Melancholie verlassener Orte

Posted by on 5. März 2009
Die neue Ausstellung in der Mühlhäuser Galerie Thoms zeigt Bilder von Rüdiger Koch

Plätze und Straßen, Ufer und Parks hält der Berliner Rüdiger Koch in seinen Bildern fest. Menschen sind nicht zu sehen. Koch zeigt die Melancholie verlassener Orte aus seiner Sicht.

MHLHAUSEN (ih).
Malerei und Grafik des Berliner Künstlers hat Galerist Peter Thoms für seine nächste Ausstellung ausgewählt. Die von Rüdiger Koch gemalten verlassene Orte sind Erzählbilder. Sie berichten von hoffnungsvollen Aufbrüchen, lärmenden Vergnügungen, von Trunkenheit und heißen Abenden genau so wie von abgeschiedener Ruhe und Sehnsucht nach Stille. Lässt man sich ein auf die narrative Vielfalt dieser surrealen Miniaturerzählungen in der Weite der Räume, wird man an die Meister der Pittura Metafisica erinnert“, heißt es in der Ausstellungsankündigung.
Rüdiger Koch ist ein Quereinsteiger in die Kunstszene. Er, der 1966 in Friedrichsroda geboren wurde und in Gotha zur Schule ging und dort sein Abitur ablegte, studierte in Dresden und Höxter Landschaftsarchitektur. Seit 1995 lebt er als Freischaffender in Berlin. Am Samstag, 7. März, wird er Gast in Mühlhausen, in der Galerie Thoms am Steinweg 16, sein. Dort wird die Ausstellung des Künstlers um 15 Uhr eröffnet, Kunstinteressierte sind herzlich willkommen. Die Ausstellung von Koch wird bis zum 25. April zu sehen sein.

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