Schüler als Filmmacher

Posted by on 7. Mai 2009
Neuntklässler erlebten mit der Landesmedienanstalt praxisnahen Medienkunde-Unterricht

Zu Kameramännern, Tontechnikern,Regisseuren und Aufnahmeleitern wurden die Jugendlichen der Klasse 9 der Regelschule Rodeberg in dieser Woche. Gemeinsam mit der Thüringer Landesmedienanstalt drehten sie einen Kurzfilm.

Von Iris HENNING

STRUTH.

„Hi, ich bin Tom“. So lautet der Arbeitstitel des Films. Vermutlich wird der Acht-Minuten-Streifen aber einen ganz filnprojekt-schule-rodeberganderen Namen bekommen. „Wir haben uns da noch nicht geeinigt“, sagt Beate Peterseim. Sie gibt in der Klasse 9 der Regelschule Struth Unterricht in Medienkunde. Dabei erhielten die Schüler vom einfachen Schreibprogramm am Computer bis hin zur Gestaltung eines Filmes einen kleinen Einblick in die große Vielfalt der Medienwelt. Ein Höhepunkt innerhalb des Medienkunde-Unterrichts sind die vergangenen vier Tage gewesen. Gemeinsam mit dem Medienpädagogen Sven Jensen der Thüringer Landesmedienanstalt wurde der Kurzfilm erarbeitet. Der dreht sich um das immer aktuelle Thema Mobbing in der Schule. „Das Arbeiten mit der Landesmedienanstalt hat uns einen guten Eindruck in die Praxis gegeben“, resümiert Beate Peterseim. Zudem erlebten die Jugendlichen Unterricht einmal ganz anders. Teambildend und richtig gut seien diese Medientage gewesen, empfiehlt die Lehrerin die Medienanstalt auch ihren Kollegen. Das meinten auch die Schüler, die es hochinteressant fanden, statt Mathe-Aufgaben zu lösen oder Diktate zu schreiben, einmal in die Rolle von Kameramännern, Tontechnikern, Regisseuren und Aufnahmeleitern zu schlüpfen. Andere agierten wiederum als Akteure vor der Kamera.

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