Sie wollte nie nach Nepal

Posted by on 24. März 2009

ber einen ganz besonderen Urlaub, der eigentlich keiner war, schrieb die Diedorferin Beate Piehler in Buch

Beate Piehler, Jahrgang 1959, hat gemeinsam mit ihrem Mann schon viele Berge bestiegen. Ein ständiger Begleiter für sie ist dabei ein kleines Notizheft. In dem hält sie ihre sehr persönlichen Eindrücke fest. Aus den Notizen über ihre aufregende Reise nach Nepal und der Besteigung des Mount Everest bis zum Basislager ist ein Buch geworden.

Von Iris HENNING

DIEDORF.
„Ich wollte nie nach Nepal“: Darin berichtet die Pflegedienstleiterin über ihre Reiseeindrücke und -abenteuer. Authentisch, unverblümt und spannend schildert sie aus ihrer ganz persönlichen Sicht, was einem so alles passieren kann, wenn man mit Mann, Tochter, Cousin, zwei Bekannten und einer Handvoll fremder Menschen unterwegs ist auf den Spuren von Hillary und Messner in Richtung Basislager am Mount Everest. Dabei wollte sie nie nach Nepal. Die Liebe zu ihrem Mann Jürgen war es, die sie dennoch aufbrechen ließ. Er wollte unbedingt diese Reise unternehmen – aber nicht ohne seine Frau.
Beate Piehler berichtet von den schweißtreibenden Vorbereitungen auf diese anspruchsvolle Tour, von den Strapazen der langen Reise, von der Ankunft im fremden Nepal, von der Unterkunft in guten Hotels und Unterkunft in weniger guten Bleiben zusammen mit Haustierchen, über die man lieber nichts wissen will. Sie berichtet über Begegnungen mit freundlichen und hilfsbereiten Menschen und über einen Dienstag, den sie nie vergessen wird. Es ist jener Tag, der ihr die weiße Hölle bringt, der größte Kraft- und Willensanstrengung verlangt, um die eisige Kälte und den schneidenden Wind zu überstehen. Sie erzählt von den Höllenqualen, wenn in der Höhe der Pulsschlag pausenlos in den Ohren hämmert und von dem penetrant unangenehmen Geruch des Yak-Mistes. Das alles nehmen sie und die anderen Abenteurer in Kauf, nur um einmal dort zu sein, wo sich Bergsteiger aus aller Welt treffen, um zum höchsten Berg der Erde zu starten, dem Basislager am Mount Everest.
Auf 322 eng beschriebenen Seiten lässt Beate Piehler die Leser an ihrem nicht alltäglichen Reiseabenteuer teilhaben. Ihr Buch sieht sie als ein ultimatives Angebot für alle Bergbegeisterte, die an sich zweifeln, wenn es um Abenteuer geht. Ein erholsamer, unbeschwerter Urlaub, so resümiert die Autorin, war die Nepal-Reise. Aber die Reise schenkte spannende Erlebnisse und Eindrücke, die sie in ihrem Leben nicht vermissen möchte.
„Ich wollte nie nach Nepal“ ist im Verlag „Books on Demand“ erschienen; ISBN-13: 978-3-83708-102-2.

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