängerin und Harfenistin aus Irland bereits zu Gast in der Jakobikirche. Diese Veranstaltung ist leider schon ausverkauft.

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