Verdammt, wer hat das Klavier erfunden

Posted by on 10. März 2009
Ein Rockpoet und eine Fernsehjournalistin stellen mit Lust, Witz und Wagnis ihr Buch vor

Thomas Natschinski hat einen großen Namen als Liedermacher und Rockmusiker, als Solist und Filmkomponist im Musikland Deutschland. In seiner Karriere bestimmte er mit den drei Bands „Team 4“, „Brot und Salz“ sowie der „Thomas-Natschinski-Gruppe“ maßgeblich die Musikszene.
Drei Jahre lang war er Keyboarder einer der besten Bands der DDR, von Karat. Am kommenden Freitag, 20. März, ist Natschinski populärerer Gast im TA-Cafè.

MHLHAUSEN (ih).
Seine im vergangenen Jahr erschienene Biografie „Verdammt, wer hat das Klavier erfunden“ stellen er und die Fernseh- und Hörfunkjournalistin Christine Dähn ihrem Publikum vor. Christine Dähn liest Thomas Natschinskiund Thomas Natschinski singt und ist am Klavier zu erleben.
Natschinski ist heute 61 Jahre alt. Mehr als fünfhundert Songs hat der Rockpoet geschrieben, 150 Filmmusiken, die erfolgreiche Show des Berliner Friedrichstadtpalast „Wunderbar – die 2002. Nacht“ sowie den wunderschönen Liebessong der DDR „Berührung“. In seiner Biografie „Verdammt, wer hat das Klavier erfunden“ erzählt er aus seinem Leben, von seinen Liedern, von Liebe, Lust, Lesben, Witz, Wagnis und Widersprüchen. Er erinnert sich an die harten Kämpfe zwischen ihm und den 88 schwarzen und weißen Tasten, an ein Schaf und den 13. August, an einen Kniefall, der zu „lebenslänglich“ führte, an den ersten Tiefschlag und an Freunde, die ihm auf die Beine halfen.
Fernseh- und Hörfunkjournalistin Christine Dähn, die zahlreiche Porträts aus der Promi-Landschaft drehte, so auch von Senta Berger, Iris Berben und Walter Plathe, hat auch das Leben von Thomas Natschinski aufgeschrieben und kennt auch einige Liebeserklärungen, die er abgegeben hat: an seine erste und zweite Geliebte, an das Leben und die Menschen, die gern seine Musik hören.
Gelegenheit, seine Musik ganz nah zu erleben, ist am Freitag, 20. März, ab 19.30 Uhr innerhalb des TA-Cafes in der Stadtbibliothek Jakobikirche. Karten gibt es im Vorverkauf in der Tourist-Information, Ratsstraße.

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